Hormonsystem Teil 3: Quecksilber & Auswirkungen auf Nebenniere, Adrenalin, Cortisol, Entzündungen, Allergien, Schilddrüse (T3/T4) & Co.

Von | 2. September 2020

Auswirkungen von Quecksilber auf das Hormonsystem über De-Regulierung von Hypothese & Hypothalamus und Blockade wichtiger Enzyme und Organfunktionen. Bild Basierend auf Cutler [1]

In diesem Artikel geht es darum, was eine Schwermetall-Belastung mit Quecksilber mit dem Hormonsystem, der Hypothese & Hypothalamus und vielen wichtigen Funktionen und Organen im Körper ggf. ‘veranstaltet’.

Das nebenstehende Bild macht für jemanden, der sich ggf. schon etwas in das Hormon-System und die Regulierungs-Hormone wie TRH (Thyroid Regulating-Hormon), TSH (Thyroid Stimulating Hormone), ACTH (Adreno-cortiko-tropes Hormon), etc. eingearbeitet hat, sicher schnell ‘Sinn’.

Das Bild, entnommen aus A. Hall Cutlers 20 Jahre altem Buch über Amalgam-Vergiftung [1], erklärt aus meiner Sicht mehr als 1000 Worte – warum Quecksilber (Hg) so schädlich ist. Hg sammelt sich in Organen und dem Gehirn an – und bringt dort im ‘Zentralcomputer für Regulierungen’ (Hypothalamus) und dem ‘Steuermann’ (Hypophyse) sehr viel durcheinander. Aber nicht nur dort….

Hier eine kurze Übersicht, was alles betroffen ist:

  • Auswirkungen auf die aktiven Schilddrüsen-Hormone T3/T4
    • weil TRH und TSH fehl-reguliert werden können,
    • sowie Störungen der Umwandlung von T4 nach T3 in der Leber
      • T3 ist jedoch der Schrittmacher des Stoffwechsels im Körper!
  • Weniger Verdauungsenzyme in der Bauchspeicheldrüse
    • deswegen mehr Antigene (aus Nahrung) und Allergien.
  • Schlechte oder irreguläre Insulin– und Glucagon-Regulierung
    • kann Probleme mit dem Blutzucker und der KH-Verwertung machen.
  • Fehlregulierung von Cortisol,
    • welches für Energie-Stoffwechsel (Glukose) und Modulation des Immunsystems (-> Allergie-Antwort) und Entzündungen gebraucht wird.
    • Chronisch zu viel davon unterdrückt jedoch das Immunsystem zu stark (-> Infektanfällig) und
    • zu wenig kann zur Ausbreitung von chronischen Entzündungen führen.
  • Probleme mit den Steroid-Hormonen
    • Oft zu wenig Progesteron – was dann mehr Entzündungen bedeutet
  • Probleme mit
    • Aldosteron, was für den Natrium-Kalium Haushalt wichtig ist
    • und dem Androgen DHEA als Vorstufe von Östradiol und Testosteron

Alles nicht so schön, oder? Und wer sucht da bitte nach Quecksilber – wenn es beim ehemaligen Amalgam-Träger auf einmal nicht mehr mit der Energie und dem (sexuellen) Antrieb, den Allergien & der Verdauung, den chronischen Entzündungen (Rheuma?) oder der sich anbahnenden Diabetes klappt?

Allerdings: Ein bisschen Wissen kann eine gefährliche Sache sein! Auf Basis dieses Artikels sollten also keine Schlüsse in Bezug auf eine Behandlung oder die Einnahmen von irgendwas abgeleitet werden. Das Hormonsystem ist wirklich eine komplexe Sache mit vielen komplexen Regulations- und Feedback Mechanismen. Dieser Artikel zeigt deswegen nur einige potentielle Mechanismen auf – keine Lösungen!

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Ohne sinnvolle Hormon-Regulation geht mal gar nichts!

Grob gesagt nutzt der Körper die Hormone als Botenstoffe (-> Briefe & Briefträger) um zwischen den Organen (-> Häusern) zu kommunizieren. Zentrale Regel-Elemente sind u.a. die Hypophyse und der Hypothalamus, welche in ihrer Funktion leicht durch Quecksilber (Hg) kompromittiert werden.

Der Hypothalamus ist der Ort, an dem alle Nerven- (z. B. emotionale) Signale in chemische Signale umgewandelt werden. Die Produktion von Hormonen oder die Funktion des Rezeptors (-> Empfänger-‘Briefkasten’) kann jedoch durch Hg negativ beeinflusst werden. Gerade eingeschränkte Funktionen von Rezeptoren fallen dann leider auch nicht (direkt) in einem Blutbild des Steroid-Hormonsystems auf…

Warum sind Hormone so wichtig?

Hormone lassen uns z.B. gut, energetisch und sicher fühlen – aber auch ängstlich. Die verschiedenen Hormone interagieren nicht nur linear von oben nach unten (wie im Bild oben dargestellt), sondern es gibt auch (nicht eingezeichnete) FeedbackSchleifen, meint: Rückkopplungen, so das der Spiegel von einigen Hormonen (z.B. TSH, T3, T4) auch wieder an die Steuerorgane zurückgemeldet werden. Diese können dann z.B. Senkend ‘gegenregulieren’ bzw. mehr Gas geben: z.B. TRH und in Folge TSH erhöhen um der SD zu signalisieren, mehr T4 zu erzeugen – was dann (hoffentlich) in den peripheren Geweben, der SD und der Leber zu T3 umgewandelt wird.

Solch ein Signal kann aber nicht immer umgesetzt werden – z.B. wenn Mikronährstoffe fehlen. Alternativ kann das Organ zu schwach (z.B. geschädigt) sein, oder in einem Folge-Organ funktioniert etwas nicht. Im Beispiel des Eingangsbildes z.B. die Leber, welche dann T4 nicht (ausreichend) nach nach T3 umwandeln kann. Das ist deswegen oft der Fall, weil Hg viele Enzyme in der Leber hemmt bzw. sogar deaktivieren kann.

Anbei mal eine kleine Tabelle aus Cutlers Buch [1, Seite 33] – um mal einen ganz kleinen Eindruck zu bekommen was Hormone im Körper machen können:

HormonEffekt auf StimmungMuskelImmunitätHerzLeber
Cortisol (normal hoch)Freudig, klarer Kopf, KonzentrationAdrenalin-Sensitivität(+), Protein/Leber Metabolismus(+)Hemmt Entzündungen, dämpft ImmunsystemAdrenalin-Sensitivität+Adrenalin-Sensitivität(+), Glukogenese(+)
(Nor-)Adrenalin (Hoch)Angst, Furcht oder AggressionSei jetzt stark!Tu nichtsSchlag schnell!Mach Energie (KH)!
T3 (optimal)Fröhlich, ZuversichtlichAufbauend, energetisch!Entgiftung Phase 1 & 2 schneller
Androgene (DHEA, DHT, etc.)Gut, Sicher, SexyWerdet Groß & StarkBeruhigendSei starkMach Taurin
Östradiol (zu viel)PMSMache Fett (anstatt Muskeln)Erhöht EntzündungenSei sensitivNur Phase 1 Entgiftung schneller
Progesteron (optimal)Sich gut fühlenAufbauReduziert Entzündungen
Insulin (normal hoch)Nutze KH als EnergieNutze KH als EnergieSei sensitivSpeichere Glukose
Glukagonhabe EnergieGlukose freisetzten
Verdauungs-Enzyme (optimal)Verdaue Protein um Muskeln aufzubauenZerstöre Antigene (Essen) – keine Allergien

Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Hormonfunktionen

Das Steroid-Hormonsystem (inkl. Enzyme). Anm.: Blaue Kästen sind Hormone die von der Nebenniere gebildet werden.

Das Steroid-Hormonsystem (inkl. Enzyme). Anm.: Blaue Kästen sind Hormone die von der Nebenniere gebildet werden.

Schilddrüsenhormone (T3/T4), Androgene (u.a. DHEA. DHEA-S, Androstendion) und Steroid-Hormone (u.a. Progesteron, Pregnenolon, DHEA, Östradiol, Testosteron) sind aus meiner Sicht sehr wichtige Hormone für uns Menschen, da alle stark mit dem Energie-Stoffwechsel, den Gefühlen & der Stimmung sowie dem Immunsystem zu tun haben.

Folgend möchte ich, Basierend auf Cutler [1] einen kurzen Überblick geben, der etwas weiter geht, als oben stehende Tabelle:

  • Schilddrüsenhormone teilen z.B. dem Körper mit
    • mehr Proteine zu produzieren,
    • mehr Energie zu verbrennen,
    • empfindlicher auf die Signale anderer Hormone reagieren.
    • Zu wenig und alles wird gebremst -> Köper, Geist, Metabolismus – alles.
    • Zu viel und der Körper verbrennt die Energie, man ist maximal aufgedreht, was auch nicht gut ist.
      • Ein hohes T3 ‘kurbelt’ dann auch die Entgiftung an – weswegen Bindemittel bei T3-Gabe so wichtig sind.
  • Androgene sind die ‘männlichen Sexualhormone’ wie Testosteron oder Androstendion, aber auch DHEA. Sie sind ebenfalls Steroidhormone. Diese sind auch für Frauen sehr wichtig, aber in geringeren Mengen. Androgene lassen Männer und Frauen
    • Muskeln haben und
    • z.B. Sex wollen.
    • Androgene sind schwach immunsuppressiv und verursachen Gewebewachstum und Heilung.
  • Östrogene (Östradiol, Östriol, Östron, etc.) und sind die klassischen ‘weiblichen Hormone’ und haben (als Steroidhormone) unterschiedliche Funktionen im Menstrual- und Fortpflanzungszyklus der Frau.
    • Sie machen die Haut voller, lassen Frauen mehr Fett haben – meist an den geeigneten Stellen.
    • Aber: Die hormonelle Verhütung (u.a. ‘Pille’) kann jedoch auch zu einer ungewollten Östradiol-Dominanz führen -> zu viel Fett, zu große Brüste und zu viel (Brust-) Krebs.
  • Progesteron ist für Mann und Frau extrem wichtig.
    • Es ist die Grundlage für das Cortisol und Aldosteron und es entspannt z.B. die glatte Muskulatur.
    • Aber: Niedrige Werte (-> Pille’) führen jedoch zu Krämpfen, Reizdarmsyndrom, Asthma und Bluthochdruck.
  • Aldosteron ist ein Steroidhormon, dass die Nebenniere (NN) bildet. Es ist ein Mineralocorticoid.
    • Es reguliert das Gleichgewicht von Natrium und Kalium (und teilweise auch Magnesium) im Körper,
    • wobei dies nicht funktioniert, wenn die NN dysreguliert oder erkrankt ist (-> ‘Nebennieren-Schwäche’)

Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist das Steroidhormon Cortisol (auch bekannt als Hydrocortison, ein Glukokortikoid) was in den Nebennieren gebildet wird. Cortisol wird als Reaktion auf Signale aus dem Gehirn durch das Botenhormon ACTH freigesetzt. Cortisol veranlasst den Körper:

  • mehr Blutzucker und Aminosäuren zur Verfügung zu stellen,
  • erhöht den cAMP-Spiegel durch Hemmung des Enzyms, das es abbauen kann,
  • unterdrückt Entzündungen,
  • wirkt dämpfend auf das Immunsystem (z.B. Allergien),
    • wodurch jedoch die Infekt-Anfälligkeit steigt (bei chronisch zu viel Cortisol…)
  • erhöht den Blutdruck,
  • erhöht die Stimmung und
  • verursacht Gewichtszunahme (bei zu viel).

Cortisol kann in den falschen Mengen freigesetzt werden, wenn

  • die Nebenniere erkrankt ist oder wenn
  • die Hypophyse nicht die richtige Menge an ACTH freisetzt,
  • zu viel Adrenalin im System ist, was die ACTH-Achse anregt
  • oder wenn der Hypothalamus nicht die richtige Menge an CRH freisetzt, was der Hypophyse sagt, ACTH freizusetzen.
  • Da Cortisol tagsüber ziemlich viel auf und ab gehen kann – morgens hoch, dann abfallend über den Tagesverlauf – ist es schwierig zu messen.
    • Anm.: Mit dem NeuroSpot-24h Test klappt das aber recht gut.

Wenn Cortisol und Adrenalin chronisch niedrig tendieren…

Eine Variante des Verlaufs von Cortisol, Adrenalin und der Steroidhormone im Verlaufe einer Nebennierenschwäche

Eine Variante des Verlaufs von Cortisol, Adrenalin und der Steroidhormone im Verlaufe einer ‘Nebennierenschwäche’. Am Anfang funktionieren Cortisol & Adrenalin noch gut. Dann wird mit dem Cortisol übertrieben (-> Stress) und später übernimmt Adrenalin den ‘Kick’ – um Cortisol anzuheben. Durch andere Mechanismen kommt es zu weniger Prenenolon bzw. Progesteron – wodurch dann auch das Substrat für Cortisol fehlt.

Oft liest man viel über zu hohes Cortisol, was wenn es chronisch auftritt oft langfristig zu Problemen führt. Ein hohes Cortisol wird u.a. begünstigt durch alles, was den Körper dauerhaft ‘stresst’ wie:

  • zu wenig Schlaf,
  • zu spät ins Bett,
  • zu viel Sport bzw. Belastung (-> physischer Stress),
  • zu wenig Kohlenhydrate,
  • zu viel psychischer (u.a. seelischer) Stress.

Ist das Cortisol dauerhaft hoch, ist der Stress chronisch, dann kommt es dann langfristig zu einem dauerhaft niedrigen Cortisol – der so genannten Nebennierenschwäche, wobei dieses nicht unbedingt ein organisches Problem sein muss. Aus meiner Sicht verstärkt Quecksilber ‘im System’ die Problematik.

Das Problem: fehlt Cortisol (in ausreichendem Maß), dann kann dies sich u.a. begünstigend auf [2]:

  • die Ausbreitung von Entzündungen auswirken, welche sich chronifizieren können.
  • Zudem wird das Immunsystem geschwächt und
  • viele Infektionen können vom Körper nicht mehr wirksam bekämpft werden.
  • Auch werden Allergien gefördert, da eine überschießende Immunreaktion nicht mehr ausreichend unterdrückt bzw. gedämpft wird.

Auch können niedrige Blutzuckerspiegel, niedriger Blutdruck, oft ausgedehnte Müdigkeit / Schlappheit, Frösteln, Frieren, ggf. auch Muskel-, Gelenk- und Knochenschmerzen und Natriummangel Symptome sein.

Fehlt dann auch noch das Adrenalin, welches normal die Hypothalamus-Hypophysen-Achse angeregt das Regulations-Hormon ACTH auszuschütten – was wiederum der Nebenniere(nrinde) signalisiert mehr Cortisol auszuschütten, dann ist das Chaos komplett. Alternativ kann es auch an genug Progesteron (bzw. Pregnenolon) fehlen, so das gar kein Cortisol in ausreichender Menge mehr gebildet werden kann, egal was ACTH signalisiert. Das ganze wirkt sich dann aber auch oft auf das Aldosteron aus, so dass der Natrium-Kalium-Haushalt (Elektrolyte) ebenfalls gestört ist.

Wenn jedoch Adrenalin fehlt (was aus Nor-Adrenalin methyliert wird, welches wieder aus der Kette Phenylalanin ->Tyrosin -> Dopamin stammt), dann sollte auf jeden Fall eines nicht gemacht werden: Zu viel Aktivität. Hier wird zwar durch den (sportlichen) Stress die Adrenalin-Produktion angeregt, jedoch für einen Preis. Der Preis ist der spätere ‘Crash’ mit einer sehr langen Erholungsphase. Wichtig ist hier das moderate Vorgehen: Spazieren gehen – aber nicht Marathon, niemals auf Adrenalin ‘laufen’, nicht ‘Rum-Hypern’. Wichtig auch: Wer denkt, mehr Adrenalin mit mehr Phenylalanin und Tyrosin zu bekommen, dem rät Cutler teils zum Gegenteil – zumindest bei viel Angst und Ärger [2, Seite 126]:

nehmen Sie KEINE Phenylalanin-, Tyrosin-, Alpha- oder Beta-Agonisten oder andere Dinge ein, die Noradrenalin und Adrenalin erhöhen. Es kann hilfreich sein, Ihre Proteinzufuhr zu reduzieren, um Phenylalanin und Tyrosin zu verringern.”

Grundsätzlich können Phenylalanin-, Tyrosin aber schon helfen, wobei alles ist im (individuellen) Detail komplexer ist. In meinem Artikel zu einer umfassenden Blutwert-Diagnose sind denn auch alle der hier besprochenen Werte (außer dem Aldosteron) aufgeführt. Ggf. wird jetzt auch ein bisschen mehr klar, warum man alle Hormon-Werte zusammen an einem Tag messen sollte. Alternativ hatte ich in meinen Artikel zur Schilddrüse auch schon etwas zu den Nebenniere geschrieben – u.a. zur Diagnose in Bezug auf Cortisol-Wert und DHEA.

Mein Fazit

Ist das Hormonsystem ‘aus dem Takt’ , egal ob durch Quecksilber (Hg aus Amalgam), anderen Schwermetallen, durch organische Störungen, durch zu viel EMF oder Blaulicht, durch ‘Überstressung’ der Nebenniere – dann hat das Folgen. Kommt zu alledem noch eine HPU – dann wird es aus meiner Sicht kritisch, spätestens mit dem Alter bzw. den Wechseljahren. Insofern ist eine Schau auf das Hormonsystem, hier u.a. auch die Nebenniere (-> Blutwerte: Morgen-Cortisol & DHEA, ggf. ein 24h Tagesprofil sowie eine Haar-Analyse) ein erster Schritt um sich Klarheit zu verschaffen.

Chronischer physischer und psychischer Stress, in Kombination mit vorgenannten Belastungen, sind aus meiner Sicht wichtigen Gründe beim Eskalieren von latent angelegten  Nebennieren-Insuffizienzen bzw. ‘Erschöpfungen’ – oft auch als Burnout diagnostiziert

Ein guter Therapeut wird hier sicher auf mehren Ebenen behandeln müssen: Life-Style Änderung, die Ernährung, das Auffüllen der Mikronährstoffe, Stabilisierung der Organe (u.a. Leber), oft die Behandlung einer HPU. Teils ist auch der Einsatz von bio- und körperidentischen Hormonen sowie die Unterstützung der Schilddrüse nötig. Bevor jedoch die Schilddrüse angegangen wird, muss zwingend die Nebenniere stabilisiert werden – so steht es auch im Beipackzettel der üblichen L-Thyroxin Präparate (und dieser Empfehlung ist aus meiner Sicht besser folge zu leisten). Vor allem ist aber eines ganz wichtig: Runter vom Adrenalin, zurückschrauben, die Nebenniere und den Körper schonen – auch wenn durch die Intervention wieder ‘etwas’ Energie da ist. Diese Energie braucht der Organismus zum heilen – Sie sollte (bzw. darf) nicht in Aktionismus und neuen Abenteuern verbraten werden.

Liegt eine Amalgam-Vergangenheit vor, so würde ich selber eine Schwermetall-Belastung checken (-> z.B. Haar-Test). Lasst euch hier jedoch nur von einem wirklich kompetenten Therapeuten ‘checken’ und beraten. An welchen Merkmalen ich selber das ausmache steht in meinem Detox-Artikeln. Hört Ihr Worte wie Chlorella oder DMPS-Infusionen, aber nicht Überprüfung der Schilddrüse, der Nebenniere, der Zahn- und Kiefersituation sowie einer möglichen HPU – sucht ggf. besser weiter.


Links / Quellen

  • [1] Amalgam Illness: Diagnosis & Treatment: What You Can Do to Get Better, How Your Doctor Can Help You, Andrew Hall, Ph.D. Cutler  ,1. Juni 1999
  • [2] Debunking the Myth of Adrenal Fatigue, Aleksa Ristic, MS (Pharmacy), Selfhacked.com, November 28, 2019

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