Grüner Löwenzahn (Taraxacum officinale) Smoothie und warum das wohl gut ist

Löwenzahn Smoothie mit Rote-Beete & Co. Foto: H.C.

Löwenzahn, botanisch Taraxacum officinale & zur Gruppe der Korbblütler gehörend, ist etwas das aktuell (Anm.: Beim schreiben des Artikels) fast überall wächst. Warum also meist Nährstoffbefreite Salate kaufen, wenn der Löwenzahn umsonst ist? Denn dank seiner sehr langen und tiefen Wurzeln kann er perfekt die Mikronährstoffe (u.a. Calcium, Kalium & Co.) aus dem Boden aufnehmen.

Damit die Inhaltsstoffe besser aufgenommen werden (und mir besser schmeckt) mache ich aus den Blätter + etwas Gemüse einen Smootie. Das u.a. auch, weil sich die Blätter nicht so einfach kauen lassen wie die vom ‘üblichem’ Salat.

Inhaltsstoffe vom Löwenzahn & anderem Wildgemüse

Bezüglich der Inhaltsstoffe habe ich jedoch verschiedenste Angaben gefunden – sicher Abhängig von Erntezeit, Böden, Klima & Co. Die nachfolgende Tabelle haben ich hier [8] gefunden und im Wert für Calcium auf 158 mg ‘korrigiert’ – welchen ich in mehreren Quellen im Internet gefunden hatte (vorher stand da 50 mg). Warum? Weil ich auch Angaben um 473 mg gefunden hatte [7]. Letztendlich ist jedoch bei all diesen Werten nicht klar, ob diese für die ganze Pflanze gelten, nur für die Blätter, oder die Blüte – oder die Wurzel…

Egal… denn was in das Auge stechen sollte ist, das die Wildgemüse in der Regel deutlich mehr ‘Wumms’ haben als die Kultur-Salate – mit Ausnahme von Grünkohl (den ich sehr gerne anbaue!). Hier dann mal ein Auszug aus der Tabelle [8]: Weiterlesen

Von 3ZU: ZUtaten, ZUbereitung, ZUsatzstoffen und Food-Religionen

Nur Fleisch (bzw. tierisch) essen - ist das Gut?

Nur Fleisch (bzw. tierisch) essen – ist das Gut? Quelle: Pixabay

Paleo, Pecetarier, Low-Carb, Keto, Vegetarisch, Vegan, Fruktarier, Rohköstler, Carnivore, Ayurveda, Makrobiotisch, Trennköstler, High-Carb und viele Mischformen aus dem ganzen. Irgendwie gibts aus jedem Bereich irgendwelche wundersamen Geschichten über (Spontan-)Heilung, verschwinden von Problemen, mehr Energie, etc. pp.

Wer hat nun Recht? Alle? Keiner? Irgendeiner?

Dieser Beitrag wurde angeregt von einem Interview beim Legalize Freedom Podcast mit Phil Escott zum Thema warum man Fleisch essen sollte. Escott hat seinen Aussagen nach alles mögliche Durch: Vegetarisch, Vegan, Vollwertig, Frugivore, etc. pp. Erst nach dem kompletten Umstieg auf eine sehr fett, fleisch- & tierproduktbasierenden Ernährung (inkl. Ei, etwas Butter und Ziegen-Käse), jedoch fast ohne Ballaststoffe, Stärke und Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln, Getreide, stärkehaltige Gemüse und die meisten Früchte), wurde er (seinen Aussagen nach) gesund und konnte seine Arthrose besiegen. Ich fand es spannend, weil das so irgendwie der komplette Anti-Entwurf zu dem ist, was ich derzeit mache und was allgemein empfohlen wird. Ob Escott damit über die nächsten Jahre oder Jahrzehnte glücklich wird? Tja, das ist noch eine andere Frage… ich denke eher nicht…. mehr dazu weiter unten im Text.

Auf jeden Fall hat es mich nachdenklich gemacht, warum (anfänglich) so krass unterschiedliche Konzepte (und Food-Religionen) auf dem Makro-Level (also der Anteil an KH, Protein, Fett) sowie bei den Gruppen der Nahrungsmittel (Fleisch- & Tierprodukte, Stärke aus Pflanzen & Getreide) alle zusammen (und zumindest anfänglich) scheinbare Erfolge zeigen.

Oder sind es komplett andere Dinge & Umweltfaktoren die (mit-)entscheidend waren für all diese Menschen? Sowas wie (Sonnen-) Licht, EMF (Mobilfunk & Co.), der Deuterium-Gehalt der Lebensmittel, Meditation, weniger Stress & Co.?

Die ‘3ZU’

Ich denke (schon länger) das es bei dem ganzen diversen Erfolgsgeschichten  der teils krass unterschiedlichen ‘Food-Religionen’, Ernährungsweisen & den Konzepten ein (ernährungsspezifisches) Muster gibt – das zumindest zum Teil erklären kann, warum so viele verschiedene Ansätze (zumindest anfangs!) alle gut zu funktionieren scheinen – oder auch  nicht, also genau dann wenn bestimmte Dinge eben nicht beachtet werden. Nennen tue ich das ganze die ‘3ZU’. 

Worum geht es mir? Weiterlesen

Keine Bienen & einsame Hummeln – Ein Garten- und Frühlingsupdate…

Kirschbaumblüte – Detail

… ja genau: Tollstes Wetter, eine super Blüte und keine Bienen weit und breit – einzig ein paar Hummeln, welche die Blüten bestäuben.

Letztes Jahr fiel ein Großteil der Obsternte ja ‘ins Wasser’ weil es genau zur (u.a. Apfel- und Kirschbaum) Blütezeit einen Kälteeinbruch und dann noch eine Regenperiode gab. Da hatten die paar Bienen dann auch keine Lust bzw. konnten in den kurzen Pausen kaum etwas bestäuben. Früher (vor 20-30 Jahren) war das nach Bienenforscher Jürgen Tautz kein Problem: Da gab es so viele Bestäuber (u.a. Bienen), das eine kurze Regenpause und etwas Sonne ausreichte damit genug Bienen einen Baum durchbestäubten [1]. Heute ist das leider alles krass anders… Bienensterben sowie ein Rückgang von 76-82% an Insekten in 63 deutschen Schutzgebieten zwischen 1989 und 2016 (27 Jahre)! [2][3].

Wer etwas älter ist, der erinnert sich ggf. noch an verdreckte Scheiben und Stoßfänger an Kfz & Co. Zudem gab es abends auch riesige Schwärme an Insekten um die Straßenlaternen (ein anderes Problem von zu viel Blau- und Tageslichtsimulation in der Nacht – was auch uns betrifft). Natürlich gab es auch weniger Mobilfunkmasten – nach dem Film Resonance ein weiteres Problem für unsere Vögel und auch die Insekten. Die Umwelt hat sich eben Krass geändert… was man ja auch an den Menschen ausmachen kann: Metabolisches Syndrom, Schlaflosigkeit, Burnout, Allergien verbreiten sich immer weiter und sind für mich zum großen Teil auf vorgenannte Stressoren sowie eine immer schlechter werdende Ernährung mit viel oxidierten Fetten, raffinierten Kohlenhydraten, Plastik und Zusatzstoffen zurückzuführen.

Die Vorzucht geht weiter…

Weiterlesen

Smoothie-Salat Variante mit schwarzen Bohnen

Fertiger grüner Smoothie!

In meinen Beitrag zu Smoothies hatte ich schon erwähnt das es für die Verdauung (und die Konsistenz des Stuhls) nicht unbedingt vorteilhaft ist nur einen grünen Smoothie zu verspeisen.

Dr. Greger hat in einem (aktuellerem) Beitrag bei Nutritionfacts.org  noch einmal hervorgehoben das es nicht darauf ankommt was wir essen – sondern was von Magen aufgenommen (bzw. absorbiert) wird. Smoothies (oder auch Kochen) helfen hier deutlich. Man kann es mit Smoothies jedoch übertreiben, insbesondere wenn diese (zu viel) Obst enthalten. Denn das bedeutet:

  • a) einen Blutzuckeranstieg, weil die Ballaststoffe (welche die Aufnahme der einfachen Kohlenhydrate verlangsamen) auch klein gehäckselt wurden,
  • b) das Zucker aus dem Obst mit (den Stärken) aus dem Gemüse ggf. fermentieren -> Bildung von Gasen (‘Pupsen’)

Zudem ist es nicht nur nachteilig, wenn auch mal etwas ‘größere Brocken’  (also in der Größe in der wir alles normal zerkauen) in den Darm gelangen. Warum? Nahrung für die Darmbakterien!

Was mache ich?

Ich kombiniere einfach verschiedene Salate & (meist stärkefreie) Gemüse in und mit einen Smoothie. Ein Teil (insb. das Blattgrün) wird püriert – ein Teil nur grob zerschnitten. Das geschnittene Gemüse wird ordentlich Gekaut – und der Smoothie gelöffelt. Das ganze stellt sicher, das alles auch genug eingespeichelt wird (-> Amylase – die Verdauung fängt im Mund an!) – und das die Nährstoffe besser aufgenommen werden können. Weiterlesen

Warum ich Kokosmus dem Kokosöl und Olivenöl vorziehe – von Fettsäureoxidation & Co.

Kokosnuss

Kokosnuss – ist Mus oder das Öl besser? Bildquelle: Pixabay. Autor: StockSnap

Zwar ernähre ich mich (aktuell) relativ Fettarm – jedoch möchte ich mal einen Test mit mehr Fett in der Nahrung machen. Weil ich nicht nur fettreiche Avocados, Samen & Saaten essen möchte – habe ich noch mal einen Blick auf die einzigen (raffinierten, verarbeiten bzw. extrahierten) Fette geworfen die für mich angesichts des Fettsäureprofils überhaupt in Frage kommen: Olivenöl und Kokosöl sowie Kokosmus.

Was mich bei verarbeiteten Fetten insgesamt stört: Oxidation!

In meinen Artikeln zu Fett habe ich schon einiges dazu niedergeschrieben, also warum ich verarbeitete Fette nicht gerne esse. Im Artikel zu meinem Müsli bin ich auch darauf eingegangen warum ich u.a. die an Omega-3 Fetten reichen Leinsamen unbedingt immer frisch schrote bzw. mahle: Die Fettsäureoxidation!

Insbesondere die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, jedoch auch die einfach ungesättigten oxidieren recht schnell an Sauerstoff. Wärme und Licht beschleunigen dann den Prozess noch einmal. Das ist eben das was passiert, wenn die Fette aus der natürlichen Zell-Matrix der Pflanze herausgepresst werden. Das Problem: Oxidierte Fettsäuren schaden oft mehr als die Helfen. Und deswegen esse ich auch Hanf- und Leinsamen, Sesam sowie Sonnenblumen- und Kürbiskerne nur ganz frisch gemahlen oder gekeimt – und nie als Öl!

Studie: Auch Pflanzenöle oxidieren recht schnell – insb. beim Erhitzen

Ich hatte ja schon über Omega-3 Fischöl-Kapseln berichtet und die dort oft als dramatisch hoch eingeschätzten Totox-Werte (Total Oxidation Value). Ca. 30 Tage nach Produktion sind die Werte so hoch das es wohl ungesund wird – da hilft dann auch eine Zugabe von (oft künstlichem) Vitamin-E auch nicht (viel) weiter. In einer Studie [1] die Fischöl mit Pflanzenölen (Olive, Sonnenblumen, Mais, Soja, Raps – jedoch nicht Kokos!) verglich fand ich dann eine interessante Aussage: Weiterlesen

Datenschutz – Vom Umgang mit Google, Facebook, Amazon, Netflix, Windows, Cloud-Speichern, EC-Karten, Bluetooth, WLAN & Co.

Ueberwachung. Quelle: Arvin Febry

Dieser Blogeintrag ist von meinem letzten Artikel zum Facebook-Skandal und Chinas Social Credits sowie einem Tweet über die Daten die Google & Facebook in Detail über einen Speichern motiviert [1].

Google und Android…

Für alle die ein Android-Smartphone benutzen sollte dieser Abschnitt im Artikel interessant sein, den um dieses, die Google-Apps und den Play-Store zu benutzen braucht man ein Konto bei Google. Damit werden dann automatisch sehr, sehr viele  Daten die dieses Telefon und der Nutzer (also: Du) generiert bei Google erfasst bzw. gespeichert. Unter anderem sind dies:

  • Komplette Inhalte von Kontakten & dem Kalender,
  • Standortdaten mit Zeitverlauf (im Detail),
  • WLAN & Bluetooth-Geräte in der Umgebung (MAC-Adressen, welche u.a. Aufschluss über Hersteller & Typ geben),
  • das Surfverhalten, Bookmarks und die Surf-Historie (besuchte Webseiten) wenn der Chrome-Browser genutzt wird,
  • welche Apps installiert sind und genutzt werden,
  • die durchgeführten Google-Suchen,
  • welche Youtube-Videos angeschaut wurden (und wann, ggf. auch welche Segmente),
  • gelesene eBooks, Nutzungsdaten zu gekaufter Musik, Videos, etc. (bei Nutzung der Google-Apps und deren Dienste),
  • alle eMails inkl. Inhalt (wenn GMail genutzt wird),
  • alle Backups die in die Cloud gehen (inkl. vielen Passwörtern auf dem Gerät),
  • die Smartwatches & Fitness-Tracker die mit Google-Fit verbunden sind (und deren Daten),
  • etc. pp.

Die Einstellungen um alles zu deaktivieren finden sich teilweise in der Android-Bedienoberfläche unter den Konteneinstellungen für Google – teilweise sind Sie jedoch nur über den Webbrowser zu erreichen und dann auf verschiedenste Unterseiten wie Google-Dashboard, die Privacy-Einstellungen und andere Seiten (u.a. Youtube) verteilt. Alles abzustellen ist gar nicht so einfach und ist auf einem Mobiltelefon auch nicht praktikabel.

Google Takeout – die gespeicherten Daten selber herunterladen

Weiterlesen

Frischer geht’s nicht – etwas zum eigenen Garten, Gewächshaus und der Vorzucht

Gewächshaus im Garten – Anfang April.

Endlich ist das (ganz) kalte Wetter für dieses Jahr Geschichte (hoffentlich). Für mich heißt das ‘der Garten ruft’:

  • Schnell noch Apfel- und Birnenbäume beschneiden welche ich im Herbst nicht mehr geschafft habe
    • bzw. wo ich Wuchshemmend beschneiden möchte.
  • Den Kompost umsetzten,
  • langsam die Beete fertig machen und
  • als Zwischenfrucht & Bodendecker Spinat & Rucola sähen.
  • Topinambur ernten und ggf. neu pflanzen (weiter unten mehr dazu) sowie
  • frühes Saatgut in die Erde bringen (u.a. Zuckererbsen und Bohnen) und ganz wichtig
  • mit der Vorzucht im Gewächshaus starten.

Zwar kann man schon einiges ab Mitte Februar oder Anfang März vorziehen (Sellerie, Tomaten, etc.) – jedoch hatte ich dieses Jahr dazu keine Zeit und das Wetter war noch arg schlecht.

Garten und Gewächshaus – das ganze Jahr Grünzeugs!

Grünkohl im April, gepflanzt im Juli des Vorjahres.

Winterpostelein.

Ein Grund warum ich mir den Aufwand mit dem Garten mache ist das ich so immer frisches Grünzeugs bekomme, das hoffentlich auch gehaltvoll ist. Gerade im Winter ist Salat & Co. sehr teuer und kommt über lange Wege (und Kühlketten) irgendwo aus Spanien oder Italien. Wenn man Pech hat wuchs alles in Nährlösung, belasteter Erde oder sonstwo. Dabei gibt es einige Winterfeste Salate bzw. Kohlarten (u.a. Grünkohl) und einiges was gerade im Gewächshaus schon sehr, sehr früh wächst und dann auch verzehrbar ist (z.B. frühe Salate wie Elan, welcher im Herbst des Vorjahres ausgesät wird). Weiterlesen

Unsere Daten, der Facebook-Skandal, Chinas Social Credits – und der Weg in eine dystopische Zukunft

Social Media. Quelle: Pixabay

Wer hier schon länger ließt, der hat ggf. schon bemerkt das der Datenschutz & Co. hier neben der Gesundheit ein Thema ist, das immer mal wieder auftaucht. Das ganze ist einer meiner anderen Passionen sowie einem tiefen und breiten Hintergrund in IT, Kommunikationstechnologien & Elektronik ‘geschuldet’. Dieser Hintergrund und das daraus für mich gewonnene Verständnis ist auch ein Grund, warum ich noch nie einen Facebook, WhatsApp, Twitter, Instagram, etc. pp. Account hatte – und auch in Zukunft nicht haben werde.

Dabei bin ich kein ‘Luddite‘ oder technikfeindlicher Mensch – ganz im Gegenteil, was auch dieses Blog und z.B. meine Artikel über Windows 10, LineageOS, VeraCrypt, WordPress & Co. (augenscheinlich) belegen sollten. Ich verstehe all diese Technologien, habe selber Hardware, Treiber für Windows, mobile (Web-)Applikationen auf Server & Smartphone, etc. pp entwickelt – und weiß so (hoffentlich) halbwegs wovon ich spreche bzw. schreibe 😉

Facebook-Skandal und Cambridge Analytica – der aktuelle ‘Aufreger’….

Oh Schreck! Quelle: Pixabay

… der eigentlich keiner ist. Wer die Berichterstattung um Facebook verfolgt hatte und 1 + 1 zusammenzählen wollte, der weis das Facebook (inkl. WhatsApp) alles über einen speichert was geht. Nichts bleibt ungenutzt – und Facebook verheimlicht das nicht einmal [1]. Ob das nun komplett ist? Keine Ahnung… – jedoch sind diese Daten schon mal sehr, sehr umfassend und können schnell mehrere Gigabyte (GB) groß werden.

Das Facebook dann die Daten an Partnerunternehmen verkauft? Ja, ‘Hallo?’ – womit verdienen die denn sonst ihr Geld? Das dann auch mal Daten abhanden kommen oder von anderen trotz ‘Verbot’ nicht gelöscht werden – das passiert sogar der (deutschen) Polizei [2, 3, 4, 5, 6] und anderen Behörden, wie z.B. bei über eine Milliarde (nicht Millionen!) Datensätzen in Indien [7].

Warum werden Facebooks (& Co.) Praktiken erst jetzt ein Thema?

Weiterlesen

Sardinen (und anderer Fisch) & Quecksilber

Ausgenommene Sardinen. Foto: H.C.

Quecksilber, Schwermetalle und Fisch? Das wird oft zusammen genannt. Da ich wieder Fisch esse, hier insbesondere Sardinen, wollte ich mal wissen wie stark ich von der Hg-Problematik betroffen sind. Nicht zuletzt haben mich Cadmium in Edelschokolade und Radium in Paranüssen sensitiviert…

Warum die Konzentration auf Quecksilber? Weil das wohl eines der größten Probleme ist – zumindest im Vergleich zu Blei und Cadmium.  So schreibt das Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit [2]: “Während die Blei- und Cadmiumgehalte bei Fischen nur im unteren Spurenbereich liegen”. Zwar gibt es noch andere Verbindungen wie Tributylzinn (TBT) u.a. aus Schiffsanstrichen [4] und BPA & Co. aus Verpackungen – diese sind jedoch nicht Fokus dieses Artikels.

Warum überhaupt Fisch?

Nur ganz kurz noch einmal dazu: Aus Pflanzen gibts nur die Omega-3 Fettsäure ALA. Der Körper selber baut daraus wohl nur sehr wenig Omega-3 EPA und DHA, welche für die Gehirnentwicklung sehr wichtig sein sollen – insb. auch für die Neuroentwicklung von Kindern und ungeborenen. So schreibt auch die Autoren von [1]: Weiterlesen

Vitamin-D3 Pillen: Machen den Tank nicht voll…

Der Tank ist leer Quelle: Pixabay Autor: Karen Arnold

… sondern manipulieren (wohl) nur die Tankanzeige!

Ein Blogpost vom (durchaus kontroversem) Dr. Jack Kruse [1] ‘Can You Supplement Sunlight?’ hat mich sehr nachdenklich gemacht – in Hinblick auf die Thematik der Vitamin D3 Supplementierung.

Vitamin D3, war neben Vitamin B12, das erste Supplement auf das ich vor ca. 3,5 Jahren gestoßen war und mit dem ich mich beschäftigt hatte. Umso mehr ich gelesen hatte – umso komplexer wurde die Thematik: Diskussion und Forschung was denn nun zu viel, optimal oder zu wenig Vitamin D3 im Blut ist, das auch Vitamin K2 wichtig wäre wenn man D3 Supplementiert – und das je nachdem auch Magnesium und Calcium eine Rolle spielen. Bei Vitamin K2 dann wieder viel ungeklärtes ob es denn nun die Form MK4 oder MK7 sein sollte – oder ob der Körper auch Vitamin K2 aus Vitaimin K1 bauen kann – wenn z.B. in dunklem Blattgrün enthalten ist.

Ersetzt ein chemisches Signal (Hormon) das Sonnenlicht?

Die starke Einleitung in den Blogpost von Kruse lautet dann auch folgendermaßen:

“Vitamin D3 is just the chemical signal made after unpolarized light is captured by our skin and in the pill form, it does not the power of the sun’s light or photons. Taking supplemental vitamin D3 is like trying to hire someone else to do your push-ups for you. “

Weiterlesen