PEMF Teil 3: ICES DigiCeutical M1, das für mich beste ultra portable PEMF-Gerät das funktioniert (Schmerz, etc.)

ICES M1 mit Standard “Coils”

Wer mich fragt, was das (für mich bisher) wissenschaftlich fundierteste PEMF-Gerät ist, das “funktioniert” und auch noch “leistbar” ist, dem werde ich antworten: Die Geräte der ICES DigiCeutical Serie: M1 [2], C5 und B5.

Neben dem noch erschwinglichen Preis dem M1, spricht auch das geringe Gewicht von 54 g (ohne Batterie) für dieses ultra portable Gerät. Und wenn ein Gerät ultraportabel und unabhängig von einer 230V Stromversorgung ist, dann eröffnet dies zusätzliche Anwendungen, wie z.B. der Befestigung an einem Tier, der Nutzung unterwegs, unter der Kleidung und über den ganzen Tag!

Ich selber wurde auf die ICES-Geräte in 2019 aufmerksam, aber hatte damals kein direktes Erfolgserlebnis mangels spezifischer Probleme. PEMF bzw. ICES Geräte helfen wohl speziell bei chronischem Schmerz, Entzündungen (u.a. Migräne) und Knochenbrüchen. Auch über den Einsatz beim Schlaf [18] und z.B. Parkinson gibt es gute Rückmeldungen im Flux-Forum [1]. Die Problematik eines Rückenschmerzes gab mir nun die Chance, das ICES an mir selber auszuprobieren, wo bisher keine therapeutischen Maßnahmen durchgreifend halfen: Mit für mich fast unmittelbarem Erfolg, u.a. in Bezug auf Linderung der Schmerzen, was dann wieder Fehlhaltungen reduzierte.

Der Entwickler des Gerätes ist Dr. Robert G. Dennis, der schon bei den wegweisenden PEMF NASA-Studien vor über 20 Jahren (1997) als externer Berater bzw. Wissenschaftler dabei war, und mit seiner, im Kern 1-Mann Firma, die Technologie in den letzten 2 Jahrzehnten ständig (experimentell) weiter entwickelt hat.

Hier die Themen für den Artikel:

  • Wofür steht “ICES”? – und ein paar Grundlagen zu den DigiCeutical Geräten M1, A9, C5 und B5
  • Der Unterschied: Hohe Änderungsgeschwindigkeiten der magnetischen Flussdichte (bis 170 T/s)
  • “Unboxing” des ICES M1
  • Protokolle des ICES MicroPulse M1
  • Kurz noch etwas zum (Un-) Sinn einer Schumann-Frequenz in PEMF-Geräten
  • “Intensität des erzeugten Magnetfeldes”: Bis zu 170 Tesla pro Sekunde (T/s)
  • Zu den 4 Kern-Programmen: Omni8, B5-C5, A9 und P2
  • Ausprobieren der Programme ist wichtig & warum Frequenz X nicht Zustand Y behandelt
  • Spulenkonfigurationen: Seite-An-Seite, Stapel (Stacked), Gegenüberliegend (Helmholtz)
  • ICES und die Studienlage
  • Erfahrungen und Nutzer-Rückmeldungen
  • Bestellung in den USA

Am Ende des Artikels folgt dann mein übliches Fazit.

Tipp: Hier geht es zur Übersicht aller PEMF-Artikel


Wichtig vorab: Die ICES-Technologie und die zugehörigen (hier im Artikel besprochenen Geräte) sind experimentelles Geräte und weder von der FDA noch in der EU für die Behandlung von irgendwelchen Syndromen, Symptomen oder spezifischen Krankheiten zugelassen. Eine Verwendung, z.B. an (Stoff-) Tieren, geschieht auf eigene Gefahr und ist experimentell.


Wofür steht “ICES”? – und ein paar Grundlagen zu den DigiCeutical Geräten M1, A9, C5 und B5

ICES steht für “Induktiv gekoppelte elektrische Stimulation”. Dabei wird die Faraday-Induktion genutzt, um Zellen und Gewebe “tief” (-> im Bereich von einige cm) im Inneren eines lebenden Organismus zu erreichen. Einige mögen auch “kommunizieren” als Beschreibung nutzen, allerdings ist es für mich unpassend, da wir gar nicht wissen, ob und wenn, wie wir mit unseren Zellen über elektromagnetischen Feldern kommunizieren können. ICES ist also PEMF. Nur ist nicht alles, worauf PEMF steht auch ICES. In jedem Fall ist diese Form der Therapie kein Mikrostrom und nutzt keine Elektroden, welche direkten Hautkontakt haben. R.G. Dennis zu Mikrostrom (deepl.com) [21]:

“Die einfachste und praktischste Antwort ist, dass magnetische Impulse bei der Stimulation von lebendem Gewebe viel besser funktionieren (um den Faktor 1.000 oder mehr) als Mikrostrom. Magnetische Impulse liefern eine viel gleichmäßigere Stimulation für viel größere Bereiche des Gewebes, als dies mit Mikrostrom möglich ist.”

ICES-Spulen in Helmholtz Konfiguration. Nutzung der Grafik mit Erlaubnis der MicroPulse LLC.

ICES nutzt ausschließlich gepaarte Spulen mit 5 cm Durchmesser, welche u.a. in der Helmholtz-Konfiguration betrieben werden können um ein sehr tiefes Eindringen in Gewebe zu erreichen. Je nach Gerät können eine (M1, A9) oder 4 (B5, C5) Spulen-Paare angesteuert werden. Natürlich kann man die Spulen auch in anderen Konfigurationen nutzen, dazu weiter unten mehr. Das Modell B5 und C5 können hingegen bis zu 4 Spulenpaare ansteuern, u.a. auch eine 4*4 Spulen-Matrix (16 Spulen).

Als Wellenform” verwendet ICES nur kurze 100 µs (rechteck- bzw. trapezförmige) Impulse mit hoher Flankensteilheit, um eine ausreichend starke magnetische Flussdichtenänderung mit einem Batterie betriebenen Gerät zu erreichen. Der kleine Camcorder Akku des M1 (2-3Wh) reicht in der Regel für mehrere Stunden Dauerbetrieb aus. Das finde ich ziemlich “Wow” und es macht auch klar, das ICES nicht mit hohem Brutto-Energieeinsatz pro Puls arbeitet, sondern die Energie effizient einsetzt.

R.G. Dennis gibt weiterhin folgende (US-) Patente für die Grundlagen seiner aktuell 4 verschiedenen Geräte (A9, M1, B5, C5) an, wovon er selber 4 Stück hält und an den Arbeiten der ersten beiden NASA-Patente beteiligt war. Und ja, ein Patent selber beweist oder belegt natürlich keine Wirkung der Erfindung, sondern stellt in erster Linie den (Schutz-) Anspruch auf ein Konzept (oder eine Idee) dar. Dennoch muss man sich erst einmal die Arbeit machen und viel Geld in die Hand nehmen – das macht man in der Regel “nicht mal einfach so”:

  • 6,485,963 -> Growth stimulation of biological cells and tissue by electromagnetic fields and uses thereof
  • 6,673,597 -> Growth stimulation of biological cells and tissue by electromagnetic fields and uses thereof
  • 8,029,432 -> Magnetic system for treatment of cellular dysfunction of a tissue or an extracellular matrix disruption of a tissue
  • 8,137,258 -> Magnetic method for treatment of human tissue
  • 8,137,259 -> Magnetic method for treatment of an animal
  • 8,376,925 -> Magnetic system for treatment of a tissue

Zusammenfassend kan man sagen, das sich die ICES-Technologie von anderen PEMF-Produkten unter anderem durch eine hohe Änderungsrate der magnetischen Flussdichte von bis zu 170 T/s (Tesla/Sekunde) bei einem geringeren magnetischen Fluss (µT) unterscheidet.

Der Unterschied: Hohe Änderungsgeschwindigkeiten der magnetischen Flussdichte (bis 170 T/s)

R.G. Dennis stellt in Bezug auf die Ergebnisse der NASA-Studien und eigener Forschungen klar [21], dass schnell wechselnde Magnetfelder viel mehr induzierte Energie erzeugen als langsam wechselnde Magnetfelder und dass konstante Magnetfelder (u.a. Gleichstrom durch einen Spule) keine Energie induzieren (zumindest solange sich das Objekt über dem konstanten Magnetfeld nicht bewegt). Das sind aus seiner Sicht grundlegende wissenschaftliche Fakten, die nicht zur Debatte stehen. Wer das akzeptiert, der liest gerne weiter.

Wenn man dem Körper durch (Elektro-) Magnetismus Energie zuführen will, also dies als einen relevanten Wirkmechanismus von PEMF akzeptiert, wobei keiner genau weiß warum es wirkt, muss sich das Magnetfeld schnell ändern. Je schneller sich das Magnetfeld ändert, desto größer ist die (hypothesierte) Wirkung, da der der “Energietransfer” in den Körper pro eigesetzter Energie maximiert wird (-> Effizienz). Insofern kann die eingesetzte (Batterie-) Energie minimiert (optimiert) werden, da das biologische Fenster für den “Energietransfer” begrenzt scheint. “Mehr” ist nicht zwingend besser. “Viel mehr” ist oft kontraproduktiv. Wer das akzeptiert, der ließt gerne weiter:

Scharfe magnetische Anstiegsgeschwindigkeiten = hohe dB/dt, wie sie bei Rechteck– oder Deltawellen vorkommen, induzieren viel Energie im Körper. Das bedeutet: “Scharfe” Rechteck-Wellen könnten tatsächlich biologisch wirken.”

und

Niedrige magnetische Anstiegsgeschwindigkeiten = niedrige dB/dt = viel weniger Energie wird in den Körper übertragen = viel weniger Wirkung, wenn überhaupt. Ein Beispiel dafür wären Sinus- oder breite, langsame Dreieckswellen.”

und schließlich,

“Keine Magnetfeldänderung = keine Anstiegsgeschwindigkeit = dB/dt = 0 = keine Energieübertragung in den Körper und keine biologische Wirkung. Das Beispiel hierfür ist ein fester (massiver) Permanentmagnet.”

Natürlich gibt es auch positive Berichte in Bezug auf Matten mit einem Permanentmagneten. Ich denke, dass eine Wirkung u.a. darauf beruht, das sich z.B. das Blut im Körper bewegt bzw. der Mensch auf dem statischen Magnetfeld.

“Unboxing” des ICES M1

ICES M1 in Lieferumfang mit Extras

ICES M1 Karton – alles reduziert auf das nötigste.

Das ICES DigiCeutical M1 kommt in einem unspektakulären Pappkarton. Insgesamt bedeutet ICES: Eine kleine Firma ohne Gimmicks, ohne Werbung, ohne Schnick-Schnack. Puristik & Funktion pur.

Das M1 wird mit üblichen Camcorder-Batterien (DLI88) betrieben, welche man inkl. Ladegerät selber besorgen muss, da das Gerät außerhalb der USA nicht mit Lithium-Akkus & Ladegerät versendet wird. Alternativ kann über den Micro-USB Anschluss auch eine Powerbank oder ein Netzteil die Stromversorgung übernehmen.

Weiterhin ist eine Kurzanleitung, ein elastischen Klettband und ein Paar Spulen (Coils) dabei. Ich habe gleich noch weitere Spulen-Paare und eine 2*2 Spule mit geordert. Ladegerät & Akkus gibt es zu Haufe bei A****n und e**y.

Die Bedienung ist dann ähnlich einfach: Anschalten, Spulen auflegen, fertig. Optional kann kurz nach dem Anschalten die Intensität verändert werden, nach 5 Sekunden dann das Protokoll. Das Gerät merkt sich die Einstellungen, so das beim nächsten Anschalten das zuletzt Eingestellte gilt. Dies ist perfekt wenn der Nutzer es einfach nur nutzen soll und der Bediener die (einfache) Voreinstellung tätigt.

Protokolle des ICES MicroPulse M1

ICES Kurzanleitung Seite 2 mit der Übersicht der Protokolle.

Das ICES M1 enthält 30 verschiedene vorprogrammierte Protokolle. Diese Protokolle sind, bis auf die Intensitätseinstellung in 15 Stufen (zwischen 70 und 170 T/s)  nicht veränderbar. Eine gute Einführung von R. G. Dennis über die Einstellungen gibt es in einem Video [19] und zusätzlich noch eines, welches den Hintergrund aller Protokolle erläutert [20].

Grundsätzlich lässt sich aus meiner Sicht folgendes zusammenfassen:

  • Welches Protokoll mit welcher Intensität für welchen Zweck am besten ist, kann nicht verallgemeinert werden.
  • Hohe Intensitäten helfen in der Regel nicht besser, mehr oder schneller. Im Regelfall wird Intensität 8 oder 9 empfohlen, am Kopf ggf. weniger.
  • Omni 8 ist das Protokoll, was bei ca. 80% der Anwender am besten “für alles mögliche” funktionieren soll.
  • B5-C5 ist das Nachfolge-Protokoll für Omni-8, was bei mir und jemand anderem besser funktioniert.
  • A9 und P2 sind die “alten” Protokolle der Generation 2 & Co. (aktuell: Gen. 6).
  • Die Varianten mit der 5 Min Pause sind ggf. bei Langzeitanwendung vorzeithaft.

Alle anderen Protokolle sind experimentell und existieren nur auf basis von Kundenwünschen, u.a. der Bio-Hacking “community”:

  • Die Schumann-Frequenzen sind auf vielfachen Kundenwunsch im Gerät integriert. Interessant: Die Varianten decken auch die Oberwellen (-> vielfache der Grundfrequenz) ab.
    • Interessant: Dennis hält diese Frequenz nicht für “Speziell”, die Frequenz nicht für “Magisch”
  • Die festen Frequenzen 1, 2, 3, 4, 5 und 10 pps sind integriert, weil viele PEMF-Studien genau solche einfachen Frequenzmuster benutzen.
    • Warum?: In den Studie muss etwas vergleichbar und einfach sein, um die Variablen, die zu kontrollieren sind, zu reduzieren.
  • scTMS (sub-threshold continuous transcranial magnetic stimulation) habe ich nie ausprobiert. Regulär werden bei TMS (ohne sc) Magnetfelder im Bereich Leistung eines MRT verwendet, was irre viel ist und oft zu Krampfanfällen führt.
    • H.C.: ICES scTMS ist für mich hier der bessere Ansatz. Es gibt noch tDCS, das mit Gleichstrom, 1 mA, direkt am Körper arbeitet und bei Parkinson helfen soll, aber auch hier würde ich selber erst einmal scTMS verwenden.
  • Die Gehirnwellen-Stimulation, speziell, dass die Frequenzen dabei nicht statisch sind und zwischen einem oberen und unteren Bereich (-> Frequenzfenster) über einige Minuten variieren, finde ich hoch interessant. Gerade Alpha (Aufwachen), Beta (Fokus), Delta (Ruhe) sowie Theta (Trance, Traum)
    • Hinweis: R.G. Dennis rät hier zur Vorsicht, Beschäftigung mit der Thematik und der Nutzung von wenig Intensität – zumindest am Anfang. [20]

Wo sollte man anfangen? Welches Pulsmuster sollten man verwenden?

  • Dennis rät mit dem Standardmuster zu beginnen: Omni-8 denn Omni-8 funktioniert nach seiner Erfahrung bei den meisten Menschen für die meisten Dinge sehr gut.
  • Ich habe mit B5-C5 meine besten Erfolge gehabt, wobei das natürlich vom jeweiligen Problem abhängig ist.

Immer beachten: Verschiedene Menschen reagieren unterschiedlich auf PEMF, und die Art ihrer Verletzungen ist unterschiedlich und ggf. einzigartig, sodass selber mit den anderen verfügbaren Mustern experimentiert werden kann. Dazu können auch Fragen im Flux Health Forum gestellt werden, wie z.B. “Hat jemand ICES-PEMF für [Verletzung oder Zustand X] ausprobiert, und wenn ja, was habt ihr versucht, also Protokoll, Intensität, Spulenkonfiguration und Applikation, und wie gut hat es funktioniert?”

Nachfolgend die Auflistung aller Protokolle des M1, welche nicht veränderbar sind (das kann man nur beim B5 machen).

Anwendung Einstellungen
Allgemeiner
Gebrauch
B5-C5 – (5, 100+, 100-, 10, 5/100+, 5/100-); +/- = unipolar
A9 – (klassisch, vor 5/2016) (5, 100+, 100-); +/- = unipolar
P2 – (5, 100+, 100-, rest 20 min) = SomaPulse, AllevaWave…
Omni 8 – (5, 100+, 100-, 3.9, 7.1, 10.4, 13.7, 16.9) = A9 jetzt
Experiment mit
Schumann-Frequenzen
Schumann 1 – (7.83 pps)
Schumann 2 – (7.83, 14.3 pps)
Schumann 3 – (7.83, 14.3, 20.8 pps)
Schumann 4 – (7.83, 14.3, 20.8, 27.3 pps)
Schumann 5 – (7.83, 14.3, 20.8, 27.3, 33.8 pps)
Experiment mit
festen Frequenzen
1 pps – kontinuierliche bipolare Impulse bei 1 Impuls pro Sekunde
2 pps – kontinuierliche bipolare Impulse bei 2 Impulsen pro Sekunde
3 pps – kontinuierliche bipolare Impulse bei 3 Impulsen pro Sekunde
4 pps – kontinuierliche bipolare Impulse bei 4 Impulsen pro Sekunde
5 pps – kontinuierliche bipolare Impulse bei 5 Impulsen pro Sekunde
10 pps – kontinuierliche bipolare Impulse bei 10 Impulsen pro Sekunde
Experiment mit
Low-Power TMS
scTMS 10 pps 30 Minuten – Low-Power TMS Simulator
scTMS 10 pps 60 Minuten – Low-Power TMS Simulator
Experiment mit
Gehirnwellen-
Synchronisation
Alpha-Welle – 10 Hz bis 13 Hz (10 Minuten Zykluszeit)
Beta1-Welle – NIEDRIG: 12.5 Hz bis 16 Hz (4 Minuten Zykluszeit)
Beta2-Welle – MITTEL: 16.5 Hz bis 20 Hz (4 Minuten Zykluszeit)
Beta3-Welle – HOCH: 20 Hz bis 28 Hz (4 Minuten Zykluszeit)
Delta-Welle – 1.5 Hz bis 3 Hz (20 Minuten Zykluszeit)
Theta-Welle – 5 Hz bis 6 Hz (20 Minuten Zykluszeit)
Mu-Welle – 8.5 Hz bis 11 Hz (10 Minuten Zykluszeit)
SMA-Welle – 13 Hz bis 15 Hz (10 Minuten Zykluszeit)
Gamma-Welle – 32 Hz bis 47 Hz (10 Minuten Zykluszeit)
Experiment mit
Ruhezeiten
zwischen den Zyklen
B5 – C5 – RUHE 5 – 5 Minuten Ruhe am Ende jedes Zyklus
A9 – RUHE 5 – 5 Minuten Ruhe am Ende jedes Zyklus
P2 – RUHE 5 – 5 Minuten Ruhe am Ende jedes Zyklus
Omni 8 – RUHE 5 – 5 Minuten Ruhe am Ende jedes Zyklus

Hinweis:

  • “Hz” bedeutet Impulse pro Sekunde (pps);
  • TMS = Transcranial Magnetic Stimulation.
  • Jede Zahl (5 oder 100) ist die Anzahl der Impulse pro Sekunde (auch bekannt als “Frequenz”).
  • Plus (+) oder Minus () gibt an, ob die Impulse unipolar oder bipolar sind (induzierter Nettoladungsfluss bei unipolar, kein induzierter Nettoladungsfluss bei bipolar).
  • “/” gibt an, ob die Impulsmuster miteinander verwoben oder überlagert sind, d. h. gleichzeitig kombiniert werden. Im Fall von 5/100 bedeutet dies, dass Bursts von 100 Impulsen pro Sekunde einer gleichmäßigen Folge von 5 Impulsen pro Sekunde überlagert werden.

Kurz noch etwas zum (Un-) Sinn einer Schumann-Frequenz in PEMF-Geräten

Dennis schreibt noch folgendes zu den Schuhmann-Frequenzen die oft als Verkaufsargument für vieles herhalten müssen, wenn es sonst keine Argumente gibt [8]:

“Die Schumann-Resonanzen funktionierten gut, aber nicht ganz so gut wie ein sehr ähnliches Muster mit leicht angepassten Frequenzen (bestehend aus einer Sequenz aus einer Subharmonischen und den ersten vier Harmonischen der Schumann-Frequenz). Dies beweist eindeutig, dass Schumann-Frequenzen nützlich sind, aber nur, weil sie im allgemeinen Bereich der nützlichen Entwicklungsfrequenzen liegen und absolut nicht mit der Erde oder ähnlichem in Resonanz sind. Diese Behauptung über Schumann-Frequenzen ist, wie so viele andere in der Welt des PEMF-Marketings, schlichtweg Betrug.”

Anzumerken ist, das die Schuhmann-Frequenz auch nicht statisch ist, sondern mit dem Erdmagnetfeld über den Tag “schwankt”. Die 7,83 Hz ist nur die als mittlere Frequenz definierte Zahl. Dennis merkt noch an, das es aus seiner Sicht keinen Hinweis auf eine spezielle, geheime oder “magische” Frequenz gibt [8].

Erklärung für Fortgeschrittene: Noch irrer ist es, wenn man etwas mehr darüber nachdenkt. Um mit der Schumann-“Frequenz” zu resonieren müsste das PEMF-Gerät diese detektieren und in Phase mit dieser einen PEMF-“Takt” erzeugen. Die Erfassung von Schumann-Resonanzen erfordert jedoch große und hochspezialisierte Geräte, so dass die kommerziellen PEMF-Systeme, die statische Frequenzen nutzen eher in Antiresonanz zur Schumann-Resonanz gehen werden, zumindest aber in eine Phasenverschiebung. Die Schumann-Frequenzen variieren, wie schon beschrieben, geringfügig mit der Geometrie des Hohlraums zwischen Erde und Ionosphäre, so dass selbst eine präzise, nicht phasenstarrer Open-Loop-Impulsgenerator zu Schwebungsfrequenzen führen wird. Wer also ohne R.G. Dennis Einschränkungen mit “Schumann” wirbt, der macht aus meiner Sicht unlauteres Marketing.

“Intensität des erzeugten Magnetfeldes”: Bis zu 170 Tesla pro Sekunde (T/s)

Wie in meinem PEMF Artikel Teil 1 und Teil 2 beschrieben, gibt der Hersteller für die ICES Modelle (M1, B5, C5) den “magnetischen Wumms-Faktor” in Tesla pro Sekunde (T/s) an. Angaben in Tesla oder Gauss (ohne /s) sind auch deshalb irreführend, weil dies nur die magnetische Flussdichte angibt, wie sie z.B. auch bei einem Permanentmagneten vorkommt. Bei PEMF geht es jedoch um pulsierende Elektromagnetizität”. Dafür braucht es die Veränderung des magnetischen Flusses über die Zeit. Um das zu bewerten braucht es eine Angabe in T/s.

Noch einmal, weil es so wichtig ist: Etwas, das über die Zeit pulsiert, braucht auch eine Zeit-Komponente, damit man eine Idee hat mit welcher Intensität (bzw. die Flussdichte) des Magnetfeldes ändert. Insofern ist

T/s =

Die Menüs des ICES M1: 1. Startbildschirm, 2. Protokoll & 3. Power Level-Einstellen, 4. Betriebsanzeige – das wars!

Das ICES M1 realisiert auf höchster Einstellung nach Herstellerangaben ca. 170 T/s und auf niedrigster Einstellung ca. 30 T/s (Quelle). Die Abstufung der 15 Intensitätsstufen ist nach Angaben des Entwicklers recht linear [7]. Die Einzel-Pulsdauer ist dabei immer 100 µs. Letzteres bedeutet eine (gemittelte) Flussdichte von 3-17 mT bei 1 PPS in Bezug auf einen Messintervall von 1 Sekunde. Ist die Frequenz höher, dann steigt , je nach Messgerät und Mess-Intervall, tendenziell auch die Flussdichte, weil es pro Zeiteinheit mehr Änderung gibt.

Meine eigenen Messungen mit einem Gigahertz ME3951A (Messbereich 2000 nT) bestätigten, das in ca. 15 cm Entfernung (bei 5 Hz Sensitivität) einer Doppelspulenkonfiguration auf Stufe 9 noch bis zu ca. 2 µT zu messen sind, allerdings nur in einer magnetische Achse. Das lässt durchaus auf hohe Flussdichten direkt über der Spule schließen.

So, wie ich es verstehe, ist 30-70 T/s bei den Spulenkonfiguration des ICES die minimal nötige Energie / Einstellung für einige physiologisch relevante Effekte beim Menschen [10], wobei die höchste Einstellung (170 T/s) oft nicht benötigt wird, keinen Zugewinn bringt oder sogar schon kontraproduktiv sein kann (bzw. ist).

Anmerkung: Eine Angabe in Wb/s (Weber / Sekunde) wäre noch eine weitere plausible Angabe. Die Einheit Weber (Wb), die Einheit des Magnetischen Flusses (Φ) ist mit T*m² definiert und bezieht so die Flächenkomponente, in der die Flussdichte (T) wirkt, mit ein. Damit kann bei abgeschätzter Spulenkonfiguration (-> Fläche) T/s Näherungsweise berechnet werden, da die Fläche, durch welche die Flussdichte wirkt, nie genau bekannt sein wird.

Zu den 4 Kern-Programmen: Omni8, B5-C5, A9 und P2

R.G. Dennis schreibt [8], dass die Pulsmuster ursprünglich auf den Nervenimpulsmustern eines sich entwickelnden Fötus in utero basierten , die aus Studien der Entwicklungsbiologie bekannt sind, an denen er als Doktorand beteiligt war.

Zum Hintergrund: Für den größten Teil der Gewebemasse des sich entwickelnden Körpers handelt es sich hauptsächlich um Gewebe des neuro-muskulo-skelettalen Systems. Während der frühen bis mittleren Entwicklung in utero “zuckt” der Fötus häufig mit seinen Muskeln und reagiert damit auf neurale Impulse, die für die Entwicklung von schnell und langsam zuckenden Muskeln kodieren. Das Wachstum und die Entwicklung des gesamten neuro-muskulo-skelettalen Systems hängen von diesen Nervenimpulsmustern ab. Wenn diese Muster während der Entwicklung nicht vorhanden sind, kann sich der Fötus nicht richtig entwickeln. Dazu gehören Muskeln, aber auch Knochen, Sehnen, Bänder, Gelenkknorpel und motorische Neuronen sowie die motorischen Bereiche des Gehirns. Da die Biologie dazu neigt, nützliche chemische Strukturen, Gene und interne Signale aller Art zu bewahren, kam Dennis zu dem Schluss, dass auch ein erwachsener Organismus wahrscheinlich dieselben Pulsmuster verwenden würde, um Wachstum und Entwicklung zu signalisieren. Das war die Arbeitshypothese von Dennis, als er vor mehr als 20 Jahren begann, die ICES-PEMF-Technologie zu entwickeln.

Seine erste Variante war dann das A9-Muster (klassisch), um einfach die neuro-motorischen Muster der langsamen und schnellen Zuckungen während der Entwicklung nachzuahmen. Daraus entwickelte sich das P2-Muster, indem am Ende jeder Pulsmuster-Sequenz eine Ruhephase hinzugefügt wurde, da der Fötus Phasen neuro-motorischer Aktivität und Ruhe durchläuft. Ausgehend von seinen Experimenten schätzte er, dass dieser Zyklus im Durchschnitt etwa 20 Minuten dauert. Später wurde das Muster verfeinert, indem Dennis Signale für schnelle und langsame Muskelgruppen mischte, so dass das B5-C5-Muster entstand.

Omni-8 entstand (zwischendurch) aus einem “Gegenbeweissversuch”. Als alle von Schumann-Frequenzen begeistert waren, wollte er zeigen, dass Schumann-Resonanz-Frequenzen nicht magisch sind und nicht besser sind als ähnliche Frequenzen im gleichen ungefähren Bereich. Also führte er einen Test mit einigen Freiwilligen durch, um den Unterschied zwischen dem klassischen A9-Muster, den Schumann-Resonanzen 1 bis 5, einem Offset-Muster, das nur Schumann, aber mit Offset war (d. h. absichtlich falsch und daher nicht resonant), und einigen anderen Kombinationen dieser Muster zu testen, dann ein kombiniertes Muster aus A9 plus den Schumann-Offset-Frequenzen (alle 8 Frequenzen in Folge, daher “Omni-8”).

Nach (blinden) Tests mit (n=15) Freiwilligen waren dieser der Meinung, dass Omni-8 am besten war, aber nur mit einem kleinen Vorsprung. R.G. Dennis schreibt, dass B5-C5 und andere Pulsmuster von allen für wirksam gehalten wurden, aber Omni-8 wurde qualitativ als “etwa 10 bis 15 % besser” als B5-C5 bewertet. Dieser Befund hat sich nach Dennis seither anekdotisch tausendfach bestätigt: Omni-8 ist deswegen das Standardmuster, das man als erstes ausprobieren sollte, weil es den meisten Menschen bei den meisten Dingen hilft. Denis schreibt so noch:

“Ich habe manchmal das Gefühl, dass das Omni 8 Muster besser funktioniert als das neuere B5 – C5. Andererseits gibt es aber auch einige Leute, die darauf bestehen, dass das B5-C5-Muster für sie besser funktioniert als das Omni 8.” (Quelle)

Genau die gleiche Erfahrung habe ich selber für mich selber gemacht.

Ausprobieren der Programme ist wichtig & warum Frequenz X nicht Zustand Y behandelt

R.G. Dennis schreibt in einem neueren Beitrag (Quelle) das die Reaktionen der Menschen auf gleiche Programme sehr unterschiedlich sein.  Er schreibt (deepl.com):

“Jeder, mit dem ich je gesprochen habe, hat eine starke Meinung, die auf einer Menge klinischer Beweise/Erfahrungen in ihrer jeweiligen Klinik beruht. Und ich glaube jedem einzelnen von ihnen, auch wenn sie auf unterschiedlichen Frequenzmustern für dieselbe Anwendung (Schlaf) beharren.”

Wie kann das sein? Denis mutmaßt, das es zum Teil an den unterschiedlichen individuellen biologischen Reaktionen liegt, aber auch von der Platzierung der Spule und den Nutzungsmustern abhängig ist -> wie oft, wie lange, zu welcher Tageszeit, Intensitätseinstellung, Wechselwirkungen mit Ernährung, Medikamenten usw. Etwas was ich selber erfahren habe betont dann auch R.G. Dennis:

“Ich würde sagen, dass der Wechsel der Pulsmuster von Zeit zu Zeit mehr Einfluss hat als die “Frequenzen” in einem bestimmten Pulsmuster.

Natürlich ist dabei zu bedenken, das die Frequenzen der ICES-Programme mit bedacht gewählt sind und die Frequenz(en) bzw. der Frequenzbereich insofern “nicht egal” ist. So wurden die einige der ICES Pulsfolgen-Muster (z. B. A9, B5-C5, Omni-8) nach R.G. Dennis so konzipiert, dass die Gewöhnung möglichst gering ist. Innerhalb jedes Protokolls findet deswegen alle paar Minuten ein Wechsel zwischen den Pulsmustern statt, wobei jeweils Pulsfrequenzen verwendet werden, die während der Entwicklung des (embryonalen) Bewegungsapparats allgemeine, jedoch unterschiedliche, Bedeutungen haben. Genau diese und ähnliche Strategien, um die ICES-PEMF-Impulsmuster ohne Gewöhnung über die Zeit wirksam zu halten, hat R.G. Dennis patentiert.

Beim Omni8-Protokoll ist so zu beachten, das zur Minimierung der langfristigen Gewöhnung bei täglichem Gebrauch, Frequenzen in konkurrierenden Frequenzbändern eingeführt wurden und dazu noch eine große Variation innerhalb dieser Frequenzbänder. Auch ich hatte feststellen müssen, das der Wechsel on B5-C5 auf Omni8 bei mir nach langer Anwendungszeit von B5-C5 wieder bessere Ergebnisse lieferte.


WichtigEs gibt keine bekannte (genaue) Beziehung “Frequenz X behandelt Zustand Y”. Aussagen wie diese sind nach Dennis reiner PEMF-Marketing-Unsinn, ggf. Betrug.

Konkret: Es ist mathematisch unplausibel, das “irgendwer” z.B. 8000 Frequenz-Serien, ggf. bestehend aus 3-10 Einzelfrequenzen, herausgefunden und jeweils an mehreren Menschen in Bezug auf die Wirkung überprüft hat, speziell wenn diese für die Behandlung hunderter von Symptomen geeignet sei sollen. Dazu gehört ja noch der reproduzierbare Bau eines technischen Gerätes, egal ob mit magnetischen Spulen, Plasmaröhren oder vorgeblichen Skalarwellen-Antennen.

Diese “Annahmen” oder Arbeitshypothese kursiert z.B. bei den zahlreichen RIFE- und Spooky2-Geräten. Es mag sein, dass einige dieser Geräte bei einigen Dingen helfen, weil sie “irgendwas” (positives) machen, da einige Frequenzen “irgendwie” und zum Teil biologisch wirksame Fenster treffen. Es mag aber auch sein, je nach Gerät, eher wenig oder nichts passiert. Natürlich ist es verlockend wundersamen Geschichten zu glauben, oder “das irgend ein Genie” das alles, ggf. durch Zufall, “herausgefunden” hat. Die Realität, speziell wenn Geld involviert ist, und auch die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert ist, ist jedoch mathematisch bzw. statistisch gesehen deutlich geringer als ein Lottogewinn.


Spulenkonfigurationen: Seite-An-Seite, Stapel (Stacked), Gegenüberliegend (Helmholtz)

Nebeneinander liegende Spule

Gegenüberliegende Spulen (Helmholtz)

In Bezug auf die Anwendung der ICES Geräte gibt es verschiedene Varianten – je nachdem was erreicht werden sol, “wo das Problem sitzt” und in wie weit der Anwender experimentierfreudig ist. Ich empfehle auch die originale Anleitung von MicroPulse LCC zu lesen [6].

Gegenüberliegende (Helmholtz) Konfiguration

Eine Variante bei denen die Problemzone zwischen die Spulen passt, z.B. ein Finger oder Zeh, ein Gelenk, ein Knöchel, der Fuss, Ellbogen, Hufe, Pfoten, etc. kann mit einer gegenüberliegenden Konfiguration betrieben werden (-> Helmholtz). Die beiden Spulen befinden sich auf gegenüberliegenden Seiten der Verletzung. Die magnetische Feldstärke ist nach MicroPulse LLC in dem Gewebevolumen zwischen den Spulen mäßig stark, um die tiefsten Gewebe zu stimulieren. Die Spulen können über eine oder beide Hüften gelegt werden, um Arthritis, Hüftdysplasie oder andere Verletzungen des Skeletts oder der Organe in der Beckenregion zu behandeln. Die Spulen können auch zu langen schmalen Ovalen umgeformt werden, um lange schmale Knochen oder Einschnitte zu behandeln. Wichtig: Die “Riffel” der Spulen sollten dabei jeweils nach außen gerichtet sein.

Sete-An-Seite Konfiguration, 2*2 Flächen-Applikator 

Um mehr Fläche abzudecken, können die Spulen auch nebeneinander oder an zwei verschiedenen Orten positioniert werden. Zudem gibt es noch den 2*2 Applikator mit 4 Spulen. Dies it z.B. interessant, wenn die Spulen am Rücken, in Bezug auf Organe oder für den halben Fuss bzw. die Hand angewendet werden sollen.

Diese Konfiguration kann bei großen Körperteilen wirksam sein, wenn die Verletzung relativ nahe an der Oberfläche liegt, innerhalb von etwa 25 bis 50 mm der Haut. Die Spulen befinden sich auf derselben Seite des Verletzungsbereichs, nebeneinander, wobei die geriffelten Seiten jeder Spule in dieselbe Richtung weisen. Das Magnetfeld ist flacher und weniger intensiv als bei der gegenüberliegenden Konfiguration, verteilt sich aber über einen größeren Bereich des Gewebes. Dies ist nach MicroPulse LLC die am häufigsten verwendete Spulenkonfiguration für größere Körperteile und kann im Allgemeinen überall eingesetzt werden. Diese Konfiguration wird häufig quer zur Wirbelsäule (nicht entlang der Wirbelsäule) zur Behandlung von Rückenmarksverletzungen und degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule eingesetzt, insbesondere bei älteren Hunden und Katzen.

Tipp: Mit den größeren Geräten, also B5 undC5 können dann je 4 Spulenpaare bzw. 4 Stück 2*2 Applikatoren angesteuert werden um noch größere Bereiche abzudecken.

Wichtig: Der M1 kann die 2*2 Spule nur eingeschränkt beim Akku-Betrieb ansteuern. Entweder über ein 2A Netzteil betreiben oder nur mit langsamen Pulsungen.

Gestapelte (“Stacked”) Spulen für Tiefenpenetration, z.B. Auge, in Hartmann Peha-Haft.

2*2 Spulen-Applikator für größere Bereiche

Stapel- (Stack-) Konfiguration

Um die Intensität bzw. Penetrationstiefe der Spulen zu steigern und fokussierte Einzelpunkte, z.B. Akkupunktur-Punkte oder fokale Entzündungen zu behandeln können die Spulen übereinandergelegt werden, so das die geriffelten Seiten sich berühren. Die magnetische Feldstärke ist unmittelbar unter den gestapelten Spulen sehr stark. Diese Anordnung wird nach MicroPulse LLC am häufigsten von Pferdeakupunkteuren verwendet. Die gestapelten Spulen konzentrieren das Magnetfeld und werden anstelle von Akupunkturnadeln verwendet. Eine geschickt angewandte digitale Akupunktur kann bei großen Tieren wie Pferden sehr schnell große Mengen an Schwellungen und Schmerzen reduzieren. Optimal werden die Spulen dann mit einem Flexiblen Tape oder Band, z.B. Hartmann Peha Haft, umwickelt.

Stapel der 2*2 Spulen

Hier möchte ich noch kurz erklären, wie man die 2*2 Spulen übereinanderstapelt, da diese keine Richtungs-Markierungen haben (Quelle):

  1. Spulen aufeinanderlegen
  2. Spulentester zwischen zwei beliebige gestapelte Spulenschleifen legen (dazu eine 2*2-Spule anheben)
  3. Wenn es hell blinkt ist alles o.k.
  4. Wenn es schwach oder gar nicht blinkt, dann muss die obere 2*2-Spule um 90 Grad gedreht werden
  5. Neu testen, ob es nun hell blinkt, ansonsten zurück zu Schritt 4.

Wenn die richtige Position gefunden ist, ist es optimal die Spulen mit Peha-Haft zu fixieren.

Anm.: Beim Erstellen dieser Fotos wurden keine (Stoff-) Tiere oder “Tigger” verletzt 😉

ICES und die Studienlage

Entzündungen mit und ohne ICES im Vergleich zu einem Pharmakologischen Medikament (steroid). Nutzung der Grafik mit Erlaubnis der MicroPulse LLC.

Zur Wirkung der ICES-PEMF Technologie gibt es neben den Berichten im Flux Health Forum [1] eine veröffentlichte Studie zu Entzündungen [10] sowie unveröffentlichte Daten über Knochenheilungen die R.G. Dennis anderweitig berichtet [16]. Ganz neu ist die Anwendung von ICES um die Keimrate von Pflanzensamen zu verbessern [23]. Im Forum [1] berichten dann viele Menschen von Erfolgen bei der Behandlung von (chronischem) Schmerz, der Verbesserung der Schlafqualität sowie der Augen bei verschiedenen Problemfällen und Glaskörpertrübung.

In Ratten [10] wurde Carrageen in den hinteren Fußballen injiziert. Die nebenstehende Grafik verdeutlicht was passierte. Die Kontrolle blieb unbehandelt und zeigen den normalen Verlauf des Ödems (Zunahme des Fußballenvolumens, ml) über 8-Stunden. Die Daten der Positivkontrolle zeigen die Wirkung einer hohen Dexamethason-Dosis (3 mg/kg). Die grüne Kurve zeigt die Daten einer ICES-Behandlung bei der niedrigsten Leistungseinstellung, wobei höhere Intensitäts-Einstellungen noch leicht bessere Effekte hatte.

Heilung von Knochenbrüchen in Kaninchen mit und ohne ICES. Nutzung der Grafik mit Erlaubnis der MicroPulse LLC.

In Bezug auf refraktäre Gewebeverletzungen zeigt das nebenstehende Röntgenbild die chirurgische 1-cm-Knochenentnahme aus der Kaninchen-Ulna. Ohne ICES-Behandlung zeigt der Knochenspalt nach 4 Wochen keine Anzeichen von Heilung, wie im 3D-CT-Scan oben rechts zu sehen ist. Nach 4 Wochen ICES-Behandlung hat sich nach Dennis der Knochenspalt geschlossen und ist fast vollständig verheilt (siehe 3D-CT-Scan rechts unten). Die Daten dieser Studie, die an der Texas A&M University durchgeführt wurde, sind leider noch nicht veröffentlicht worden, insofern ist dieses Material nicht in Journalen zitierfähig. [16]

Für mehr Details empfehle ich die Referenz [10] zu lesen, da diese Veröffentlichung eine sehr umfassende Einführung in die Aspekte der PEMF Technologie aufweist. Der Artikel umfasst auch einige Hypothesen in Bezug auf die biochemischen und bioelektrischen Wirkungsweisen.

Interessant fand ich, das Oschman, Herausgeber von “Energy Medicine” [8], für mich das wissenschaftliches Übersichts- und Referenzwerk für alles, was mit Energie, Magnetfeld und Frequenzmedizin zusammenhängt, auf Seite 248 u.a. folgendes in Bezug auf die Wirksamkeit bzw. Assoziation von einigen Frequenzen auflistet (hier nur als Auszug als der Liste im Buch):

  • 5, 10, 15, 20, 100, 200 Hz: Osteogenese
  • 10 Hz: Bänderheilung, Zellwachstum, Kollagen-Synthese
  • 10, 100 Hz: DNA-Synthese
  • 15, 20, 72 Hz: Verminderte Hautnekrose, Anregung der Kapillarbildung und Fibroblastenproliferation
  • 25 und 50 Hz: Synergistische Effekte mit Nervenwachstumsfaktor

Interessanter Weise nutzt das ICES B5-C5-Protokoll, das bei mir Effektiv scheint, 5, 10 und 100 Hz als Basis-Frequenzen. das kann aus meiner Sicht kein Zufall sein. Auch Bücher von Markov [29] und Rosch [28] sagen ähnliches aus, speziell jedoch das PEMF bei niedrigen Frequenzen wirksam ist – nicht bei hohen! Zu Beachten ist, das jede der genutzten Frequenzen auch Oberwellen (-> Harmonien) hat. 10 Hz bei 20, 30, 40…., 5 Hz bei 10, 15, 20, 25 und 100 Hz bei 200, 300, etc. Hz. Das ist für das Verständnis der Angaben noch wichtig und zeigt mir, dass das ICES B5-C5-Protokoll nicht nur durch Zufall wirkt.

Anekdotische Berichte und Nutzer-Rückmeldungen

Meine eigenen positiven Erfahrungen hatte ich bei der Minimierung von Rückenschmerzen durch eine Fehlhaltung und dann überstrapazierte Faszien, die “verklebten”. Die Fehlhaltung kam durch einen defekten ergonomischen Stuhl zu Stande, bei dem die Sitzschale langsam unter dem Polster gebrochen war. Verschiedene Therapeuten konnten zwar die Systematik etwas verbessern, u.a. über Craniosacral-Therapie, jedoch hatte ICES innerhalb eines Tages die “Spitze” aus den Beschwerden genommen, welche durch die dann erfolgende Schutzhaltung immer wieder falsche Bewegungs- und Haltungsmuster verinnerlicht. Die Einstellung war damals B5-C5, Stufe 9 sowie das 2*2 Pad am Rücken im Bereich des größten Schmerzes. Konsequente Anwendungen über weitere Tage hatte dann das Symptombild weiter verbessert. Ich hatte auch Omni-8 probiert, es half ein bisschen, aber nicht so stark wie B5-C5.

Eine andere direkte und reproduzierbare Rückmeldung war ähnlich: Bei regelmäßig punktuell auf dem Rücken auftretenden Faszienverklebungen halfen bisher eigentlich nur Akkupunktur und Blut-Schröpfen oder teils auch schmerzvolles “Faszien- / Hautrollen”. ICES M1, Level 9, B5-C5 beseitigt die Schmerzen fast unmittelbar für die Zeit der Applikation (1-3 h) und auch danach sind die Beschwerden deutlich reduziert. Dieses ist mehrfach wiederholt worden und hilft dem Mensch reproduzierbar. Omni-8 half hier nicht, was bedeutet, das bei PEMF die Wirksamkeit auch von den Frequenz- und Pulsfolgenmuster abhängt – und nicht nur von der Flussdichtenänderungsgeschwindigkeit, die bei beiden Mustern identisch ist.

Nachfolgend fasse ich noch einige ausdrücklich anekdotische Rückmeldungen aus dem Flux-Forum, Artikeln und Studien zusammen, wobei ich darauf hinweise, das alles anekdotische Berichte sind und nicht alles für alles und jeden so passen muss. Es kann jedoch ein Ausgangspunkt für eigene Recherchen und Versuche sein.

Allgemein

  • Ich nutze als erstes immer Omi8 oder B5-C5 auf Stufe 8/9. Das sind die Protokolle, mit dem ich meine Erfolge bei Schmerz & “Rücken” am Körper habe. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, das es vorteilhaft sein kann nach einigen Tagen das Protokoll zu wechseln (-> Omni8 -> B5-C5 -> Omni8 -> …).

Daueranwendung

  • “I use an M1 on my lower back all day, sometimes 16 hours or more, usually on intensity = 9. I have done this every day for many years.” (Quelle)
  • Hinweis H.C.: Ich hatte bei mehrfachen Anwendungen von 3-4 * 2-3 Stunden pro Tag am Rücken (B5-C5, Level: 9) nie Probleme.

Migräne

  • “I typically run Alpha power 9 when using on my head. I set it to power 15 when I want to stop a migraine.” (Quelle)
  • Hinweis H.C.: Allerdings muss das mit Powerlevel 15 dem Schreiber nach sofort beim Einsetzen der Migräne gemacht werden.

Schlaf

  • “The most typical I think, based on what I hear, would be a person just sleeping on one or two 2×2 coil arrays, placed roughly under or on their chest and/or abdomen as they sleep, using a pulse pattern of Delta, Theta or Schumann 1, 2, 3, or 4, with an intensity setting of 8 or 9.” (Quelle)
  • Hinweis H.C.: Die Spule unter dem Kopfkissen ist aus meiner Sicht recht “heikel” bzw. so etwas sollte sehr vorsichtig versucht werden, wobei mit niedrigsten Intensitäten angefangen wird.

Parkinson (Tremors)

  • “Today, my mom is doing amazingly well. No signs of dementia. No muscle cramps. No hallucinations. No anxiety/panic attacks. Mentally she is doing great.” …” Her neurologist recently stated that he was surprised how well she was doing, as she’s now had Parkinsons for over 20 years.” (Quelle). “The configuration I’m using now is very similar to earlier:
    • Stacked coils (hold the coils in place, or use a headband, etc.)
    • Back of head (see image below. I move the coils every few mins.)
    • Level 5 power
    • 30 min. sessions per day (occasionally she skips a day, which is fine)
    • Alternating between A9, B5 and Omni 8 every 3-4 days.”
    • I found that using the same program for a week or longer started to lose effectiveness, so I’m now using each program for 3-4 days before cycling to the next one.
  • Anmerkung H.C.: Spannend fand ich den von mir in Fett markierten Hinweis, der ggf. für alle Anwendung zu beachten ist: Ggf. das Programm ab und zu wechseln um Gewöhnungseffekten zu begegnen.

Keimeffizienz von Saatgut erhöhen

  • [23] lesen. Generelle Leitlinie: 10 pps für 45 Minuten M1 (bzw. 15 pps für 30 Minuten mit dem B5), Intensität 13 wobei die Samen sich innerhalb der Stacked Coils befinden. Erfolge abhängig vom Saatgut und den ggf. individuellen Einstellungen. Die Versuche von Denis wurden jedoch mit einen B5 und einer speziellen Spulenkonfiguration produziert.

“Flow” und Leistungsfähigkeit (u.a. Sport)

  • Alpha 9 on the forehead or temples, power 9, stacked coils on M1. Takes a couple hours to really get into the flow.” (Quelle)

Zurückgehendes Zahnfleisch

  • “Es gibt keine spezifischen Daten über zurückgehendes Zahnfleisch, … Viele Menschen (mich eingeschlossen) haben schnelle und ausgezeichnete Ergebnisse bei Problemen im Bereich der Zähne, des Zahnfleisches und des Mundes festgestellt. Das allgemeine Muster scheint zu sein: eine sorgfältige Reinigung des Bereichs, um alle Reizstoffe zu entfernen, die Anwendung von ICES-PEMF (in der Regel gestapelte Spulen, Omni8 oder Alpha Wave, Intensität 9 bis 11), oft abends oder über Nacht, und sehr oft tritt innerhalb weniger Stunden eine spürbare Verbesserung ein. Dies scheint generell für Probleme im Zusammenhang mit Zähnen und Zahnfleisch zu gelten.” (übersetzt mit deepl.com, Quelle)

Vergrößerte Prostata

  • “for non cancerous very enlarged prostate, two family members have used M1 Omni 8 Power 9 to lower inflammation of prostate and have been thrilled with it.” (Quelle)

Sehr experimentelle Ideen

  • Hypothalamus
    • “I put it on the crown of my head with the coils stacked and the back of my head. I also put it on a bunch of other places on my head. One favorite position is both coils on opposite sides of my head, above my ears and slightly moved toward my forehead.” [24]
  • Magen/Darm
    • “I’ve used this on my gut very successfully to increase digestion and the effects have been mind-blowing. It increases vagus nerve stimulation. It also seems to help quite a lot with food sensitivities and increasing gut flow” [24]
  • Thymusdrüse
    • “Thymus which is right below the neck area. I do this to increase immunity.” [24]
  • Leber, Milz, Niere, Nebenniere
    • “I put it on my kidney, adrenals, spleen, and liver. These are all located below the chest area. I move the coils around when I stimulate my gut.” [24]
  • Wasser “energetisieren”
    • Just place the coils on opposite sides of the container with water (on the outside) and apply PEMF for 2 minutes (not longer, shorter is OK, especially to start), A protocol of about 4 pulses per second is what people have tried that I know of. You will need to experiment and take note of any effects.” (Quelle)
  • TMS/tDCS Ersatz
    • “So, I had moved the P9 around quite a bit on the left side of my head, and found that EVERY PLACEMENT WORKED, some more, some less.” (Quelle)
    • Grafiken in Quelle [26].

Bestellung in den USA

Die ICES-Geräte und das Zubehör müssen direkt bei MicroPulse LCC in den USA bestellt werden, da es keinen deutschen oder europäischen Vertrieb gibt. Es gibt zwar ein oder zwei internationale Online-Shops für diverses Bio-Hacking Equipment, welche u.a. das ICES M1 anbieten – die Bestellung wird dann aber zu MicroPulse LLC weitergeleitet, die es wiederum aus den USA versenden. Damit wird nur der Bestellprozess und die Abwicklung einer eventuellen Garantie komplizierter, an der Abfertigung über den Zoll und den zu zahlenden Mehrwertsteuern für den Import ändert sich nichts. Auch der Preis ist über dem, welchen Ihr mit dem 10% Rabatt-Code: HC10 bezahlt.

Für den Versand aus den USA nach Deutschland fallen a) Versandosten, ca 60-80€, an und b) mindestens 19% Mehrwertsteuer beider Einfuhr an. Ähnliches gilt auch für Österreich und die Schweiz. Ggf. kann, je nach Land, auch noch Zoll fällig werden, wenn für “Elektronische Kleingeräte” zusätzliche Abgaben fällig sein sollten. Computer und Smartphones sind jedenfalls in Deutschland Zollfrei. Eine Lieferung nach Ungarn per DHL wird (Anf. 2024) mit ca. 180$ veranschlagt, wobei MicroPulse LLC auf Anfrage auch günstiger per UPS (ca. <100$) versenden kann, welches jedoch in der Regel (z.B. nach Deutschland & Co.) teurer als DHL ist.

Ein “CE-Zeichen” bzw. Konformitätserklärung sollte bei einem Privatimport nicht relevant sein. Wer jedoch 10 Stück ICES bestellen möchte, sollte dies jedoch lieber nicht in einer einzelnen Bestellung machen. Zumindest nicht nach Deutschland. Das geht nicht mehr als “Privat” durch.

Auf jeden Fall empfehle ich genug (Ersatz-) Spulen mit zu bestellen. Diese können bei dauerhafter Benutzung durch die mechanische Belastung “verschleißen”, da diese extra leicht und flexibel konstruiert sind. MicroPulse LLC gibt als Haltbarkeit bei Dauereinsatz bis ca. 12 Monate an. Zudem würde ich überlegen, ob die Spulen ggf. von mehreren Nutzern direkt auf de Haut getragen werden. Auch dann würde ich für jeden Benutzer aus hygienischen Gründen in der Regel eigene Spulen bestellen, solange man nicht auch das selbe Wasserglas benutzt 😉

Hier noch einige Bestell-Links:

  • M1Das Modell in diesem Artikel
  • A9 Kit – Das günstigste Modell mit nur einem Programm: Omni8
  • C5Das große Standard-Modell eingeschränkt portabel, braucht zumindest eine 10.000 mAh Powerbank
  • B5 – Wie das C5, aber mit komplexere Einstellmöglichkeiten für “Biohacker” und Menschen mit Experimentierdrang.
  • Normales Spulenpaar – Ein paar Spulen als Backup-Ersatz sind sinnvoll. Erhältlich mit kurzen, normalen und langen Kabeln.
  • 2*2 Spule – Für größere Areale, jedoch mit eingeschränkter Funktion am M1 (Akkubetrieb).
  • Deep-Field Spulen (nur B5/C5)
  • Fertiges 4*(2*2) Spulen-Pad (nur B5/C5)
  • Spulen-Tester – Ein Tester liegt jedem ICES Gerät bereits bei

Akkus & Ladegerät für das M1 gibt es bei A****n und e**y. Powerbanks für das B5/C5 ebenfalls, wobei die Powerbank min. 2A dauerhaft liefern sollte. Das geht in der Regel nur mit Modellen ab 10 Ah (10.000 mAh), welche um die 20€ kosten.

Wichtig: Das B5 hat nicht alle 30 Standardprotokolle, sondern Basis-Protokolle die Variiert werden können. Unbedingt die Anleitung vor der Bestellung lesen!


Als Rabatt-Code könnt ihr gerne den Code: HC10 verwenden. Damit gibt es 10% Rabatt auf den Preis eines ICES-Gerätes, jedoch nicht für das mitbestellte Zubehör.


Mein Fazit

Ich selber hatte mit dem ICES DigiCeutical M1 meinen größten für mich reproduzierbaren unmittelbaren Erfolg bei der Behandlung von lokalen Schmerzen im Bewegungsapparat [15]. Mit keinem anderen technischen Elektro-Therapiegerät hatte ich (bis jetzt) solch einen unmittelbaren Effekt ge- bzw. verspürt.

Als das M1 in Funktion war, war der Schmerz deutlich gedämpft, als ich das Gerät ausschaltete kam er langsam wieder. Über wenige Tage, mit zunehmender Behandlungsdauer (teils 1-2 Stunden aktiv, dann 1-2 Stunden Pause) wurde das, was über Wochen nicht besser werden wollte, deutlich besser. Nebenbei hatte ich, 2 Tage nach Therapiebeginn, sogar noch 1 Meter lange Scheitholzstücke gesägt und gestapelt und hatte keine Rückverschlimmerung. Die Grundsätzliche, zugrunde liegende Problematik, hat jedoch eine Craniosakral-Therapeutin beseitigt. Das ICES war hier aus meiner Sicht jedoch extrem hilfreich, denn jeder stechende Schmerz führ wieder zum Training einer Schutz bzw. Fehlhaltung, welche es unbedingt zu vermeiden gilt.

Natürlich ist das (m)eine Einzelerfahrung, aber diese reiht sich ein in das was man a) in der Literatur lesen kann und b) was auch andere Menschen mit Flux Health Forum über ICES berichten. Die Berichte lesen sich zudem authentisch und nicht wie die von Influencer-Trollen. Auch Joe Cohen von Selfhacked berichtet sehr positiv über das ICES. Über seinen Bericht bin ich vor 4,5 Jahren auf das ICES aufmerksam geworden.

Was viele nicht bedenken ist, das viele PEMF-Geräte nur billige (und ineffektive) China-Kopien bzw. China-Ware sind, die mit bis zu 1000% Aufpreis (oder mehr) über soziale Medien und Influencer vermarktet werden. Die, welche solche Ware “feilbieten” haben gar keine Ahnung, was sie da eigentlich verkaufen und führen auch keine seriösen Studien mit ihren Geräten durch, die dann sogar in noch halbwegs serösen Journalen veröffentlicht werden.

R.G. Dennis bzw. MicroPulse LCC haben jedoch kein Multi-Level Marketing, machen keine Werbung, haben keine bunte Verpackung, weswegen die Geräte für eine Kleinserie auch relativ erschwinglich sind. Machen wir uns nichts vor: Diese Geräte finden, je nach Modell, ein paar hundert, ggf. wenige tausend Käufer – das wars. Davon muss alles finanziert werden, inklusiver der Fehlschläge.

Natürlich bedeutet meine Einschätzung nicht, das andere Geräte, wie z.B. Geräte mit Ganzkörpermatten, nicht funktionieren bzw. für bestimmte Zwecke nicht “besser” wären, weil Sie z.B. eine Fern-Infrarot (FIR) Funktion mit der Matte kombinieren.

Was mir an den ICES Geräten jedoch gefällt ist, das R.G. Dennis in seinem Blog, in unzähligen Videos [4] und Tutorials und auch im Flux Health Forum [1] sehr offen ist und auf alle Fragen zur PEMF-Technologie und die Realisierung in seinen Geräten antwortet. Er differenziert immer sehr fein zwischen den wenigen Fakten die wir kennen, der geringen Evidenz, die wir haben und all dem Rest, inklusive der Spekulationen. Im Flux Forum berichten sehr viele Anwender sehr authentisch über ICES, teils im Vergleich zu anderen Geräten, soweit Anwender multiple Geräte haben. Zudem konnte ich die Effekte, die ich mit der ICES-Technologie erreicht habe nicht mit mit einer anderen PEMF-Technologie reproduzieren und selbst beim ICES musste ich das richtige Programm für mein Problem finden (B5-C5).

In jedem Fall ist die Ultra-Portabilität des M1 für mich ein gewichtiges zusätzliches Argument für genau dieses Gerät. Bei größeren semistationären Anwendungen kann auch ein B5 bzw. C5 hilfreich sein.


Bei Bestellungen in den USA, also direkt bei MicroPulse LLC, dem ICES-Hersteller, könnt Ihr als Rabatt-Code den Code: HC10 verwenden. Damit gibt es 10% Rabatt auf den Preis eines ICES-Gerätes, jedoch nicht für das mitbestellte Zubehör.


Wichtig nochmal: Die ICES-Technologie und die zugehörigen (hier im Artikel besprochenen Geräte) sind experimentelles Geräte und weder von der FDA noch in der EU für die Behandlung von irgendwelchen Syndromen, Symptomen oder spezifischen Krankheiten zugelassen. Eine Verwendung, z.B. an (Stoff-) Tieren, geschieht auf eigene Gefahr und ist experimentell.


Links / Quellen

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