EMF 25: 5G mit 700 MHz nun “überall” – Masten und Hostentaschen. DAS ist das PROBLEM und nicht die Millimeterwelle (MMW) ab 30 GHz

Exemplarische Darstellung wie eine Wand Funkstrahlen (Mikrowelle, Millimeterwelle) mit verschiedenen Frequenzen “Dämpft”

Bei 5G ist der Fokus der Aufmerksamkeit der meisten auf die 24 GHz Frequenz sowie die Millimeterwelle (MMW) ab 30 GHz gerichtet. Dabei wird der Elefant im Raum übersehen.

Mein 5G-Artikel aus 2018 thematisierte schon die Problematik des 700 MHz 5G-Low-Bandes.  Anfang Juni 2022 meldete die Deutsche Telekom, ihre 700-MHz-Frequenzen für 5G-Mobilfunk in Betrieb genommen zu haben [1] – nach Telefónica (O2) und Vodafone, welche gegen Ende 2021 den 5G-Ausbau auf den 700 MHz-Frequenzen begannen [2][3][4].

Was ist so problematisch an den 700 MHz? Ganz einfach: Die 700 MHz-Funkwellen sind “länger” als z.B. die 5G-Frequenzen von 1,8 bzw. 3,6 GHz und können so Gebäude, Mauern, Fenster & Co. “besser” durchdringenDazu ein Vergleich:

  • 30 GHZ = 1 cm Wellenlänge -> “ultra-kurze” Funk-Wellen -> Millimeterwelle (10-1 mm, 30-300 GHz)
  • 3 GHZ = 10 cm Wellenlänge -> “mittlere” Funk-Wellen -> Mikrowelle (ca. 0,3/1-30 GHz)
  • 0,3 GHz (300 MHz) = 100 cm (1 m) Wellenlänge -> “lange” Funk-Wellen -> Grenzbereich zum Anfang der Mikrowelle

Bei 700 MHz ergibt dies ca. 40 cm Wellenlänge – in etwa die Dicke vieler Hauswände, wenn sie denn aus Stein und nicht Styropor oder Ähnlichem sind. Das bedeutet in der Konsequenz und etwas blumig ausgedrückt: Die Energie der Funkwelle wird beim durchdringen der Wand nur “einmal” abgeschwächt. Das ganze funktioniert ähnlich wie bei tiefen und höhen tönen. Der Bass (tiefe Frequenz) ist “Wände”-durchdringend. Die höhen Töne sind zwar sehr “nervig”, aber leichter abzuschirmen bzw. nicht durch die Wände zu hören.

Ein anderer Vergleich: Bei 3 GHz werden “4 Wellen” (bzw. Perioden) in einer 40 cm dicken und massiven Wand abgeschwächt – jedes Periode (oder Schwingung) ein bisschen – bei 700 MHz passiert das nur einmal. Das ist auch der Grund, warum die “ultra-kurzen” 5G-Millimeterwellen (MMW, 24 GHz und mehr) nur für kurze Distanzen verwendet werden können – z.B. in Meeting-Räumen, Fabrikhallen, öffentlichen Plätzen & Co.: Jeder Baum, jedes Blatt und jedes noch so kleine Hindernis schwächt die MMW-Wellen sehr stark ab. Die Energie konzentriert sich bei der MMW “auf eine ganz enge Distanz”, weswegen diese bei direkter Bestrahlung. auch zu einem großen Teil von der Haut absorbiert wird. Das ist ganz übel für die, die das Smartphone direkt am Körper tragen – weil es die Nerven(enden) aktiviert. Deswegen wird die MMW auch in Waffensystemen für die “nicht-tödliche Aufstandsbekämpfung” als “Schmerzwaffe” eingesetzt.

Im obenstehenden Bild habe ich das alles “in etwa” dargestellt. Die Funkwelle ist das “Sinusding”, was beim Durchdringen der Hauswand immer “schwächer” wird. Deswegen ist im Gebäude auch der Funkempfang schlechter. Das ist einerseits gut wegen der Abschirmung – aber nicht, wenn man (mobil) telefonieren möchte, denn dann sendet das Smartphone “mit voller Pulle” Ganz ungut!

Ach ja: Bei der Abschwächung kommt es allerdings auf das Material der Wand an: Styropor ist wie Luft, Poroton nett, Holzielgel besser und Klinker/Vollziegel sehr gut und Lehm ebenfalls – wie auch Stahlbeton. Leichtbau und Holzhäuser schirmen meist nicht gut ab, weswegen diese heute keine Option mehr für mich sind.

Aber es gab doch schon LTE auf 800 und GSM 900 MHz – Was ist an 700 MHz und 5G gefährlicher?

Unterschied zwischen den 5G (u.a. FMBC) Modulationen und 4G (OFDM)

Unterschied zwischen den 5G (u.a. FMBC) Modulationen und 4G (OFDM).

In kurz: Die “Wellenformen” von LTE und insbesondere GSM waren noch nicht so “krass” wie bei 5G. Bei 5G sind die Wellenformen im Vergleich sehr (Recht-) eckig bzw. “scharf” oder “steil”. Schon die 20-30 Millionen $ “schwere” US NTP-Studie (-> Nationales toxikologisches Programm des USA) belegte, das die Modulation (bzw. Wellenform) der Signale (oder GSM und CDMA) einen klaren Einfluss auf die Art der Tumore (-> Krebs) hatte. Wer meinen Artikel zum “Wave Genome” gelesen hat, dem ist klar, dass verschiedene (Mikrowellen-) Strahlungsarten unsere Zellen verschieden beeinflussen.

Halten wir also fest:

  • GSM, hier speziell das D-Netz der Telekom, funkt (überall) auf 900 MHz, mit im Vergleich noch sehr einfachen und im Vergleich “weniger schlechten” Modulationen bzw. Wellenformen.
  • LTE funkt “in der Fläche” auf 800 MHz, in Städten hauptsächlich auf 1,8 und 2,6/2,7 GHz. Die konkrete “Schädlichkeit” der Modulationen bzw. Wellenformen, z.B. in Vergleich zu dem “GSM-Tumoren”, wurde bisher noch nicht untersucht. Andere und ich ahnen nichts gutes.
  • 5G funkte bisher auf 1,8 und 2,1 GHz sowie 3,6 GHz und deswegen nutzte das Smartphone oft weiter 4G, weil die Netzabdeckung fehlte. Das ist nun vorbei.

Um die 5G Abdeckung schnell zu vergrößern und um ein 5G-Netz zu schaffen das ohne LTE funktioniert, wird & wurde der 5G-Ausbau bei 700 MHz sehr schnell vorangetrieben. Weiterhin können die Provider, wie z.B. Vodafone es tut [5], nun auch die 700 MHz-Frequenzen für LTE nutzen.

Wer meinen Artikel zu PEMF gelesen hat, der weiß, dass sehr rechteckige Signale viele Oberwellen mit noch höheren Frequenzen im Fourier-Spektrum erzeugen. Was bei ausgewählten und sehr niederfrequenten PEMF-Frequenzen (~ 1-30 Hz) gesundheitlich positiv wirken soll, ist in Bezug auf die 5G-Modulationen faktisch nicht erforscht [9]. Nicht bei 700 MHz, nicht bei 3,6 GHz und auch nicht bei 23 oder >30 GHz. Das, was es an Forschungen in diesen Bereichen gibt, lässt (überhaupt) nichts Gutes erahnen.

Mein (zwischen-) Fazit: Egal, wie “man es dreht”, die 5G Modulation und die 700 MHz, welche bisher für DVBT genutzt wurden, verschlechtern aus meiner Sicht die Elektrosmog-Lage in Deutschland (und überall wo gleiches gemacht wird) deutlich.

Noch wichtig: Kaum ein Messgerät beurteilt die 5G-Gefahr richtig!

5G Grenzwerte: Deutschland “führend” im negativen Sinne. Quelle: Jürgen Strobel

Virnich [6] weist im Magazin für Baubiologie darauf hin, das faktisch alle “Consumer-EMF Messgeräte”, starke Probleme haben, die realen Belastungen richtig zu messen. In der Regel findet eine deutliche, Frequenz und Signalabhängige, Unterbewertung der Strahlungsintensitäten statt. Faktor 2-4 ist normal, Faktor 10 und mehr ist möglich, wobei alles mal so und mal so ist.

Es wird aber noch problematischer bei 5G: Aufgrund der “extrem kurzen” Impulse und der auslastungsabhängigen Minimal- (Leerlauf, ohne Verkehrslast) und Maximalwerten (Volllast) kann die Unterbewertung auch bis zu Faktor 250 betragen. Virnich dazu [6]:

“Diese zusätzliche Messunsicherheit in der Größenordnung des Faktors vier lässt sich bei GSM und LTE vielleicht noch verschmerzen.Beim Mobilfunksystem 5G NR dagegen kann der Unterschied zwischen Minimum und Maximum bis zu einem Faktor von 250 betragen!”

Autsch! Weiterhin ist zu bedenken, dass bei den einfachen Messgeräten auch nicht klar ist was nun “so doll” strahlt bzw. welche einzelnen Strahlungs-Komponenten welchen Einfluss haben. Deswegen ist mein Motto bei zu hohen Strahlungswerten (von außerhalb) auch M.O.V.E. , meint: Ziehe um. Das betrifft unter anderen auch Deutschland sehr stark, weil “wir” führend in Bezug auf die industriefreundlichsten Grenzwerte sind, um es milde zu umschreiben. Genau wie bei anderen Themen spielt auch hier der wissenschaftliche Faktenstand keine Rolle…

Ich akzeptiere wegen dieser unklaren Situation keine Messwerte von > 1µW/m² in meinen Wohninnenräumen und 5, im Grenzfall 10 µW/m², im Außenbereich, weil ich durchaus mit einem Aufschlag von 1000 und mehr Prozent rechnen muss. Die Dauer-“Grenzwerte” liegen ja bei 10.000.000 µW/m² im Bereich der thermischen Erwärmung der Mikrowelle. Mit 10W/m² kann man nicht nur Brathähnchen erwärmen – sondern sich auch gut die Gehirnzellen “rösten”. Genau das machen heutzutage sehr viele Menschen. Irre!

Mein Fazit

5G mit 700 MHz – der (unsichtbare) Elefant im Raum und Porzellanladen des Körpers. Bild: Elephant’s tea party, Robur Tea Room, Sydney, 1939, Sam Hood

Wer Firstenberg’s “Invisible Rainbow” gelesen hat, oder ggf. Cowans “Der Ansteckungsmythos”, oder meinen Artikel zum “Wave Genome”, oder die Veröffentlichungen von Rubik zum Thema Covid & 5G [7][8] gelesen hat, dem sollte klar sein, dass EMF’s massive Auswirkungen auf unsere Gesundheit (bzw. Krankheiten) haben – speziell auch (Ver-) Änderungen im Funkspektrum oder Erdmagnetfeld. Meint: Irgendwas neues kommt dazu oder ändert sich dramatisch, wie z.B. der 4G-Ausbau, nun 5G, Musks 5G-Satelitennetzwerk, Sonnenstürme, …

Diese (krank machenden) Veränderungen gab es auch mit der Einführung von 5G auf den 2 & 3 GHz Frequenzbändern und nun mit der Einführung von 5G auf 700 MHz. So fiel z.B. der Ausbruch von SARS-CoV-2 in Wuhan zeitlich mit dem Start des 5G Netzwerkes dort zusammen, meint:  Zehntausende Basisstationen wurden damals aktiv geschaltet. In Deutschland ging es Mitte 2020 mit dem 5G-“Boost” los [11]. Wer den Ausbau der Mobilfunknetze mit dem zeitlich-lokalen (geografischen) Auftreten von Krankheiten korreliert, wird “Bauklötze” staunen.

Was viele Menschen jedoch oft vergessen: Immer mehr Menschen haben 5G-Smartphones, die jetzt auch mit 5G funken. Die Smartphones (+ WLAN-Router und WLAN-Geräte) sind die immerzu funkenden Sendemasten in nächster Nähe und oft viel relevanter als die immerzu sendenden Mobilfunkmasten.

Was zu tun ist, sollte klar sein. Wer nicht auf sein Smartphone verzichten mag, der sollte zumindest:

  • Flugmodus “wo immer geht”,
  • 5G in den Einstellungen abschalten,
  • Mobile Daten nur kurz an- und wieder ausschalten um Mails & Co. zu synchronisieren (-> senkt deutlichst die Strahlenbelastung) sowie
  • am besten auch 4G abschalten, denn GSM (2G) reicht für SMS und das Telefonieren.

Das WLAN, Bluetooth und NFC am besten komplett deaktiviert sind muss ich hoffentlich nicht wiederholen.

Zu den Folgen…

Wer sich über den nächsten grippalen Infekt, den Burnout, MFS, MCS, Schlaflosigkeit oder Depressionen oder über irgendwelche “…-Long” wundert, der sollte ggf. einmal in seiner Hosentasche schauen. Es ist alles seit > 50 Jahren bekannt, die Situation wird immer kritischer, da immer mehr Menschen mit diesen Strahlenwaffen herumlaufen.

Der multiple Kreislauf aus Entzündung, exzessivem oxidativen Stress, Entgiftungsblockaden und Krankheit – Ergänzt um HPU, Zahnherde und Antioxidantien nach H.C. Fricke

Nicht nur aus meiner Sicht trägt die 5G-700MHz-Stufe der “EMF-Luftverschmutzung” nun wieder einmal dazu bei, das noch mehr Menschen “latente” und (langsam) eskalierende gesundheitliche Probleme bekommen. Die Verantwortlichen wissen bescheid und die Versicherungsunternehmen versichern die Risiken aus dem Mobilfunk deswegen auch nicht. Die einzigen, die es scheinbar nicht wissen wollen sind die Konsumenten sowie die Redakteure in IT-, PC-, Technik-, und andere Magazinen, wobei letztere ihr Geld mit Werbung für die uns alle krank machenden Geräte & Techniken verdienen.

In meinem Teufelskreislauf-Artikel hatte ich bereits viele Aspekte des “zivilisatorischen Stresses”, die uns krank machen, dargelegt. Wer sich in Mikrowellen, WLAN, 4 und 5G “badet” der wird unweigerlich krank bzw. lebt nicht sein Potential. Die Entzündungswerte gehen hoch, ebenfalls der Verbrauch von Antioxidantien und Mikronährstoffen. Dann klappts nicht mehr mit der Entgiftung und schlussendlich “kippt das ganze System”: Körperlich & neurologisch (-> Psyche).

Die Auswirkungen des “Kippens” werden dann “Krankheit” genannt – nur ist eine Krankheit, die eigentlich nur ein Symptom ist, nie der Ursprung des Leidens. Behandelt wird von der gewinnorientierten Gesundheitsindustrie dann jedoch nur das ‘Krankheits’Symptom, nicht die  zu Grunde liegende Ursache. Ursachen abstellen bedeutet Gewinnminderung und Verlust von Kunden – das wäre Betriebswirtschaftlich gesehen “ungut” für die Firmen, die Aktionäre und andere Anteilseigner. Ist doch einleuchtend & folgerichtig, oder? Insofern denkt sich ja auch niemand was dabei, das die Tumore und die Augenerkrankungen hauptsächlich auf der Seite entstehen, auf der das Mobiltelefon an das Ohr gehalten wird. Alles purer Zufall!

Abschließend begreife ich nicht, warum die Menschen das Thema Elektrosmog nicht verstehen wollen-können. Ein Smartphone ist nicht lebenswichtig, war es auch nicht vor 20 Jahren. Ein Kabel funktioniert einwandfrei – keiner braucht WLAN oder ein Schnurlostelefon. Vor 20 Jahren ging noch alles “ohne”. Wo ist das Problem jetzt und hier STOP zu sagen und in Handlung zu gehen? Warum sind so viele Menschen süchtig nach ihrem Smartphone und den in der Regel 99% belanglosen Informationen und der Zerstreuung dort? Beantwortet euch die Frage ggf. selber 😉

 


Links / Quellen

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