EMF 9: Die US NTP-Studie, die IT-Rammazzini Studie zu Mobilfunk & Prof. Olle Johansson

Zusammenfassung der NTP-Studie in Bezug auf die beobachteten Auswirkungen & Krankheiten

Zusammenfassung der NTP-Studie in Bezug auf die beobachteten Auswirkungen & Krankheiten. Quelle: [4]

Der Drops in Bezug auf die Schädlichkeit von gepulsten und modulierten Mikrowellen (Mobilfunk, WLAN, DECT, Bluetooth, etc.) ist bei mir gelutscht. Ich habe so viele Studien und Meta-Studien gelesen oder überflogen, so viele Vortrage angeschaut und Interviews gehört… es ist mir unverständlich, das diese Technik in immer mehr Bereiche vordringt – anstatt Sie wirklich mal breit und öffentlich und kritisch zu hinterfragen. In diesem Kontext möchte ich noch 3 aktuelle Dinge vorstellen:

  • Die US NTP-Studie aus 2016/18 -> Krebs und mehr…
  • Die Italienische Ramazzini-Studie aus 2017 -> Krebs und mehr…
  • Prof. Olle  Johansson (Schweden, Mitbegründer Bio-Initiative), der das Zitat geprägt hatte das der Mobilfunk das größte human-biologische Experiment in der menschlichen Geschichte’ sei.

Wo andere Länder zumindest bei Kindergärten und Schulen langsam aufwachen (u.a. Frankreich, Israel, einige in Afrika) und WLAN + Mobilfunk dort verbieten bzw. einschränken – sehe ich gleiches nicht in Deutschland. Ich denke inzwischen jedoch, das viele Probleme (u.a. Schule & Verhalten) und Veränderungen der letzten 5-7 Jahre durch die dramatisch steigende Mobilfunkbelastung und andere Aspekte von Smartphones & Co (zumindest mit-) verursacht werden. Den Krebs gibt es ja meist erst nach 10-30 Jahren – andere Effekte (und gesundheitliche Einschränkungen) viel früher….

Hinweis: Für mehr zum Thema EMF, Mobilfunk & Co. schaut mal auf meine Seite zu EMF & Co.

Die US NTP-Studie zu Mobilfunk

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Von CFS, Dopamin, Cholin, Persönlichkeits-Typen und Frau Dr. Sarah MyHill

Dr. Sarah Myhill: Energie und Kopf.

Energie und Kopf. Quelle: Pixabay

Bei der Suche nach neuen Videos von Jack Kruse bin über Videos von Dr. Sarah Myhill gestolpert – die wieder einige Steinchen in meinem Verständnis um chronische Erschöpfung (CFS), Energieproduktion, Energiesenken, Mitochondrien, Dopamin, Cholin & Co. zusammen brachten. Und ganz besonders: Was dies mit bestimmten Persönlichkeits-Typen zu tun haben könnte.

Mein Einstieg in diese Aspekte war mal das Buch ‘Im Teufelskreis der Lust’ von Ingo Schymanki, bei dem ich gelernt hatte was überhaupt Dopamin und GABA sind, wie Sie im Reiz- und Belohnungszentrum ggf. interagieren – und wie ein Ungleichgewicht bzw. Störungen zu CFS & Co. führen können.

Zum Ende dieses Artikels habe ich dann noch einige eigene Überlegungen im Hinblick auf die Meyers-Briggs (MBTI) Persönlichkeitstypen (‘NT’ und ‘NF’) angestellt. Wer das MBTI-System nicht kennt, den erwartet dann weiter unten eine kleine Einführung von mir. Wer an mehr in diesem Bereich interessiert ist, den mag ich auch auf meine Buchkritik zu ‘Enneagramm der Beziehungen’ verweisen.

Energie (Organe, Mitochondrien), CFS, Dopamin, Cholin, …

sind die Themen, welche ich aus den Videos von Frau Myhill  über CFS & Co. [1] mitgenommen habe:

  • Energiebilanz 1 * 1 – Abseits von Kalorien!
    • Welche Funktionen im Körper brauchen wie viel Energie?
    • Tip: Die Leber zieht wohl fast 30% der Energie!
      • Weswegen alles was auf die Leber geht (u.a. Alkohol, Entgiftung, zu viel Fruktose) uns Energie ‘klaut’
  • Sehr viel zu den Mechanismen eines eher undefinierten ‘Chronischen Erschöpfungssyndroms’ (CFS)
    • U.a. was uns (zusätzliche) Energie im Stress und/oder Krankheitsfall raubt
    • Ernährungsbedingte Faktoren (u.a. Fermentierungsprozesse im Magen)
  • Wie die mitochondriale Energieproduktion gesteigert werden kann
    • Sie nennt: Magnesium, D-Ribose, L-Carnitin, Q10, B12, B3, etc.
  • Wie bestimmten (Persönlichkeits-) Typen angeblich auf Mängel reagieren
    • Dopamin-Typ (Intuitive Denker – Rationalisten)
    • Cholin-Typ (Intuitive Fühler – Idealisten)
    • Serotonin- und GABA-Typ

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EMF 8: 5G Mobilfunk – NOCH MEHR Belastung durch massives MIMO, Beamforming & bis zu 86 GHz MMW ?!

5G Mobilfunk

5G Mobilfunk. Quelle: Pixabay

In diesem Teil meiner EMF-Serie möchte ich auf den kommenden 5G Mobilfunk-Standard eingehen und betrachten ob dieser im Vergleich zu GSM und LTE (4G) weitere Verschlechterungen in Bezug auf die biologische Verträglichkeit bedeutet…

Der 5G-Standard ist teils noch in der Entwicklung und, ganz wichtig, in vielen Teilen nicht einfach eine Fortsetzung von 3G oder 4G. 5G nutzt u.a. Teil komplett andere Frequenzen bis zu ca. 86 GHz. Dieser Bereich wird auch Millimeterwelle (MMW) genannt und erstreckt sich über den Bereich von 30 bis 300 GHz. Das Problem: Diese Frequenzen wirken sich anders auf den Menschen aus als die bisherigen (<=5 GHz).

In diesem Beitrag werde ich kurz in die neuen Begriffe der 5G Technik einführen und dann das ganze mit Schwerpunkt auf die MMW abschließend betrachten. Und diesen Artikel so kompakt wie möglich zu halten, setzte ich voraus das EMF Teil 5 (Leistungsdichte) und EMF Teil 6 (Pulsung und Modulation) gelesen wurden bzw. die Begriffe grob verstanden werden.

Hinweis: Für mehr zum Thema EMF, Mobilfunk & Co. schaut mal auf meine Seite zu EMF & Co.

Wofür überhaupt 5G?

5G soll so ziemlich das ‘Alles-Netzwerk’ werden mit dem alles vernetzt ist, was heute noch über Kabel, ‘Ablesen’ (z.B. Gas- und Stromzähler) und WLAN abgewickelt wird. Durch verschiedene Frequenzbereiche eignet sich 5G für den Einsatz über große Entfernungen, jedoch auch für die Installation in dichten Gebieten wie Innenstädten, Firmengeländen, Gebäuden, etc. So müssen nicht mehr zwei oder mehr Infrastrukturen gepflegt werden (z.B. Mobilfunkverträge, WLAN, Verkabelung), sondern nur noch eine. Die Frequenzvergabe für 5G sieht auch vor, das z.B. Firmen auf Werksgeländen & Co. ‘private’ 5G Netze aufbauen können [5]. Da 5G für schnelle Ortswechsel des Empfängers relativ zur Basisstation ausgelegt ist – ist es sicher auch ein Eckpfeiler für die Vernetzung von Kfz und das automatische Fahren im großen Maßstab.

Neues bei 5G: Millimeterband, (massives) MIMO, Voll-Duplex, Beamforming, Mikrozellen, FBMC

In einem Artikel der IEEE zu 5G [1], den es auch als Video gibt [2] habe ich folgende 5 Kernpunkte entnommen die 5G von 4G unterscheiden, wobei ich noch einen 6ten Punkt ergänze. In meinen Kommentaren werde ich auch auf erste Implikationen in Bezug auf eine mögliche Steigerung der Belastung eingehen.

1. Nutzung von Millimeterwellen zwischen 30 und ca. 86 GHz

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B-Vitamine, Schlaf & das Mikrobiom – Warum hohe Dosierungen & Multivitamin-Präparate ggf. keine gute Idee sind

Das folgende Video fand ich sehr spannend, weil die Ärztin (Dr. Stasha Gominak) darauf aufmerksam macht, das nach Ihren Erfahrungen nach die B-Vitamine

  • eine sehr unterschiedliche Rolle spielen,
  • individuell (sowie dosisbasiert) das ggf. Mikrobiom (Magen- & Darmbaktrien) beeinflussen,
  • zum Teil (wie auch Vitamin D) gespeichert werden können,
  • zum Teil endogen über Darmbakterien gebildet werden,
  • wobei exogene Gaben (insb. hoch dosierte B-Präparate) nach hinten los gehen können.

Meint: Was 3 Monate funktionieren mag, tut es irgendwann nicht mehr, etc. pp. Dr. Gominak berichtet über sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Ihren Patienten in Bezug auf B’s – jeweils in verschiedenen Phasen und Kontexten und im Zusammenhang mit Vitamin D, (Tief-) Schlaf, Energie  & Co. Hier jedoch erst einmal das Video [2]:

Vitamin D, Deep sleep & Gut Bacteria w/ Dr. Stasha Gominak

Dieses Video ansehen auf YouTube.
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Mich haben die Aussagen in dem Video in Bezug auf Multi-Vitaminpräparate (welche ich nicht nutze) interessiert. So war ich bisher auf dem Stand, das die B’s schlecht überdosiert werden können und eher unproblematisch sein (genau wie Dr. Gominak es dachte). Dem scheint jedoch nicht so – und mal wieder scheint das ganze System komplexer als oft dargestellt. So zumindest der Stand der Erfahrungen & Thesen von Frau Gominak. Weiterlesen

EMF 7: Neurospychische Auswirkungen von Mobilfunk & Co. (VGCC, Depressionen, Energielosigkeit, etc.)

Energielos?, Depressiv? Neurologische Störungen? Ggf. sind EMF die Ursache.

Energielos?, Gedächnisprobleme?, Depressiv? Neurologische Störungen? Ggf. sind EMF die Ursache. Quelle: Pixabay

Energie- oder Kraftlos? Gedächtnis- und/oder Konzentrationsprobleme? Depressionen oder Verstimmungen? Dysästhesie? Schlafschwierigkeiten? Kopfschmerzen? Benommenheit? Rastlosigkeit? Appetitlosigkeit? Haut-brennen oder Jucken? Veränderungen im EEG?

All diese neuropsychischen Effekte beschreibt eine aktuelle (Meta-) Studie von P. Hall [1] in Zusammenhang mit den Auswirkungen von (Mikrowellen-) EMF in Verbindung mit spannungsabhängigen Calcium-Kanälen (VGCC -> Voltage Gated Calcium Channels)[4].

Hinweis: Für mehr zum Thema EMF, Mobilfunk & Co. schaut mal auf meine Seite zu EMF & Co.

Mikrowellen, Calciumkanäle (VGCC), Gehirn & Co.

Ich hatte zwar keine Ahnung von VGCCs – jedoch scheinen diese spannungsabhängigen Kanäle durch Mikrowellen aktiviert zu werden [1]. Wo findet man VGCCs? Insbesondere in den Membranen von Neuronen, Gliazellen (andere Zellen im Nervengewebe, insb. dem Gehirn) und Muskelzellen.

Über die Aktivierung der Kanäle können Calcium-Ionen (Ca2+) in die Zelle gelangen. Das Ca2+ aktiviert dann Kalium-Kanäle, löst Muskel-Kontraktionen aus, erregt Neuronen und kann die Freisetzung von Hormonen oder Neurotransmittern auslösen. Eine übermäßige Aktivierung der VGCC kann dann jedoch auch zu der so-genannten Excitotoxizität führen. Das ist der Tod einer Nervenzelle durch Reizüberflutung – u.a. weil das zelluläre Calcium Enzyme aktiviert, welche in zu hohen Mengen die Zellstrukturen degradieren. Das alles erklärt dann für mich auch die Eingangs aufgeführten Beschwerden und Symptome.

Überblick über die Auswirkungen

Die Studie [1] beschreibt zusammenfassend folgende Auswirkungen von Mikrowellen (MW):

  • Aktivierung der Spannungsabhängigen Calcium-Kanäle im Gehirn.
  • Tierstudien zeigen auf, das auch niederdosierte MW auf das Gehirn wirken.
  • VGCC Aktivierung hat umfangreiche neuropsychische Effekte in Menschen (genetische Studien).
  • MW EMF erzeugen mindestens 13 neuropsychische Effekte in Menschen, inkl. Depressionen
  • 26 Studien assoziieren EMF mit neuropsychischen Effekten; 5 Kriterien zeigen Kausalität.

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Okinawa-Ernährung: 85% KH, 9% Protein, 6% Fett – und was zu Paleo & Low-Carb

Ernährung in Okinawa und Japan ca. 1950

Ernährung in Okinawa und Japan ca. 1950. Quelle: [2]

Letztens bin ich beim Suchen über eine Tabelle mit Daten zu der Ernährung in Okinawa (eine BlueZone) von 1948 gestolpert [1].

Die Menschen in Okinawa wurden sehr, sehr alt: 15% aller der Menschen über 110 Jahre leben dort aktuell. Allerdings geht auch das zurück -> eben der Preis für neue (westliche) Ess- und Lebensgewohnheiten [3]. Insofern sind für mich die Zahlen & Daten von 1948 sehr interessant – weil Sie noch das traditionelle Okinawa bzw. Japan vor der Zunahme der westlichen Einflüsse wiederspiegeln. Menschen die Damals in Ihren jungen Jahren waren sind denn heute auch schon deutlich älter als 70.

Was macht die Okinawa-Ernährung aus?

Den Kern, mit ca. 70% (und 850g) der Kalorien bildet die Süßkartoffel! Danach folgen:

  • Reis (12%)
  • Getreide (Weizen, Gerste – 7%),
  • Hülsenfrüchte (6%) und
  • andere Gemüse (3% – 113g).

Alles andere ist Kalorisch nur sehr gering vertreten, also Öle, Fisch, Fleisch, Eier, Obst, Nüsse, Samen, etc. pp. So macht die tägliche Aufnahme an Fisch ca. 15g, an Fleisch ca. 3g und an Eiern ca. 1g aus. Milchprodukte wurden so gut wie nicht konsumiert (<1g) und Öle nur in einem minimalem Umfang (3g).

Im Vergleich dazu haben die nicht ganz so langlebigen Festland-Japaner deutlich mehr Reis gegessen (54% der Kalorien), ca. 4 mal so viel Fisch, Fleisch und Eier – jedoch kaum Süßkartoffeln. Die Ration von KH (79%), Protein (13%) und Fett (8%) war dennoch sehr ähnlich.

Der Schrecken aller Low-Carber und Paleo-Carnivore

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EMF 6: Pulsung & Modulation bei Mobilfunk, WLAN & Co. – Alles (noch) schlimmer mit 4G & 5G?

Unterschied zwischen den 5G (u.a. FMBC) Modulationen und 4G (OFDM)

Unterschied zwischen den 5G (u.a. FMBC) Modulationen und 4G (OFDM). Quelle: [1]

Im letzten EMF-Artikel ging es um die Leistungsdichte, dieser Blogpost wird sich nun mit der so-genannten Pulsung und der Modulation der verschiedenen Mobilfunkstandards & WLAN beschäftigen. Das ganze Thema ist recht komplex – auch für mich mit einer Nachrichten- und elektrotechnischen Ausbildung. Ich versuche deswegen das ganze stark zu vereinfachen, ohne jedoch technischen Unsinn zu erzählen, mit dem man sich in Diskussionen dann unglaubwürdig macht.

Hinweis: Für mehr zum Thema EMF, Mobilfunk & Co. schaut mal auf meine Seite zu EMF & Co.

Puls(anteil) und Modulation

Für mich gibt es in Bezug zur Überschrift zwei Kern-Aspekte:

  1. Der periodisch auftretende Pulsanteil eines Mobilfunkstandards
    • mit Fokus auf den Bereich körpereigener Frequenzen (u.a. Alphawellen, Schuhmann Resonanz),
    • also insb. alles was im Bereich unter 500 Hz liegt.
  2. Und die Auswirkungen der jeweiligen Signalform (Modulation) auf den Organismus
    • wobei hier die Forschung noch sehr ‘schwach’ ist.
    • Es scheint jedoch mit der Komplexität des (künstlichen) Signals schlechter zu werden.

Ich schaue etwas tiefer in diesen Bereich um mein Bewusstsein in Bezug auf die Gefährdungspotentiale der unterschiedlichen Technologien zu schärfen. Gut ist alles nicht, jedoch scheint einiges im  Vergleich schlechter zu sein.

Warum das Verständnis von Pulsung und Modulation wichtig ist

Aufmerksam wurde ich hier über Aussagen von Dr. Devra Davis, von der ich hier schon einen Vortrag zusammengefasst hatte [6] und von Dr. Jack Kruse, welcher sich in aktuellen Podcasts [7][8] sehr Kritisch in Bezug auf 4G und 5G äußert. Kruse sagt zusammenfassend, das die komplexe Signalform von 5G (und auch schon 4G) stark unterschiedlich von 2G & 3G ist und konkret negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus hat bzw. haben wird. Weiterlesen

Weißkohl zum Frühstück – oder doch besser Brokkoli (bzw. Zucchini)?

Weisskohl. Quelle: Pixabay

Die, die hier schon länger lesen wissen das ich Gemüse zum Frühstück esse – oft Brokkoli, Zucchini und neuerdings auch Weißkohl. Das ganze ist von Dr. DesMaisons inspiriert und hat den Zweck viel Protein zu liefern und vor dem ‘Laden’ von Kohlenhydraten einen Puffer zu schaffen, damit die Insulinantwort deutlich ausgeglichener und man länger satt ist.

Nun ist nicht immer Brokkoli-Zeit und auch Zucchini gibt es nicht das ganze Jahr. Wer meine Beiträge zu Jack Kruse verfolgt hat, der wird auch gelesen haben, das es zudem wohl weniger gut für unseren Körper ist, wenn wir Lebensmittel essen, die nicht in unserem Breitengrad angebaut wurden. Weißkohl ist jedoch sehr gut verfügbar, kommt aus Deutschland, ist gut lagerfähig, braucht kein Tiefkühlfach, ist auch ohne Bio von guter Qualität – und vor allem ist Weißkohl ‘spotten billig’ (ca. 50-60 Cent pro Kg).

Nur macht das Essen von Weißkohl im Vergleich zu Brokkoli auch Sinn? – also verglichen in Bezug auf die Inhaltsstoffe die man für sein Geld bekommt?

Nährstoffprofil im Vergleich zu Brokkoli

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EMF 5: Leistungsdichte, Crest-Faktoren & EIRP erklärt – die Mobilfunk-Belastung besser einschätzen können!

Veranschaulichung der Leistungsdichte im Mikrowellenbereich.

Veranschaulichung der Leistungsdichte im Mikrowellenbereich. Grafik: H.C.

Ein für mich ganz wichtiges Thema bei der Betrachtung der Spitzenbelastung mit EMF im Mikrowellenbereich, also derzeit Mobilfunk (2G, 3G, 4G), WLAN, Bluetooth, DECT & Co. ist die Leistungsdichte!

Das Thema war mir irgendwie schon bewusst – aber nicht was GSM (2G) von WLAN und 3G, etc. unterscheidet. Weil es auch gerade ein großes Thema bei Dr. Jack Kruse ist [2][3], bin ich dem ganzen mal nachgegangen und versuche hier alles Relevante in kürze zusammen zu fassen.

Wichtig vorab: Durch verschiedene Techniken (Antenne, Modulation, etc.) wird aus wenig Sendeleistung im Mittel eine sehr viel höhere in den ‘Spitzen’. Zusammen mit immer mehr Smartphone-Nutzern, WLAN-Routern, Schnurlos-Telefonen und Mobilfunk-Masten wird dann ein Schuh draus…

Hinweis: Für mehr zum Thema EMF, Mobilfunk & Co. schaut mal auf meine Seite zu EMF & Co.

Wie kann ich mir die Leistungsdichte vorstellen?

Um das zu verdeutlichen habe ich das Bild gleich recht nebenan erstellt. In den 1990’ern, als es nur einfache Mobiltelefone gab die nur dann sendeten wenn man damit telefoniert hat + ein paar WLANs die ab und zu mit Notebooks genutzt wurden, sah die Welt noch recht gut aus. Der größte Störfaktor waren damals sicher die schnurlosen DECT-Telefone – die immer mit voller Power gesendet haben. Heute gibt es da zumindest Eco-DECT, das dass Problem reduziert – natürlich nur, wenn es auch explizit eingeschaltet ist!

In der Mitte der (linken) Kugel könnte eine GSM-Funkstation sein, die kleinen Punkte sind dann aktive Mobiltelefone (laufendes Gespräch) bzw. DECT-Basisstationen und vereinzelte WLANs. Weiterlesen

Garten-Update Ende Juni – Beeren, Kirschen, Gemüse & Co.

GWH und Beete

GWH und Beete

Das Jahr geht voran – und ich habe neben der Arbeit im Garten endlich mal wieder ein paar Bilder geknipst. Wie man auf dem nebenstehenden Bild sieht, grünt, blüht und wächst alles.

Alle Bäume tragen viele Früchte, Apfel- und Birnenbäume sitzen voll. Die Süßkirschen sind die Wucht, haben keine Maden (seit Jahren das erste mal) und die Beerensträucher sind ebenfalls gut bestückt. Einzig das dauernde Beregnen macht aber keinen Spaß und etwas nachdenklich in Bezug auf die Entwicklung des Klimas.

Beeren & Kirschenzeit – Einfrieren und Dörren

Ab (mitte) Mai begann die Beerenzeit. Erst Erdbeeren und danach Johannisbeeren (Rot, Pink, Schwarz), wovon ich aktuell (25. Juni) die letzten gepflückt habe. Die Kirschen sind aufgrund des sonnigen und trockenen Wetters auch schon Reif und fast alle abgepflückt.

Sauerkirschen auf Doerrgitter

Sauerkirschen auf Doerrgitter

Sauerkirschen Entsteinen

Sauerkirschen Entsteinen

Die Johannisbeeren friere ich zum größten Teil ein – der Rest geht sofort ins morgendliche Müsli. Die Süß- und Sauerkirschen dörre ich zum größten Teil. Dazu habe ich dieses Jahr meine Technik verfeinert bzw. mal ausprobiert ganze Kirschen zu dörren. Dies dauert (nach dem entsteinen) bei den Süßkirschen ca. 48h bei 60 Grad und ca. 36h bei den (kleineren) Sauerkirschen. Sicher währe es möglich weniger lange zu dörren – jedoch möchte ich kein Risiko eingehen das da dann doch eine Kirsche nicht richtig durchgetrocknet ist und anfängt im Glas zu schimmeln. Zwar sind die Kirschen dann recht hart – halten sich jedoch sehr gut und geben einem das Gefühl eines Kaubonbons 🙂 Wie nebenstehend zu sehen ist das ganze jedoch eine durchaus aufwändige Geschichte. Pflücken, Waschen, Entsteinen und dann aufs Dörrgitter. Beim Dörren dann mehrfach die Gitter umschichten. Weiterlesen