Hormonsystem Teil 5: Die Funktionen, Überschuss- & Mangel-Symptome der Steroid-Hormone

Von | 8. April 2021
Das Steroid-Hormonsystem.

Das Steroid-Hormonsystem.

In diesem 5ten Teil der Hormon-Serie möchte ich kurz auf die Aufgaben und Symptome bei Mangel bzw. Überschuss der einzelnen Steroid-Hormone eingehen.

Aus den nachfolgenden Auflistungen wird sicher schnell erkennbar, dass die einzelnen Hormone und Prohormone (-> Vorläufer-Hormone wie z.B. Pregnenolon) für ziemlich viel im Körper mit-verantwortlich sind.

Ich beschränke mich in diesem Artikel auf eine kurze Auflistung – alles an ‘mehr’ würde in ein Buch ausarten. Insofern gebe ich auch keine Referenzen an und verweise auf die Fachliteratur und in diesem Fall auf das ‘Wikipedia-Wissen’ zur Einführung. Zwar ist nicht immer alles in der Wikipedia ganz, ganz richtig – aber die Einzel-Fakten zu rein biochemischen (und unpolitischen) Themen passen meist. Hier die besprochenen Hormone:

  • Pregnenolon – Das Ur-Hormon
  • Progesteron – Megawichtig für die Cortisol-Achse, Testo + Estradiol
  • Cortisol – Der Masterregulator für Immunsystem, Glukose-Stoffwechsel und Stressreaktion
  • DHEA – Der Gegenspieler des Cortisols
  • Östradiol – Das “weibliche” Hormon
  • Östriol – für die Schleimhäute
  • Östron – Das Speicherhormon
  • Testosteron – nicht nur für Männer
  • DHT – Bitte nicht zu viel davon!

Was ich hier auch noch mal anmerken möchte: Vergleicht mal die Mangelsymptome bei Progesteron, Östradiol und Cortisol mit den Nebenwirkungen der Anti-Baby-Pille bzw. Hormonspirale – also der riesigen Wandtapete an Nebenwirkungen des Beipackzettels der hormonellen Verhütung.

Tip: Hier geht es zur Übersichtsseite aller Hormon-Relevanten Beiträge.

Pregnenolon – Das Ur-Hormon


Hinweis: Der nachfolgende (kurze) Abschnitt ist nur für eingeloggte Freunde des Blogs sichtbar.


  • Aufgaben:
    • Basishormon für andere Steroid-Hormone
    • Gedächnisleistung
    • Lernfähigkeit
    • Schutz des Myelinmantels der Nervenzellen
  • Mangelsymptome:
    • Im Kindesalter Wachstumsprobleme
    • Schwache Gedächtnisleistung
    • Müdigkeit
    • Trockene Haut
    • Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen (so viel zu unnötigen Gelenk-OP’s…)
    • Folgeprobleme durch Hormonmangel der anderen Hormone

Der letzte Punkt ist dann auch der für mich wichtigste!

Progesteron – Megawichtig für die Cortisol-Achse, Testo + Estradiol

Das Steroid-Hormonsystem (inkl. Enzyme). Anm.: Blaue Kästen sind Hormone die von der Nebenniere gebildet werden.

Das Steroid-Hormonsystem (inkl. Enzyme). Anm.: Blaue Kästen sind Hormone die von der Nebenniere gebildet werden.

Wird bei der Frau (geschlechtsreif bis zur Menopause) zyklisch ausgeschüttet – beim Mann wohl eher konstant. Als direkter Vorläufer von Cortisol aus meiner Sicht elementar wichtig. So sind viele Syptome eines Progesteron-Mangels auch eher Symptome eines Cortisol und oft auch Aldosteron-Mangels.

  • Aufgaben:
    • Vorbereitung der Gebärmutter-Schleimhaut für eine Einnistung der befruchteten Eizelle (-> Fruchtbarkeit)
    • Schutz vor Brustknötchen und Gewebeveränderungen in der Brust
    • Wirkt auf die Verminderung von Myomen in der Gebärmutter und Zysten in den Eierstöcken, sowie Endometriose
    • Starkes natürliches Antidepressivum!
    • Abbau von Fett zur Energienutzung
    • Strafft das Bindegewebe, fördert den Knochenaufbau
    • Verbessert Stressmanagement
    • Verbessert den Stoffwechsel und die Verwertung der SD-Hormone
    • Stärkung der Libido
    • Verbesserung der Gedächtnisleistung
  • Mangelsymptome:
    • PMS
    • Zwischen- und Schmierblutungen, verkürzte Zyklen, sehr starke Blutungen bei Frauen
    • Myome in der Gebärmutter, Zysten in der Brust oder Eierstöcke
    • Angeschwollenes Gesicht, Hände, Füße, Wassereinlagerungen
    • Starkes Schwitzen
    • Verändertes Schlafverhalten: Müdigkeit und / oder Schlafstörungen (-> Siehe Cortisol)
    • Haarausfall, stumpfere trockene Haare, Kopfhautjucken, trockene Haut
    • Verminderte Libido
    • Störungen der SD-Tätigkeit (-> Siehe Cortisol)
    • Morgenübelkeit, Schwangerschafts-Übelkeit, Fehlgeburten, Wochenbettdepressionen
    • Depressive Verstimmungen, Manifeste Depression, Reizbarkeit (-> Cortisol)
  • Wichtige Überschuss-Symptome:
    • Empfängnis und Kinderwunsch können blockiert werden
    • Verschärfung der Hitzewallungen
    • Umwandlung in Östrogene und Androgene mit den entsprechenden Symptomen

Ganz wichtig: Wird Progesteron ergänzt, dann muss regelmäßig mit dem gesamten Steroidhormonen kontrolliert werden – da es auch ein Prohormon ist.

Cortisol – Der Masterregulator für Immunsystem, Glukose-Stoffwechsel und Stressreaktion

Cortisol hat ein zirkadianes Ausschüttungsmuster: Morgens hoch, über den Tag dann sinkend. Dieses sollte beim Messen über die Blutwerte immer beachtet werden (bis 8 Uhr morgens). In Teil 3 hatte ich ja schon einiges zu Cortisol geschrieben.

  • Aufgaben:
    • Taktgeber, gibt z.B. den Impuls aufzuwachen (Ausschüttung morgens am größten!)
    • Das ‘Stresshormon’ (-> geht bei Stress hoch -> Chronisch: NNS)
    • Blutzuckerregulierung (-> sagt Zellen das Glukose in ATP gewandelt werden soll)
    • Blutdruckregulierend (-> Gefäßstellung)
    • Stark entzündungshemmend und Immunsystem-Modulierend
    • Beruhigt den Sympathikus: Reduziert Adrenalin bei übermäßigem Stress -> gleich aus.
  • Mangelsymptome:
    • Stressintoleranz
    • Schnelle Erschöpfung (-> CFS)
    • Depressionsähnliche Zustände
    • Angriffslustigkeit, Aggressivität, überschießende Reaktionen in Stresssituationen
    • Lärm- und Geräuschempfindlichkeit
    • Neigung zu Allergien, Ekzemen, asthmatischen Problemen & Erkältungen
    • Heißhunger auf Süßes oder Salziges
    • Feuchte Hände und Fußsohlen
    • Gesteigerte Schmerzempfindlichkeit
    • Diffuser Haarausfall
    • Höhere Entzündungsbereitschaft
    • Schwierigkeit morgens aufzuwachen
    • Energieloch am Morgen und gegen 15-17 Uhr
    • Schlafprobleme (bei zu wenig und zu viel)
    • Adrenalinüberschuss als Kompensation
    • Gedächtnisprobleme in Stresssituationen
    • Vitilingo und Hyperpuigmentierung
  • Wichtige Überschuss-Symptome:
    • Adipositas, Neigung zur Wasser + Fetteinlagerung, Gewichtszunahme im Bauchbereich
    • Nervosität und das Gefühl des Getrieben seins, Angstzustände
    • Bluthochdruck
    • Herzklopfen
    • Einschlaf- und Durchschlaf Probleme
    • Übermäßiges Schwitzen

Ach ja, ganz wichtig: L-Thyroxin erhöht den Glucocorticoidbedarf! Deswegen steht auch im Waschzettel der SD-Hormone, das die Nebenniere, vor Gabe der SD-Hormone, gecheckt und ggf. behandelt werden muss. Ansonsten kann es bei latenten Cortisol-Problemen bei Gabe von SD-Hormonen zu einer Cortisol-Mangel kommen. Eine SD-Unterfunktion kann also auch eine Reaktion der Hypothalamus & Hypophysen-Regulation sein, den Körper zu schützen!

DHEA – Der Gegenspieler des Cortisols


Hinweis: Der nachfolgende (kurze) Abschnitt ist nur für eingeloggte Freunde des Blogs sichtbar.


  • Aufgaben:
    • Prohormon, dadurch Einfluss vor allem auf die gesamte Androgenachse (-> männliche Hormone).
    • Gegenspieler des Cortisols, Indikator für Stress
    • Antioxidative Wirkung (HDL, LDL-Oxidation)
    • Entzündungshemmend, wichtig für Immunsystem & Autoimmunkrankheiten
    • Verlangsamt Alterung
    • Steigert Insulinempfindlichkeit der Zellen
    • Verlangsamt den Knochenabbau (-> über Mangel an Testo und Östradiol)
    • Psychisches Wohlbefinden (steigert Serotoninspiegel)
    • Beeinflusst Sexualität
  • Mangelsymptome:
    • Trockenes, glanzloses Haar
    • Trockene, dünne Haut, Cellulite
    • Augen glanzlos, trüb
    • Verringerung von Körper-, Scham-, und Achselbehaarung
    • Ansteckungsanfälligkeit
    • Geringe Stresstolleranz
    • Gefühl der Unsicherheit, Angst, Traurigkeit
    • Mangelnde Libido (-> Vorläufer von Testosteron, Estradiol)
    • Leichter Schlaf, wenig / keine Träume, reduzierte Rem-Phasen
  • Wichtige Überschuss-Symptome:
    • Etwas verstärkter Haarwuchs im Gesicht vor allem bei Frauen (-> Vorläufer von Testosteron)
    • Palpitation (unregelmäßiger Herzschlag)
    • Reizbarkeit, erhöhte Erregbarkeit
    • Schlaflosigkeit
    • Bei erhöhtem Synthetisieren von DHT: Ausgedünntes Kopfhaar. Neigung zur Akne

Östradiol – Das “weibliche” Hormon


Hinweis: Der nachfolgende (kurze) Abschnitt ist nur für eingeloggte Freunde des Blogs sichtbar.


  • Aufgaben:
    • Weiblich Geschlechtsprägend, Wachstum der Geschlechtsorgane & Stimmlage
    • Knochenaufbau, Wachstum & Bildung
    • Fördert den Fetteinbau und bildet typisch weibliche Figur
    • Essentiell für das Wachstum der Gebärmutter-Schleimhaut im Rahmen des Zyklus
    • Steigert die Bildung von Gerinnungsfaktoren
    • Mitverantwortlich für Umgang mit Natriumchorid und Wasser sowie deren Rückhaltung
  • Mangelsymptome:
    • Vermehrtes Schwitzen, Hitzewallungen, Nachtschweiß
    • Erhöhtes Osteoporose-Risiko
    • Konstante Erschöpfung über den ganzen Tag, Energieverlust
    • Trockene, faltige, juckende Haut
    • Dünner werdendes Kopfhaar, Haarausfall
    • Vermehrte Gesichtsbehaarung (Testosterondominanz)
    • Verminderte Fruchtbarkeit
    • Schlafstörungen
    • Tendenz zu depressiven Verstimmungen, Stimmungsschwankungen
  • Bei der so-genannten Östrogen-Dominanz bzw. Überschuss (im Verhältnis zu Progesteron):
    • Wassereinlagerungen
    • Vermehrtes Fettgewebe (Hüfte, Bauch, Oberschenkel), Konturverlust Tallie-Hüfte, Übergewicht, Völlegefühl
    • Zwischenblutungen
    • Hemmt die Aktivität der SD, kann zu einer Unterfunktion führen
    • Schwellungen (Augenlider, Zunge)
    • Kopfschmerzen, Migräne
    • Erhöhtes Risiko für Brustkrebs
    • Hypertonie (Blutdruck)

Östradiol sollte also eher in einem guten Korridor liegen, auch und vor allem im Verhältnis zu Progesteron – nicht zu niedrig, nicht zu hoch – und wichtig – Typgerecht bei der Frau – aber auch Zyklusabhängig!

Östriol – für die Schleimhäute

Ist das Mega-Schleimhauthormon. Trockene Scheide & Co.? Das ist meist ein Östriol-Mangel!

  • Aufgaben:
    • In der Schwangerschaft vorherschendes Hormon, zusammen mit Progesteron
    • Schleimhaut-Hormon (Nase, Augen, Mund, Gelenke, Magen, Darm…)
    • Ausgleichender Faktor im Innenverhältnis der Östrogenarten ca. 20:80 (Östriol:Östradiol)
  • Mangelsymptome:
    • Trockene, überempfindliche Schleimhäute
    • Schmerzhafter GV
    • Gelenkschmerzen
    • Infektionen im Genitalbereich
    • Ausbleibende Schwangerschaft
    • Augenentzündungen, trockene Augen
    • Erhöhtes Risiko von Brust- und Gebärmutterkrebs
    • Bei Männern: Prostata-Vergrößerung oft in Verbindung mit Testo-Mangel und DHT-Erhöhung
    • Erhöhte Aromatasetätigkeit durch hohes DHT (-> auch bei Progesteronmangel)

Hinweis: Einen Überschuss gibt es fast nicht!

Östron – Das Speicherhormon

Ist hauptsächlich ein Speicherhormon und wird direkt über DHEA im Knochen gebildet. Nach der Menopause fällt Östron nicht so stark ab, wie Östradiol und kann dadurch bis zu einem gewissen Grade den Abfall der anderen beiden Östrogene kompensieren bzw. wird in Estradiol gewandelt und umgekehrt.

Testosteron – nicht nur für Männer

Ist das “Männer-Hormon”, was bei vielen Männern heutzutage schon in den besten Jahren recht knapp ist. Die Bandbreite der Werte ist schon in den jugendlichen Jahren sehr groß [1] – und im Alter werden diese aus meiner Sicht nicht besser. Heutzutage gibt es ja immer mehr Plaste-und Anti-Baby-Pillen-Vermüllung der Umwelt – und all diese Stoffe sind Hormonsystem-Disruptoren und treiben die Verweiblichung durch Ihre ‘östrogene Wirkung’ an.

  • Aufgaben:
    • Männlich Geschlechtsprägend
    • Muskelaufbau
    • Fettabbau
    • Libido / Errektionszentrum
    • Fruchtbarkeit (Synthese der Spermien)
    • Stärkt Kollagenaufbau der Haut
    • Stimuliert die Talgproduktion sowie das Haarwachstum
    • Stärkt die Knochendichte (-> regt Osteoblasten an)
    • Stärkt die Psyche und das Selbstbewusstsein (-> Energiegeber)
    • Sorgt für eine ausreichende Anzahl an Gefäßreparaturzellen (-> Gefäßschutz)
  • Mangelsymptome:
    • Muskelschwäche
    • Mangel an Selbstbewusstsein, Ängstlichkeit, aber auch Aggression, Energielosigkeit
    • Bindegewebeschwäche, cellulitis, Krampfadern
    • Schwächezustände, abnehmende Leistungsfähigkeit
    • Depressive Verstimmungen
    • Abnahme der Knochendichte
    • Blasenschwäche, Blasenvorfall, Gebärmutter-Vorfall
    • Prostatavergrößerung, Verminderung der Spermienproduktion, Nachlassen der Libido, Potenzstörungen
    • Verminderter Bartwuchs
    • Herzschwäche, Herz-Rhythmusstörungen, erhöhtes Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt
  • Wichtige Überschuss-Symptome:
    • Vermännlichung bei Frauen
    • Ausbleiben der Regelblutung
    • Tiefe Stimme bei Frauen
    • Haarausfall
    • Vermehrte Körperbehaarung
    • Unerwünschte Gesichtsbehaarung (insb. Frau)
    • Akne

DHT – Bitte nicht zu viel davon!

Ist die biologisch aktivste Form von Testosteron, wobei 99% an SHBG gebunden sind. Regulierende Faktoren eines DHT Überschusses (5-α-Reduktase) sind dann u.a.: Genug Vitamin D (besetzt entsprechende Rezeptoren), genug Zink (hemmende Eigenschaft auf Enzymtätigkeit), optional Sägepalme (u.a. bei Männern) sowie Ausdauersport (3 * Wöchentlich 45 Minuten) und genug Progesteron!

Zu viel DHT macht z.B. eine:

  • Vermännlichung von Frauen,
  • unterstützt Gebärmutterkrebs und Prostatabeschwerden
  • befördert Haarausfall auf dem Kopf – aber Haarwuchs am Körper
  • uvm.

Mein Fazit

Das Steroid-Hormonsystem (inkl. Enzyme). Anm.: Blaue Kästen sind Hormone die von der Nebenniere gebildet werden.

Das Steroid-Hormonsystem (inkl. Enzyme). Anm.: Blaue Kästen sind Hormone die von der Nebenniere gebildet werden.

Das Kapitel der Steroid-Hormone ist aus meiner Sicht noch unverstandener als das der Schilddrüse. Was hier bei Frauen alles mit Anti-Baby-Pille & Co. angerichtet wird – und dass es z.B. für Männer faktisch kein Progesteron auf Rezept gibt – ist aus meiner Sicht ‘eigentlich’ unfassbar. In den USA ist das alles frei erhältlich, bei uns in Deutschland darf man dagegen ‘in Würde altern und schleichend sterben’. Mir zeigt es nur, das es ggf. auch gar nicht gewünscht ist das die Menschen Gesund ‘zu alt’ werden…

Wer dem Thema dennoch nachgehen mag, der startet mit Teil 1 dieser Serie und misst einmal die Hormonwerte im Blutnicht im Speichel. Alles zu interpretieren ist leider nicht einfach und die meisten Therapeuten ‘checken’ das alles leider nicht komplett. ich selber kenne auch nur einen kompetenten Menschen, welcher alles in Teil 1-5 geschriebene (und viel mehr) einer sehr großen Tiefe durchblickt – inklusive einiger ‘abgefahrener’ Dinge wie kryptisches AGS & Co.

 


Links / Quellen

Der Rest dieses Beitrages ist nur für eingeloggte Freunde des Blogs einsehbar. Bitte logge Dich ein, oder schaue unter dem Menüpunkt 'Freunde des Blogs' für weitere Informationen wenn ein ernsthaftes Interesse besteht hier weiter zu lesen.