EMF Teil 4: Züge (S-Bahn), Oberleitungen, magnetische Felder & Grenzwerte

Der Enno

Der Enno (Regionalzug) – recht hohe gemessene EMF Belastung. Quelle: Wikipedia. Autor: Clic17. Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Wie immer wird das alltäglich und gewohnte oft übersehen und ausgeblendet. Was meine ich damit in meinem Fall? Die Bahn (Züge), die S-Bahn, Bahnsteige & Oberleitungen im Zusammenhang mit EMF (Elektro-Magnetischen Feldern).

In Teil 3 meiner EMF-Serie hatte ich ja ein neues Messgerät für magnetische und elektrische Felder vorgestellt (Gigaherz ME 3830B), mit dem ich aktuell in meiner Umgebung und auf Reisen unterwegs bin – einfach um hier & dort zu messen um einen Eindruck über verschiedene Belastungen zu bekommen. Da ich alle meine Wege mit Rad & Bahn zurücklege habe ich dann auch an Bahnsteigen und verschiedenen Zügen die EMF-Situation vermessen.

Das Ergebnis? Voll Krass…. 

Bahnsteige & Züge – haben oft Belastungen die ich nicht mehr messen kann

Ja, genau – der Messbereich des ME 3830B mit bis zu 2000 nT (Nano-Tesla) reicht am Bahnsteig und im Zug meist nicht mehr aus – so stark sind die (elektro-) magnetischen Felder (bzw. die Flussdichte). Nano hört sich ja nicht nach viel an, deswegen hier noch mal ein kurzer Überblick was so als sinnvolle Grenzwerte angenommen wird [4]:

  • WHO/IARC: 300-400 nT (“potentiell krebserregend” -> Magnetfelder sind ein WHO Klasse 2B Karzinom)
  • TCO: 200 nT
  • US-Kongress/EPA: 200 nT
  • DIN 0107 (EEG): 200 nT
  • BioInitiative: 100 nT
  • BUND: 10 nT
  • Natur: < 0,0002 nT

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Deuterium abgereichertes Wasser (DDW) – Mittel gegen Krebs?

Deuterium im Atommodell

Deuterium im Atommodell

‘Deuterium Depleted Water’ (DDW) im Deutschen ‘Deuterium abgereichertes Wasser’ ist etwas was gerade durch viele US-Gesundheits Blogs (meist mit Low-Carb Fokus, wovon ich eher wenig halte…) geht. Es soll gegen Krebs helfen, wobei u.a. der Deuterium-Gehalt in den Zellen auch ein Indikator für den (allgemeinen) Gesundheitszustand sein könnte -> Weniger sei grundsätzlich besser.

Beeinflusst wird die Menge an Deuterium wohl über verschiedene Faktoren: Das Wasser das wir trinken, die Nahrung die wird essen, (tiefe) Atmung, ausreichend langer und tiefer Schlaf (Rem) und andere Stressoren wie EMF. Die Forschung steht hier jedoch noch am Anfang.

Ist das alles Humbug?, oder ist da etwas dran? Diese Frage hatte mich bewegt und die Recherche dazu hat einiges zu Tage gefördert.

Was ist Deuterium? Was sind die Argumente? Was ist da ggf. dran?

Ganz vereinfacht: Deuterium ist ein Isotop vom Wasserstoff. Anstatt einem Elektron und einem Proton hat das Deuterium noch ein zusätzliches Neutron. Somit ist es chemisch quasi identisch, hat jedoch das doppelte Atomgewicht durch das zusätzliche Neutron.

Aufmerksam wurde ich auf das Thema durch neuere Podcasts mit (den durchaus kontroversen und polarisierenden) Dr. Jack Kruse, welchen ich ja schon länger verfolge. Dort ist das ganze jedoch auch erst seit Mitte 2017 ein Thema – ggf. weil es Kruse & Co. zusätzliche Argumenten in Bezug auf einer eher (sehr) fettreiche und tierkostbetonte Ernährung liefert…

Wasserstoff im Atommodell

Wasserstoff im Atommodell

Weiter mit Deuterium: Es kommt natürlich im Wasser (und somit allen Lebensmitteln) vor – allerdings in einer sehr geringen Anzahl von in Schnitt ca. 140-150 ppm – also 150 Deuterium-Atome auf 1.000.000 Wasserstoffatome im normalen Wasser. Dabei gibt es jedoch eine Spanne von ca. 90-180 ppm, je nach Herkunft und Komposition des Wassers [7] (Anm.: an den Polen weniger, zum Äquator hin mehr Deuterium). Ein Wassermolekül (H2O) mit Deuterium wird dann schweres Wasser (D2O) genannt. So enthält wohl Gletscherwasser und Wasser von den Polen weniger Deuterium (bzw. schweres Wasser), was wohl auch durch den anderen Gefrierpunkt (ca. 3,82 Grad) im Vergleich zu H2O bedingt ist. Was macht nun den Deuteriumgehalt so interessant? Nach [7]:

“A decrease or an increase of the deuterium concentration in water results in a radical change of its physicochemical and biological properties.”

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EMF Teil 3: Elektrische- und Magnetfelder Messen (Gigahertz ME 3830B)

Gigahertz ME 3830B Messgerät.

Gigahertz ME 3830B Messgerät.

Als ich mich letztes Jahr mit dem Thema EMF beschäftigt hatte (Mikrowellen, niederfrequentes Elektrisches Feld und Magnetfelder bzw. magnetische Flussdichte) hatte ich zuerst ein günstiges Messgerät von Tenmars gekauft – wie ich in diesem Blogpost berichtete. Daraufhin hatte ich dann ein Messgerät von Gigahertz Solutions (HF 35C) gekauft, was meine Erwartungen erfüllte.

Nun hatte ich jedoch kein Messgerät für das elektrische Feld und die magnetische Flussdichte mehr – weil das HF 35C nur die Mikrowellenbelastung (WHO Klasse 2B Karzinom) misst. Ich wollte mir dann noch ein einfaches Kombi-Messgerät (ähnlich des Tenmars) anschaffen – bin jedoch davon abgekommen und habe mir ein Gigahertz Solutions ME 3830B zugelegt. Gerne hätte ich ein noch besseres Gerät genommen – nur irgendwo musste finanziell Abstriche machen. Spannend fand ich das im Rahmen einer Diplomarbeit bei der FH Potsdam die Wahl auf die gleichen Messgeräte viel [2]. In der Arbeit gibt es dann auch noch sehr viel Hintergrund und eine Einführung in die Thematik.

Elektrische Felder und magnetische Flussdichte – was und wo?

In meinem vorherigen Beitrag bin ich ja schon auf diese Sachen eingegangen – deswegen hier nur noch sehr wenig dazu. Im Unterschied zu den Belastungen durch Mikrowellen (Mobilfunk, WLAN, Smartphones, schnurloses Telefon, Bluetooth, etc.) hat man die potentiellen Belastungen dieser beiden Kategorien besser im Griff – denn diese werden primär von Geräten und der Installation im eigenen Haushalt und im Nahbereich erzeugt und sich auch dort wirksam. Mein (vereinfachter) Merksatz:

“Jede spannungsführende Leitung erzeugt bzw. emittiert ein elektrisches Feld und jeder (Wechsel-) Strom der durch eine Leitung fließt erzeugt zudem noch ein magnetisches Feld. “

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Buchkritik: Epi-Paleo RX von Dr. Jack Kruse

Buch: Epi-Paleo RX - The Prescription for Disease Reversal and Optimal Health (Dr. Jack Kruse)

eBuch: Epi-Paleo RX (Dr. Jack Kruse)

Nachdem ich schon einiges hier im Blog über (den durchaus kontroversen und polarisierenden)  Dr. Jack Kruse geschrieben habe – bin ich endlich mal dazu gekommen sein Buch ‘Epi-Paleo RX – The Prescription for Disease Reversal and Optimal Health’ zu lesen. Da die eBook Version für deutlich weniger Geld über die Theke geht als die Druckausgabe, habe ich mal wieder auf diese zurückgegriffen.

Worum geht es im Buch grundsätzlich?

Das Buch spiegelt die Geschichte von Kruse wieder – der als Arzt selber gesundheitliche Probleme hatte, welche er (irgendwann) nicht mehr ignorieren konnte. Auf der Suche nach Ursachen und Lösungen ist er seinen Aussagen dann auf verschiedenste Sachen gestoßen.

Im Kern dreht sich dann im Buch alles um die so-genannte Leptin-Resistenz – als Ausgangspunkt für sehr viele Krankheiten (Übergewicht, Diabetes, etc. pp) und die dahinterliegenden hormonelle Ungleichgewichte. Kruse streift jedoch viele Gebiete, u.a.:

  • Analyse des Gesundheitsstatus auf Basis von (vielen) Blut- und anderen Werten & Markern (Bio-Hacking)
  • Osteoporose
  • Übergewicht
  • Diabetes II
  • Herzkrankheiten
  • ‘Leaky Gut’ und Autoimmun-Krankheiten
  • Neurologische Störungen, Nervensystem und Altern

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Grüner Löwenzahn Smoothie & Inhaltsstoffe von Wildgemüse

Löwenzahn Smoothie mit Rote-Beete & Co. Foto: H.C.

Löwenzahn, botanisch Taraxacum officinale & zur Gruppe der Korbblütler gehörend, ist etwas das aktuell (Anm.: Beim schreiben des Artikels) fast überall wächst. Warum also meist Nährstoffbefreite Salate kaufen, wenn der Löwenzahn umsonst ist? Denn dank seiner sehr langen und tiefen Wurzeln kann er perfekt die Mikronährstoffe (u.a. Calcium, Kalium & Co.) aus dem Boden aufnehmen.

Damit die Inhaltsstoffe besser aufgenommen werden (und mir besser schmeckt) mache ich aus den Blätter + etwas Gemüse einen Smootie. Das u.a. auch, weil sich die Blätter nicht so einfach kauen lassen wie die vom ‘üblichem’ Salat.

Inhaltsstoffe vom Löwenzahn & anderem Wildgemüse

Bezüglich der Inhaltsstoffe habe ich jedoch verschiedenste Angaben gefunden – sicher Abhängig von Erntezeit, Böden, Klima & Co. Die nachfolgende Tabelle haben ich hier [8] gefunden und im Wert für Calcium auf 158 mg ‘korrigiert’ – welchen ich in mehreren Quellen im Internet gefunden hatte (vorher stand da 50 mg). Warum? Weil ich auch Angaben um 473 mg gefunden hatte [7]. Letztendlich ist jedoch bei all diesen Werten nicht klar, ob diese für die ganze Pflanze gelten, nur für die Blätter, oder die Blüte – oder die Wurzel…

Egal… denn was in das Auge stechen sollte ist, das die Wildgemüse in der Regel deutlich mehr ‘Wumms’ haben als die Kultur-Salate – mit Ausnahme von Grünkohl (den ich sehr gerne anbaue!). Hier dann mal ein Auszug aus der Tabelle [8]: Weiterlesen

Von 3ZU: ZUtaten, ZUbereitung, ZUsatzstoffen und Food-Religionen

Nur Fleisch (bzw. tierisch) essen - ist das Gut?

Nur Fleisch (bzw. tierisch) essen – ist das Gut? Quelle: Pixabay

Paleo, Pecetarier, Low-Carb, Keto, Vegetarisch, Vegan, Fruktarier, Rohköstler, Carnivore, Ayurveda, Makrobiotisch, Trennköstler, High-Carb und viele Mischformen aus dem ganzen. Irgendwie gibts aus jedem Bereich irgendwelche wundersamen Geschichten über (Spontan-)Heilung, verschwinden von Problemen, mehr Energie, etc. pp.

Wer hat nun Recht? Alle? Keiner? Irgendeiner?

Dieser Beitrag wurde angeregt von einem Interview beim Legalize Freedom Podcast mit Phil Escott zum Thema warum man Fleisch essen sollte. Escott hat seinen Aussagen nach alles mögliche Durch: Vegetarisch, Vegan, Vollwertig, Frugivore, etc. pp. Erst nach dem kompletten Umstieg auf eine sehr fett, fleisch- & tierproduktbasierenden Ernährung (inkl. Ei, etwas Butter und Ziegen-Käse), jedoch fast ohne Ballaststoffe, Stärke und Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln, Getreide, stärkehaltige Gemüse und die meisten Früchte), wurde er (seinen Aussagen nach) gesund und konnte seine Arthrose besiegen. Ich fand es spannend, weil das so irgendwie der komplette Anti-Entwurf zu dem ist, was ich derzeit mache und was allgemein empfohlen wird. Ob Escott damit über die nächsten Jahre oder Jahrzehnte glücklich wird? Tja, das ist noch eine andere Frage… ich denke eher nicht…. mehr dazu weiter unten im Text.

Auf jeden Fall hat es mich nachdenklich gemacht, warum (anfänglich) so krass unterschiedliche Konzepte (und Food-Religionen) auf dem Makro-Level (also der Anteil an KH, Protein, Fett) sowie bei den Gruppen der Nahrungsmittel (Fleisch- & Tierprodukte, Stärke aus Pflanzen & Getreide) alle zusammen (und zumindest anfänglich) scheinbare Erfolge zeigen.

Oder sind es komplett andere Dinge & Umweltfaktoren die (mit-)entscheidend waren für all diese Menschen? Sowas wie (Sonnen-) Licht, EMF (Mobilfunk & Co.), der Deuterium-Gehalt der Lebensmittel, Meditation, weniger Stress & Co.?

Die ‘3ZU’

Ich denke (schon länger) das es bei dem ganzen diversen Erfolgsgeschichten  der teils krass unterschiedlichen ‘Food-Religionen’, Ernährungsweisen & den Konzepten ein (ernährungsspezifisches) Muster gibt – das zumindest zum Teil erklären kann, warum so viele verschiedene Ansätze (zumindest anfangs!) alle gut zu funktionieren scheinen – oder auch  nicht, also genau dann wenn bestimmte Dinge eben nicht beachtet werden. Nennen tue ich das ganze die ‘3ZU’. 

Worum geht es mir? Weiterlesen

Keine Bienen & einsame Hummeln – Ein Garten- und Frühlingsupdate…

Kirschbaumblüte – Detail

… ja genau: Tollstes Wetter, eine super Blüte und keine Bienen weit und breit – einzig ein paar Hummeln, welche die Blüten bestäuben.

Letztes Jahr fiel ein Großteil der Obsternte ja ‘ins Wasser’ weil es genau zur (u.a. Apfel- und Kirschbaum) Blütezeit einen Kälteeinbruch und dann noch eine Regenperiode gab. Da hatten die paar Bienen dann auch keine Lust bzw. konnten in den kurzen Pausen kaum etwas bestäuben. Früher (vor 20-30 Jahren) war das nach Bienenforscher Jürgen Tautz kein Problem: Da gab es so viele Bestäuber (u.a. Bienen), das eine kurze Regenpause und etwas Sonne ausreichte damit genug Bienen einen Baum durchbestäubten [1]. Heute ist das leider alles krass anders… Bienensterben sowie ein Rückgang von 76-82% an Insekten in 63 deutschen Schutzgebieten zwischen 1989 und 2016 (27 Jahre)! [2][3].

Wer etwas älter ist, der erinnert sich ggf. noch an verdreckte Scheiben und Stoßfänger an Kfz & Co. Zudem gab es abends auch riesige Schwärme an Insekten um die Straßenlaternen (ein anderes Problem von zu viel Blau- und Tageslichtsimulation in der Nacht – was auch uns betrifft). Natürlich gab es auch weniger Mobilfunkmasten – nach dem Film Resonance ein weiteres Problem für unsere Vögel und auch die Insekten. Die Umwelt hat sich eben Krass geändert… was man ja auch an den Menschen ausmachen kann: Metabolisches Syndrom, Schlaflosigkeit, Burnout, Allergien verbreiten sich immer weiter und sind für mich zum großen Teil auf vorgenannte Stressoren sowie eine immer schlechter werdende Ernährung mit viel oxidierten Fetten, raffinierten Kohlenhydraten, Plastik und Zusatzstoffen zurückzuführen.

Die Vorzucht geht weiter…

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Smoothie-Salat Variante mit schwarzen Bohnen

Fertiger grüner Smoothie!

In meinen Beitrag zu Smoothies hatte ich schon erwähnt das es für die Verdauung (und die Konsistenz des Stuhls) nicht unbedingt vorteilhaft ist nur einen grünen Smoothie zu verspeisen.

Dr. Greger hat in einem (aktuellerem) Beitrag bei Nutritionfacts.org  noch einmal hervorgehoben das es nicht darauf ankommt was wir essen – sondern was von Magen aufgenommen (bzw. absorbiert) wird. Smoothies (oder auch Kochen) helfen hier deutlich. Man kann es mit Smoothies jedoch übertreiben, insbesondere wenn diese (zu viel) Obst enthalten. Denn das bedeutet:

  • a) einen Blutzuckeranstieg, weil die Ballaststoffe (welche die Aufnahme der einfachen Kohlenhydrate verlangsamen) auch klein gehäckselt wurden,
  • b) das Zucker aus dem Obst mit (den Stärken) aus dem Gemüse ggf. fermentieren -> Bildung von Gasen (‘Pupsen’)

Zudem ist es nicht nur nachteilig, wenn auch mal etwas ‘größere Brocken’  (also in der Größe in der wir alles normal zerkauen) in den Darm gelangen. Warum? Nahrung für die Darmbakterien!

Was mache ich?

Ich kombiniere einfach verschiedene Salate & (meist stärkefreie) Gemüse in und mit einen Smoothie. Ein Teil (insb. das Blattgrün) wird püriert – ein Teil nur grob zerschnitten. Das geschnittene Gemüse wird ordentlich Gekaut – und der Smoothie gelöffelt. Das ganze stellt sicher, das alles auch genug eingespeichelt wird (-> Amylase – die Verdauung fängt im Mund an!) – und das die Nährstoffe besser aufgenommen werden können. Weiterlesen

Warum ich Kokosmus dem Kokosöl und Olivenöl vorziehe – von Fettsäureoxidation & Co.

Kokosnuss

Kokosnuss – ist Mus oder das Öl besser? Bildquelle: Pixabay. Autor: StockSnap

Zwar ernähre ich mich (aktuell) relativ Fettarm – jedoch möchte ich mal einen Test mit (etwas) mehr Fett in der Nahrung machen. Weil ich nicht nur fettreiche Avocados, Samen & Saaten essen möchte – habe ich noch mal einen Blick auf die einzigen (raffinierten, verarbeiten bzw. extrahierten) Fette geworfen die für mich angesichts des Fettsäureprofils überhaupt in Frage kommen: Olivenöl und Kokosöl sowie Kokosmus.

Was mich bei verarbeiteten Fetten insgesamt stört: Oxidation!

In meinen Artikeln zu Fett habe ich schon einiges dazu niedergeschrieben, also warum ich verarbeitete Fette nicht gerne esse. Im Artikel zu meinem Müsli bin ich auch darauf eingegangen warum ich u.a. die an Omega-3 Fetten reichen Leinsamen unbedingt immer frisch schrote bzw. mahle: Die Fettsäureoxidation!

Insbesondere die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, jedoch auch die einfach ungesättigten oxidieren recht schnell an Sauerstoff. Wärme und Licht beschleunigen dann den Prozess noch einmal. Das ist eben das, was passiert, wenn die Fette aus der natürlichen Zell-Matrix der Pflanze herausgepresst werden. Das Problem: Oxidierte Fettsäuren schaden ggf. mehr als die Helfen. Und deswegen esse ich auch Hanf- und Leinsamen, Sesam sowie Sonnenblumen- und Kürbiskerne nur ganz frisch gemahlen oder gekeimt – und nie als Öl!

Studie: Auch Pflanzenöle oxidieren recht schnell – insb. beim Erhitzen

Ich hatte ja schon über Omega-3 Fischöl-Kapseln berichtet und die dort oft als dramatisch hoch eingeschätzten Totox-Werte (Total Oxidation Value). Ca. 30 Tage nach Produktion sind die Werte so hoch das es wohl ungesund wird – da hilft dann auch eine Zugabe von (oft künstlichem) Vitamin-E auch nicht (viel) weiter. In einer Studie [1] die Fischöl mit Pflanzenölen (Olive, Sonnenblumen, Mais, Soja, Raps – jedoch nicht Kokos!) verglich fand ich dann eine interessante Aussage: Weiterlesen

Datenschutz – Vom Umgang mit Google, Facebook, Amazon, Netflix, Windows, Cloud-Speichern, EC-Karten, Bluetooth, WLAN & Co.

Ueberwachung. Quelle: Arvin Febry

Dieser Blogeintrag ist von meinem letzten Artikel zum Facebook-Skandal und Chinas Social Credits sowie einem Tweet über die Daten die Google & Facebook in Detail über einen Speichern motiviert [1] und dreht sich um den persönlichen Datenschutz.

Google und Android…

Für alle die ein Android-Smartphone benutzen sollte dieser Abschnitt im Artikel interessant sein, den um dieses, die Google-Apps und den Play-Store zu benutzen braucht man ein Konto bei Google. Damit werden dann automatisch sehr, sehr viele  Daten die dieses Telefon und der Nutzer (also: Du) generiert bei Google erfasst bzw. gespeichert. Unter anderem sind dies:

  • Komplette Inhalte von Kontakten & dem Kalender,
  • Standortdaten mit Zeitverlauf (im Detail),
  • WLAN & Bluetooth-Geräte in der Umgebung (MAC-Adressen, welche u.a. Aufschluss über Hersteller & Typ geben),
  • das Surfverhalten, Bookmarks und die Surf-Historie (besuchte Webseiten) wenn der Chrome-Browser genutzt wird,
  • welche Apps installiert sind und genutzt werden,
  • die durchgeführten Google-Suchen,
  • welche Youtube-Videos angeschaut wurden (und wann, ggf. auch welche Segmente),
  • gelesene eBooks, Nutzungsdaten zu gekaufter Musik, Videos, etc. (bei Nutzung der Google-Apps und deren Dienste),
  • alle eMails inkl. Inhalt (wenn GMail genutzt wird),
  • alle Backups die in die Cloud gehen (inkl. vielen Passwörtern auf dem Gerät),
  • die Smartwatches & Fitness-Tracker die mit Google-Fit verbunden sind (und deren Daten),
  • etc. pp.

Die Einstellungen um alles zu deaktivieren finden sich teilweise in der Android-Bedienoberfläche unter den Konteneinstellungen für Google – teilweise sind Sie jedoch nur über den Webbrowser zu erreichen und dann auf verschiedenste Unterseiten wie Google-Dashboard, die Privacy-Einstellungen und andere Seiten (u.a. Youtube) verteilt. Alles abzustellen ist gar nicht so einfach und ist auf einem Mobiltelefon auch nicht praktikabel.

Google Takeout – die gespeicherten Daten selber herunterladen

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