Update: Magnesium & Zink-Artikel – von Formen und vielem mehr…

By | 10. Juli 2019

Zink & Magnesium-Supplemente – welche Formen sind die besten?

Für alle, ‘die hier schon länger lesen’ ist es ggf. interessant mal wieder in die Artikel zu Zink & Magnesium zu schauen. Beide Artikel haben in den letzten Monaten viele Ergänzungen erhalten – insbesondere in Hinblick auf:

  • Verschiedenste Formen von Zink & Magnesium,
  • warum ich eher wenig von den Citrat-Formen halte,
  • warum Orotate ggf. nicht so toll sind
  • und Aspartat-Formen auch nicht.

Zudem einiges in Bezug auf Dinge die man mit Magnesium-Carbonat beachten sollte und warum die Oxid-Formen (die in vielen günstigen Supplementen anzutreffen sind) nicht gut bzw. effektiv scheinen. Zwar werden hier immer wieder positive Studien präsentiert – aber wenn weiter und tiefer gebohrt wird, dann findet sich viel Kritik an den ‘positiven’ Studien. Zu Orotat-Verbindungen steht noch einiges in meinem Artikel zu Lithium – also warum die EFSA meint das dies nicht gut wäre und wie ich das bewerte.

Welche Formen von Zink & Magnesium sind meine Favoriten?

Wer es abgekürzt mag: Bei Zink finde ich (neben dem effektiv nicht verfügbarem Zink-Histidin)

  • Zink-(Bis)Glycinat und
  • Zink-Gluconat

sinnvoll. Bei Magnesium sind aus meiner Sicht

  • Magnesium-(Bis)glycinat
  • Magnesium-Malat
  • Magnesium-Taurat 
  • und wenn man es sich leisten mag auch Magnesium L-Threonat

die von mir bevorzugten Formen. Gerade das Mg-Malat gibt es auch günstig als Pulver, Kapseln und Presslinge zu kaufen. Wer sich fragt welches ‘genaues’ Produkt oder wo ich das kaufen würde: Hier halte ich mich wie üblich stark zurück und gebe keine öffentlichen Empfehlungen.

Allerdings – nichts ohne Ausnahme!

Wer an starker Verstopfung leidet – also nicht 1-2 mal ein großes Geschäft am Tag macht bzw. sehr harten Stuhl hat – der mag mit Magnesium-Citrat seinen neuen Freund gefunden haben – weil dieses (je nach Menge) leicht abführend wirkt.

Ob es auch Menschen mit zu viel Magensäure gibt – keine Ahnung.  Wenn dies der Fall ist, bietet sich hier ggf. auch Magnesium-Carbonat an. Allerdings kann der Schuss auch nach hinten los gehen – wie bei der (längeren) Einnahme von zu viel Natron, was ja ebenfalls die magensäure neutralisiert. Spätestens wenn (zu viele) unverdaute Speisereste im Stuhl auftauchen, dann wurde wohl ‘etwas übertrieben’.

Das zusätzliche Problem beim neutralisieren von Magensäure: Dies macht es Keimen und Pathogenen einfacher in den Darm zu gelangen und dort Unheil anzurichten. Insofern unterstützen viele Menschen denn auch die Verdauung und Mikronährstoff-Aufnahme mit extra Betain-HCl – aber auch das nur, wenn es wirklich an der Magensäure fehlt.

Nächste Woche…

oder etwas später dann etwas zu Selbstbau von Supplementen & Co.