HPU-Artikel Erweitert: Nahrungsergänzungsmittel (Links), detaillierteres Vorgehen & was zur “Müll”-Vermeidung

Bei HPU kompromitiert: Die Häm-Synthese.

Bei HPU kompromittiert: Die Häm-Synthese. Quelle: Pixabay

Da ich immer wieder Fragen bekomme und viele am Anfang bezüglich der HPU (und auch ohne) im Regen stehen, habe ich meinen HPU-Artikel überarbeitet. Am Ende des Artikels findet sich nun eine Liste mit den für mich wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel (NEM) und Links auf Produkte, welche ich a) größtenteils selber nutze und b) kein zu großes Loch im Geldbeutel hinterlassen sollten (-> siehe auch meinen 10€ pro Monat NEM-Artikel)

Wie schon oft hier geschrieben, halte ich die Prüfung ob eine HPU vorliegt für sehr wichtig. Dies sollte meiner Ansicht nach der erste Schritt auf der Reise zu einer besseren Vitalität und bei der Suche nach den Ursachen von zahlreichen (gesundheitlichen) Problemen sein, da eine HPU (nicht nur aus meiner Sicht) sehr weit verbreitet ist, insbesondere bei Menschen die schon lange viele Probleme plagen. Liegt eine HPU in einem relevanten Ausmaß vor, dann ist meist die körpereigene Entgiftungsfähigkeit eingeschränkt. Und das ist ein fundamentales Problem für alles.

Liegt eine HPU vor, dann muss der “weitere Fahrplan” dieses beachten. Wer den HPU-Test nicht machen will oder nicht mehr machen kann, da seit Jahren Zink & Vitamin B6 ergänzt werden, der geht einfach so vor, als hätte er eine HPU. Schaden tut das nicht, außer das etwas langsamer und behutsamer vorangeschritten wird.

Die 4 wichtigen Schritte bei dem Umgang einer HPU – auch generell hilfreich!

Ein excellenter Stuhlgang (min. 1 * am Tag ordentlich viel) und viel "Pipi" ist essentiell für die Phase 3 der Entgiftung!

Ein exzellenter Stuhlgang (min. 1-2 * am Tag) und viel “Pipi” ist die Basis für die Phase 3 der Entgiftung! Quelle: Pixabay

Alles was den Metabolismus und die (natürlich biochemische) Entgiftung “pusht”, Schilddrüsen-Hormone, “aktivierende” Nahrungsergänzungsmittel, Sport, Fasten, etc. – geht mit einer unbehandelten HPU sofort (oder mittelfristig) in die “Hose” bzw. bedingt negative Auswirkungen auf das physische und sehr oft auch auf das psychische Befinden. Die “Schuld” für das schlechtergehen wird dann auf die Nahrungsergänzungsmittel, die Schilddrüsen-Hormone, etc. geschoben. In der Regel zu Unrecht.

Wer wissen will, was ich gemacht habe, was aus meiner Sicht die elementaren Schritte sind und das elementare “Weglassen” ist, der liest meinen HPU-Artikel. Elementar sind aus meiner Sicht Bindemittel, Basis-NEMs und “ordentlich Kacken”. Hier die Schritte im einzelnen:

  • Schritt 1 sind für mich die Bindemittel – Diese werden min. 2 Wochen vor allem anderen eingenommen
  • Schritt 2 sind für mich die “Basic NEM’s”: Insbesondere Magnesium, Vitamin C, Vitamin D3 & K2
  • Schritt 3 ist der Leber-Support: Mariendistel, Phospatidylcholin, Glycin, Taurin
  • Schritt 4 sind für mich die HPU-Spezifischen NEM – frühestens 2 Wochen nach Schritt 2/3, falls die NEM aus Schritt 2/3 nicht schon länger zugeführt werden: Zink, B6-P5P bzw. ein “guter” B-Komplex

Viel Spaß also beim Erst oder “Neu-Lesen” meines HPU-Artikel als Teil meiner großen Serie über die HPU.

Noch ein Tipp: Der Müll der nicht eingeschmissen wird, muss nicht (unter Aufwand) entfernt werden

HPU’ler können Gifte schlecht(er) ausscheiden. Alles was die Gift-Belastung am Anfang reduziert, spart in Folge vieles “an Betriebsstoffen” wie Vitamine, Mineralien, Aminosäuren & Co. ein. Das “Clean” gegessen wird, also min. >98% Bio, “keinen Scheiß”, wenig(er) Fett & viel Gemüse, dass sollte sich so von selber verstehen. Wie einfach, abwechslungsreich & lecker letzteres sein kann, habe ich unter meiner Kochen- und Rezepte-Rubrik beschrieben.

Die wichtigen Aspekte, die viele nicht verstehen und die meist nicht erklärt werden, sind folgende:

  • Der Körper muss allen Müll entfernen, den wir täglich in ihn “einwerfen”, den wird einatmen oder auf ihn drauf tun.
    • Also u.a. schlechtes Essen, Konservierungs-, Farb- und Zusatzstoffe, schlechte Luft, Rauchen, Wasch-, Dusch-, Pflegemittel & Cremes, aber auch Spüli und Wäsche-Waschmittel.
  • Der Müll, der nicht unmittelbar entfernt wird, wird in Fett-, Bindegeweben, Knochen und Organen eingelagert – Ungut!
    • Deswegen ist “Crash-Fasten” bei Übergewicht auch so gefährlich, denn mit den schwindenden Fett-Depots werden auch Gifte freigesetzt bzw. mobilisiert.
  • Um den Müll zu entfernen, braucht es Mikronährstoffe, u.a. Vitamin B6 & Zink, welches den HPU’lern anscheinend fehlt.
    • Natürlich braucht es auch alle anderen Mikronährstoffe, Aminosäuren und (Phospatidyl-) Cholin für die Galle, mit der die Leber die Toxine verbindet (-> konjugiert) um diese auszuscheiden.

Wer den Müll schon am Anfang vermeidet, der spart hinterher doppelt und dreifach. Genau deswegen ist gutes Essen (u.a. eigener Garten, Demeter, Bioland, Naturland, wenigstens EU-Bio), gute Luft (u.a. keine giftigen Baustoffe) und gutes Wasser (ggf. gefiltert) so wichtig. Genau deswegen ist es ebenfalls wichtig Bindemittel einzunehmen, welche die Bindung und Ausscheidung von Toxinen fördern.

Wer den Körper konstant mit Giften stresst, Ihm aber zu wenig gutes zuführt, der muss sich nicht wundern wenn der Körper es nicht mehr schafft nötige Reparaturarbeiten durchzuführen. Es ist genau wie bei einem Auto: Ohne Wartung, gutes Öl & Kühlwasser, den richtigen Spritt und einen zumindest vorrausschauenden Umgang, gibt es irgendwann vermehrt Pannen, Defekte oder sogar einen Motorschaden. Was mit einen Neuwagen scheinbar die ersten Jahre funktioniert, das führt auf längere Dauer zu einem frühzeitigen (Total-) Ausfall.

Mein Fazit

Neurodegeneration durch Blaulicht & Fast-Food? Na Klar! Quelle: Pixabay

Die HPU und die Änderung des generellen Lebenswandels steht für mich am Anfang. Aspekte wie EMF und Blaulicht gehören für mich dazu. Begleitend können dann noch andere Löcher in Bezug auf die Mikronährstoffe geschlossen werden. Weil im LEF Mix auch Selen, Chrom, Molybdän und vieles andere enthalten ist – wird hier schon einmal ein Fundament gelegt.

Die nächsten Schritte sind, neben einem (großen) Check der Blutwerte mit Hormonwerten oft:

  • der Check der Schilddrüse (u.a. fT3, fT4, Ultraschall & Größe),
  • der Nebenniere (u.a. Cortisol und DHEA-S, ggf. 24h-Profil),
  • weitere Werte des Hormonsystems (u.a. Progesteron, freies Testosteron, Estradiol, ggf. Pregnenolon & DHT)
  • der Zähne (u.a. NICO’s, CAP und Wurzelkanalbehandlungen).

Wie das “grob geht” habe ich hier im Blog beschrieben. Für ganz wichtig halte ich den Vitamin D3 Status, Vitamin B12, Homocystein, Ferritin (Eisenspeicherwert), die Leberwerte (min. GOT, GPT und GGT) sowie hsCRP. Ein Haar-Test kann zusätzliche Informationen liefern – speziell auch in Bezug auf Schwermetalle. Wer Probleme mit dem Darm hat, dem kann ich empfehlen meinen Artikel darüber zu lesen – für eine erste Orientierung. Oft fehlt vielen die Magensäure, speziell im Alter, was leider wenig beachtet wird. Magensäureblocker vergrößern das Problem – ganz übel.

Letzte Gedanken

Das Wissen, was ich hier im Blog in der Breite beschrieben habe, ist aus meiner Erfahrung bei den wenigsten Therapeuten zu finden. Abkürzungen & zu starke Vereinfachungen, Konzentration & Spezialisierung auf ein Fach oder “Mini-Aspekt”, aber nicht “Gesundheit als synergistisches Gesamtkunstwerk”, sowie ein Unverständnis vieler übergreifender Zusammenhänge dominieren leider die Praxis.

Wer sich als Patient nicht emanzipiert und in Konsequenz die Führung übernimmt, die Themen verstehen und durchdringen will, verstehen möchte was und warum “was” gemacht wird, der verschenkt mehr als nur viel Potential auf dem Weg zu einer besseren Gesundheit. Schließlich geht es um die eigene Gesundheit. Denn wenn der Therapeut (u.a. aus Unwissen) “etwas verbockt”, dann muss am Ende der Patient die Konsequenzen tragen.


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