(Koch-)Buchempfehlung: Silkes 21-Tage Foodplan

21-tage-foodplan

Der 21 Tage Foodplan von Silke Rosenbusch

Ich möchte hier im Blog auf jeden Fall noch einmal auf den 21-Tage Foodplan von Silke Rosenbusch (vom Blog Food is Medicine) hinweisen, der Online für 19.95€ zu beziehen ist und tolle Rezepte beinhaltet.

Das schöne am Foodplan ist, das alle Rezepte pflanzlich, vollwertig und fettarm sind – das ist in dieser Kombination und insb. in dieser Fülle nicht einfach zu finden. Bei allen Rezepten wird auch immer auf genug Protein geachtet – Bohnen, Linsen, Erbsen, etc. pp. sind in viele Rezepte integriert.

Wer also (gesund und) rein pflanzlich Essen möchte, Rezept-Ideen braucht, oder eine Zuckersensibilität, Diabetis 2 oder auch einen hohem Cholesterinspiegel hat – der findet hier viele Anregungen.

Die Rezepte beinhalten:

  • 5 Frühstücke
  • 42 Hauptgerichte (für Mittags und Abends) und
  • 2 Kuchenrezepte

Warum “21-Tage”?

Die Rezepte im Foodplan haben (darüber hinaus das Sie alle lecker sind) das Ziel Menschen einen Weg aufzuzeigen von einer Zucker-, Fett- oder anderen Ess-Sucht – genussvoll – weg zu kommen. Frau Rosenbuch schreibt: “Hochkalorische Nahrungsmittel (Anm.: u.a. Fett, Weissmehl & Zucker) greifen in die selben Belohnungsmechanismen ein, wie es auch Drogen tun. Jeder Übergewichtige ist demnach esssüchtig”. Was da zum Teil mit Hormonen und Botenstoffen im Gehirn passiert hatte ich hier schon ein bisschen beschrieben.

Die Rezepte des 21-Tage Foodplans sind nun so gestaltet, das der Teufelskreis aus Kontrollverlust und ungesunder Ernährung, durchbrochen wird. Frau Rosenbusch dazu: “Über 3 Wochen werden alle Nahrungsmittel vermieden, welche zu stark auf das Belohnungssystem wirken. Das führt zunächst einmal dazu, dass man das “Gefühl” hat, dass Essen keinen “Spaß” macht. Man ist vielleicht auch gereizt, fühlt sich deprimiert und spürt damit den Entzug. Das alles geht aber nach wenigen Tagen vorbei. Nach 4 Tagen etwa hören die Gelüste auf Süßes auf und nach etwa 10 Tagen haben sich die Geschmacksknospen an gesunde Nahrung angepasst und sind in der Lage auch diese zu genießen. Das ist der Moment an dem man spürt, dass man frei von Essen ist, dass Überessen kein Charakterzug ist, sondern das Problem ausschließlich in dem liegt, was man bisher gegessen hat.”

Das Buch besteht also nicht nur aus ca. 50 zusammengewürfelten Rezepten die “irgendwie Schmecken” sollen, sondern der es ist wirklich ein universell kombinierbarer Plan (im Sinne von Konzept) welcher auf Gesundheit, Nährwerte, genug Protein, Abwechselung und Lecker 😉 achtet.

Vorschau & Rezeptübersicht

Unter den Hauptgerichten befinden sich so leckere Sachen wie Pasta mit käsiger Sauce, gefüllte Paprika, Gemüse Lo Mein, Sommerröllchen, Eintöpfe, Zucchinimuffins, Penne mit Linsenbolognese und vieles,vieles mehr. Alles glutenfrei und wie schon aufgeführt ohne zusätzliches Fett, ohne jeglichen Zucker und ohne tierische Produkte.

penne-weisse-bohnenAls Vorschau hier eines meiner Lieblingsrezepte für Gäste die auf Käse nicht verzichten wollen: Penne mit weißer (käsiger) Sauce auf Bohnen und Hefeflockenbasis.

Das Rezept kann mit beliebigen Gemüse kombiniert werden – hier im Beispiel mit Brokkoli und Blumenkohl. Die Textur und der Geschmack der Sauce kommen sehr nahe an Käse ran und enthalten durch die Bohnen auch viel (bzw. ausreichend) Protein, aber eben kein gesättigtes Fett – aus dem der Käse nun mal hauptsächlich besteht.

Warum überhaupt….

was ändern? Fünf Beispiele:

  • Durch weniger Fettverzehr (also insb. Öle, Fette, Eier, Fleischwaren, Milchprodukte) hohe Cholesterinwerte senken (z.B. bei mir von ca. 210 auf 130) – kein Herzinfakrtrisiko mehr, etc. pp.
  • Stabilisiert Blutzucker und vermeidet Diabetes II. Gerade in der Schwangerschaft kann dieses ein hohes Risiko für die neu geborenen Babies bedeuten wie hier und hier beschrieben ist. (also das die die Tendenz haben auch ‘Fülliger’ und Zuckersensitiver zu werden).
  • Weniger Arachidonsäuren (in allen Tierprodukten wie insb. rotem Fleisch und Eiern), welche z.B. mit vorzeitigen Gelenkverschleiß (u.a. Hüft-OP) in Verbindung gebracht werden (machen meine Eltern gerade durch – gleichzeitig…. schon komisch….).
  • Das allgemeine und insbesondere das Magen- und Darm-Krebsrisiko durch weglassen von verarbeitetem und rotem Fleisch deutlich verringern (in Verweis auf WHO und Lancet).
  • Abnehmen – und “Fressattacken” reduzieren.

Also dann – guten Appetit!

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