EMF 16: PhoneGate: ca. 90% der Smartphones halten nicht einmal die SAR-Grenzwerte ein

By | 6. Februar 2019

Überschreitung von SAR-Werten seitens einiger Mobilfunk-Modelle.

Überschreitung von SAR-Werten seitens einiger Mobilfunk-Modelle. Quelle: [2]

Verkehrte Welt? Wo es bei Dieselgate inzwischen um Milliardenstrafen und Rückrufe im Millionenbereich (Pkw) geht – da passiert bei den Mobiltelefonen und deren Herstellern gefühlt nichts.

Beide Themen drehen sich um die Gesundheit – aber nur das eine findet sich in den Medien. Berichte über das für mich viel wichtigere Thema Mobiltelefone & Co. – hier schädigen Milliarden von Geräten (es wird von bis zu 90% aller Smartphones & Co. ausgegangen [1, 2]), muss man mit der Stecknadel suchen. Dabei werden die Grenzwerte wohl um das 3-4 fache Überschritten! [2]

Hinweis: Für mehr zum Thema EMF, Mobilfunk & Co. schaut mal auf meine Seite zu EMF & Co.

Phone-Gate: ca. 90% überschreiten die Grenzwerte um bis zu Faktor 3-4

Worum geht es konkret bei Phoneegate (-> siehe auch phonegatealert.org)?

Bis 2016 durften die Hersteller von Mobiltelefonen die “SAR”-Werte, mit welchen die zulässigen Belastungen bzw. Emissionen von Mobiltelefonen angegeben werden, in 1,5-2,5 cm Abstand zum Körper bzw. den Gliedmaßen (-> Armen/Beinen) messen.

Smartphone nur mit Selfie-Stick benutzen?

Smartphone nur mit Selfie-Stick benutzen? Quelle: Pixabay

Ab Juni 2016 wurde diese Distanz (zumindest in Europa) gesenkt: Auf 0 cm vom Körper (und Kopf), und “einige” Millimeter von den Gliedmaßen entfernt – jedoch ohne eine obere Grenze festzulegen [2]. Vorher wurde wohl einfach davon ausgegangen das man ein Mobiltelefon nicht an das Ohr hält, nicht in der Tasche Trägt und auch nicht direkt anfasst. Wozu gibt es auch Selfie-Sticks?

Französische Forscher hatten nach der Änderung der Norm in 2017/18 dann einfach mal Telefone nach den aktuellen Grenzwerten in Bezug auf 0 mm Abstand getestet. Herausgekommen war, das die nun zulässigen (bzw. empfohlenen) “SAR”-Werte (welche nur die thermischen Effekte von Mikrowellen bzw. EMF Berücksichtigen) um den Faktor 3 bis 9 überschritten werden – je nachdem welche Grenzwerte (US/EU) man annimmt. Dabei ist anzumerken, dass die US-Grenzwerte zumindest etwas ‚strenger‘ sind als die in der EU.

Nach Marc Atazi [2] gibt es jedoch keine “Aftermarket-Kontrollen” – es wird sich (wie bei DieselGate) voll auf die Herstellerangaben verlassen. Dabei müssten in Frankreich bzw. der EU eigentlich über 250 Modelle zurückgezogen werden [2, Min. 24:34].

Was ist der SAR-Wert und wie misst man ihn?

Zu erst einmal sollte man wissen, das SAR und SAR-Wert zwei verschiedene Dinge bezeichnen. Baubiologe Virnich hat dieses gut in einem Fachartikel zusammengefasst [13]:

SAR (Spezifische Absorptionsrate) ist ein Maß für die Absorption von elektromagnetischen Feldern in einem Material, also auch im menschlichen Körper. Sie führt stets zu dessen Erwärmung. Während der SAR-Wert ein theoretischer Laborwert bei maximaler Sendeleistung ist, gibt die SAR die tatsächliche (im praktischen Gebrauch laufend schwankende) Belastung eines Benutzers durch die Strahlung z. B. eines Smartphones an. Die absorbierte Leistung wird bezogen auf die Masse des Gewebes, das der Strahlung ausgesetzt ist. Die Maßeinheit der SAR ist daher Watt pro Kilogramm (W/kg).”

Der Standard um die Ermittlung des SAR-Wertes ist dabei ca. 20 Jahre alt. Um den SAR-Wert zu bestimmen wird ein Telefon dann:

  • 6 Minuten aktiv am Kopf und Körper und 30 Min. am Beim (Extremitäten)
    • über 1 g (FCC, USA) bzw.
    • 10 g (EU) Gewebe / haut platziert.

Die vom Gewebe über die Zeit (6-30 min.) absorbierte Energie ergibt dann den SAR-Wert. Um das alles einordnen zu können sind jedoch noch ein paar andere Fakten interessant:

  • Das SAM-Modell (Specific Anthropomorphic Mannequin, der Messkopf) basiert auf einem 100 Kg (220lb) schweren US-Armeangehörigen. [3]
    • Berücksichtigt also das Risiko für ca. 97% der Bevölkerung – hier insb. Kinder – nicht [3]
    • Genauere Modelle und Methoden (z.B. MRI, FDTD Computersimulationen) werden bis heute nicht eingesetzt [5, Min. 50].
  • Es geht wirklich nur um die Belastung bei 6 Minuten Telefonat und 30. Min am Körper Tragen.
    • Wobei heute jedoch min. 10h/Tag am Körper durchaus normal sind (Mary Redmay Study) [2, Min. 14:03] – und viel mehr Telefoniert bzw. ‘Datengefunkt’
    • Viele Menschen haben das Telefon in der Nacht auch unter dem Kopfkissen bzw. nahe beim Bett positioniert (und aktiviert).
  • Der gemessene SAR-Wert lässt Abweichungen bis zu 30% zu
  • Das Plastik-Distanzstück, dass beim SAM-Modell als Ohr (oder Ohrmuschel) verwendet wird (teils bis zu 10 mm Stark), verringert (bzw. verfälscht) den gemessenen SAR-Wert um 15% pro Millimeter. [3]. Anmerkung: Bis zu 10 * 15% Verfälschung… naja…

Zu bedenken ist, das das ganze dann nur ein Labor-Modell ist – was recht wenig über die Belastungssituation in der Praxis aussagt – dort ist u.a. der gesamte Körper betroffen – und es kommt schnell zu Mehrfach-Exposition durch mehr als ein Mobilgerät bzw. die Kombination von WLAN, LTE (4G) und Bluetooth. All dies (und mehr [siehe 13]) wird von den Grenzwerten nicht berücksichtigt.

Kritik am SAR-‘Grenzwert’

Der SAR-Wert für Europa bemisst sich an den ‚geltenden‘ ICNIRP-Grenzwerten. Meine Kritik an der ICNIRP habe ich ja schon mehrfach hier im Blog angebracht. Warum? Weil diese private Organisation (NGO) aus Industrie- und anderweitigen Interessen daran festhält nur die thermischen Wirkungen von EMF (‚ala Mikrowellen-Ofen‘) zu berücksichtigen – obwohl viele tausend Studien seit viele Jahrzehnten das Gegenteil darlegen. dabei schrieb schon die deutsche Strahlenschutzkommission 1992 (veröffentlicht im Bundesanzeiger) [8]:

Es lassen sich jedoch nicht alle Wirkungen der Hochfrequenzstrahlung mit einer Energieumwandlung in Wärme erklären. So können unter Sonderbedingungen, wie über amplitudenmodulierte HF-Felder, auch direkte Wirkungen auf Makromoleküle, Zellmembranen oder Zellorganellen induziert werden” sowie “Insgesamt wurde eine komplexe Abhängigkeit dieser Effekte von Intensität und Frequenz beobachtet, wobei spezielle Frequenzbereiche besonders wirksam sind. Die Membraneffekte wurden vielfach bestätigt, so daß ihre Existenz heute als gesichert gilt. Hervorzuheben ist, daß die SAR-Werte hierbei teilweise kleiner als 0,01 W/kg sind und damit erheblich unterhalb thermisch relevanter Intensitäten liegen.”

So werden wissenschaftlich belegte nicht-thermischen Wirkungen, wie z.B. auf VGCCs, DNA, Zellen, etc. – weiterhin nicht von der ICNIRP bzw. den SAR-Werten berücksichtigt. Dies genauso wenig wie Langzeitexpositionen oder die besondere Verletzlichkeit von Kindern und Jugendlichen [3]. Als Auszüge aus einer von diagnose:funk übersetzten Studie [3]:

  • Die SAR ist bei Kindern um 50 – 100% höher als die SAR bei Erwachsenen.
  • Die Exposition von Bereichen innerhalb der Gehirne kleiner Kinder kann um 1,6 – 3,2 mal höher sein als bei Erwachsenen.
  • Die Exposition des Knochenmarks von Kindern kann das von Erwachsenen ungefähr um den Faktor 10 übertreffen.
  • Das Kleinhirn (eine Kindes) bis zu 2,5 mal so stark belastet werden als die Hirnrinde von Erwachsenen.
  • Kindern nehmen einen erhöhten SAR-Wert in den Augen auf als Erwachsene

Der Bericht ist sehr interessant und geht im Detail auf Messerverfahren und viele Unzulänglichkeiten ein. So fehlen wohl entsprechende Sicherheits- und Risikofaktoren und die Grenzwerte in den USA (und anderen Ländern) sich im Vergleich deutlich schärfer als die in der EU. So führt nach [3] der SAR-Spitzenwert des ICNIRP (EU) von 2 W/kg für 10 g zu einer 2,3 – 3 mal höheren (effektiven) SAR (also Belastung) als der SAR-Spitzenwert der FCC (US) von 1,6 W/kg für 1 g.

Auch das ICNIRP kennt die Probleme – ändert jedoch nichts

Angesichts dieser Daten mutet es für mich absurd an, das die SAR-Grenzwerte sich in 20 Jahren nicht geändert haben. Das der geltende SAR-Wert untauglich ist, bestätigt dann sogar das ICNIRP in einem Zusatzpapier aus 2002 ausdrücklich [4]:

„Verschiedene Gruppen in einer Bevölkerung können Unterschiede in ihrer Fähigkeit haben, eine bestimmte NIR-Exposition (Non Ionising Radiation) zu tolerieren. Zum Beispiel können Kinder, ältere Menschen und einige chronisch kranke Menschen eine geringere Toleranz für eine oder mehrere Formen der NIR-Exposition haben als der Rest der Bevölkerung. Unter solchen Umständen kann es sinnvoll oder notwendig sein, für verschiedene Gruppen innerhalb der Allgemeinbevölkerung getrennte Richtwerte zu entwickeln, aber es wäre effektiver, die Richtwerte für die Allgemeinbevölkerung so anzupassen, dass sie solche Gruppen einbeziehen“ (Übersetzung aus [1], Seite 14/15).

So fordert auch das ehemalige INCIRP-Mitglied Prof. J.C. Lin [6, 7] in einem Fachartikel im IEEE Mikrowellen-Magazin mit dem Titel “Clear evidence of cell-phone RF radiation cancer risk” – also “Klare Evidenzen für das Krebs-Risiko von Mobilfunkstrahlung”:

“Vielleicht ist es an der Zeit, die Situation vernünftig zu überdenken, zu revidieren und diese Richtlinien zu aktualisieren.”

Anmerkung: Prof. James C. Lin war von 2004-2016 Mitglied der ICNIRP, von 2008-2012 Vorsitzender des ständigen Ausschusses für Physik und Technik der ICNIRP [9, Seite 26].

Eine Überschlagsrechnung zu nötigen SAR-Grenzwerten für Kinder

Kind am Smartphone - keine wirklich gute Idee.

Kind am Smartphone – keine wirklich gute Idee. Quelle: Pixabay

Nur mal angenommen man ändert die EU-Grenzwerte effektiv nicht – sondern passt Sie nur so an, das auch Kinder & Co. und nicht nur 100Kg schwere Männer des US-Militärs auf Basis der ‘heutigen Grenzwerte’ berücksichtigt werden. Was würde das bedeuten?

  • Anstatt 6 Minuten pro Tag ca. 60-180 Minuten Gespräche bzw. Datenfunk (Faktor: 10-30)
  • Bei Kindern ca. 50-1000% höhere Absorption im Gehirn (u.a. Hypocampus / Hypothalamus) bzw. Knochenmark.

Wobei zu beachten ist, das die US-Grenzwerte ca. 2,3-3 mal niedriger liegen und Ca. aktuelle viele Telefone einen bis zu ca. 3 mal zu hohen SAR-Wert aufweisen. Das macht für mich einen 30*10*3 = 900 mal zu hohen Grenzwert in der EU in Bezug auf den US-Grenzwert, wenn man diesen eher vorsichtig auf Kinder anpassen würde und die Expositionszeit berücksichtigt. Das ganze wäre dann noch ohne zusätzliche bzw. große Sicherheitsfaktoren – sowie immer noch ohne die Berücksichtigung der hoch-relevanten nicht-thermischen Effekte auf VGCC’s, Zellen, DNA & Co. Autsch….

Zwischenfrage: Sind Telefone mit niedrigen SAR-Werten überhaupt besser?

Ein ebenfalls recht guter Artikel zu den SAR-Werten findet sich bei der FCC – der offiziellen US Telekommunikationsbehörde [10]. Dort steht, das die SAR-Werte sich aus solchen Messungen ergeben, die den Worst-Case abdecken – also den Fall in dem das Mobiltelefon mit der höchsten Sendeleistung funkt – wie z.B. in Bus, Bahn und ÖPNV (im Faradayschen Käfig) bzw. bei schlechtem Empfang [2], z.B. in Gebäuden mit dicken Wänden und/oder gut dämpfender 3-fach Wärmeschutzverglasung:

“The FCC requires that cell phone manufacturers conduct their SAR testing to include the most severe, worst-case (and highest power) operating conditions for all the frequency bands used in the USA for that cell phone.”

Insofern leitet die FCC aus dieser Feststellung auch ab, das im ‘normalen’ Betrieb das Telefon mit weniger Leistung als dem maximalen SAR-Wert funkt. Wie viel das in der Praxis ist – das kann dann deutlich unterschiedlich sein – je nachdem wie gut die Antenne positioniert ist – oder Sie der Nutzer durch das halten des Mobiltelefons abschirmt. Aus dem FCC Dokument:

“…a single SAR value does not provide sufficient information about the amount of RF exposure under typical usage conditions to reliably compare individual cell phone models.”

Der SAR-Wert des Telefons ist eben nur der maximale Wert auf irgend einem Frequenzband. Insofern sind die Tabellen mit niedrigem SAR-Wert, etc. pp. und darauf basierende Empfehlungen irreführend. Ob Telefon A nun im ‘Normalbetrieb’ nun besser ist als Telefon B – darüber sagen die die maximalen SAR-Werte nichts aus.

Was tun, wenn man nicht auf das Smartphone verzichten mag?

Zwar ist der Verzicht sicher besser für die Gesundheit – aber hier mal ein paar sinnvolle Tips der Kalifornischen Gesundheitsbehörde (Dez. 2017) [2]:

  • Das Smartphone weg vom Körper halten / betreiben (-> nicht nur dem Kopf!)
  • Die Nutzung reduzieren wenn das Signal schwach ist (-> weil mehr Sendeleistung)
  • Reduktion von Streaming oder großen File-Up/Download (-> Dauersenden, viel EMF)
  • Telefon nicht in der Nähe des Bettes (-> in der Nacht)
  • Keine Headsets nutzen wenn nicht telefoniert wird (-> sind eine Antenne)

Aber auch das BfS (das Sitz und Personal für die ICNIRP stellt) schreibt [11]:

  • Nutzen Sie das Festnetztelefon, wenn Sie die Wahl zwischen Festnetz und Handy haben.
  • Halten Sie Telefonate mit dem Handy möglichst kurz.
  • Telefonieren Sie möglichst nicht bei schlechtem Empfang, wie zum Beispiel im Auto ohne Außenantenne.
    • Je schlechter die Verbindung zur nächsten Basisstation ist, desto höher muss die Leistung sein, ….
  • Nutzen Sie Head-Sets.
  • Schreiben Sie Textnachrichten. Dabei halten Sie das Handy nicht am Kopf.

Immer mehr Menschen und auch Behörden wird also klar, dass das ‘bedenkenlose mobil Telefonieren’ wohl gar nicht so bedenkenlos ist. Wenn die ‘geltenden’ Grenzwerte irgendwie o.k. oder realistisch wären, dann würde es solche Empfehlungen sicher nicht bez. weniger geben.

Mein Fazit

Nach Dr. M. Pall sind die bestehenden INCIRP-Grenzwerte im Bereich der Mikrowelle in Bezug auf die (negativen) Auswirkungen auf Zellen (hier insb. VGCC-Aktivierung) um ca. den Faktor ca. 7.200.000 zu hoch – zumindest aber um ca. den Faktor 1.000.000.

Würde man nur die körperlichen Unterschiede von Kindern und Jugendlichen, das gestiegenen Telefonie-Aufkommen (inkl. Datendienste) berücksichtigen sowie die EU-Grenzwerte auf die der USA absenken – dann müsste der Grenzwert, basierend auf den heutigen Standards, für mich um mindestens den Faktor 1000 niedriger liegen. Für Erwachsene würde das sicher auch nicht schaden – und damit wären wir immer noch um den Faktor 1000 über dem was M. Pall für angemessen hält. Letztendlich basieren die (SAR-) Grenzwerte auf der Annahme das:

“Wenn sich ein Erwachsener (100 Kg) Mann nach 6 Minuten Telefonat (am Tag) nicht unwohl fühlt (also die Temperatur seines Kopfes nicht zu stark ansteigt) – dann ist alles gut.”

Die Frage ist aber insbesondere: Was ist der sichere Wert für einen Embryo in den ersten 100 Tagen – der Schwangerschaft einer Frau welche ein WLAN-Tablet oder Smartphone nutzt – bzw. in einem Elektro-Auto oder in einer (elektrifizierten) Bahn sitzt!?

Politik: Aktion bei Diesel & NOX – weg schauen bei Mobilfunk & Co. (bzw. noch mehr fordern)

Wenn es um Diesel und NOx-Grenzwerte gibt, dann fordert die Politik die Berücksichtigung von Kindern, Kranken & Co. bei den Grenzwerten – geht es um 5G, Digitalisierung & Co – dann ist anscheinend alles egal & auch das letzte Klassenzimmer soll mit WLAN beglückt werden [14]. Aus einem aktuellem Bericht auf Heise.de zu der NOx-Debatte [13]:

“Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) hatte darauf verwiesen, dass die Grenzwerte jeden – auch Kleinkinder und Lungenkranke – schützen müssten, nicht nur gesunde Erwachsene.”

Warum kann die Politik nicht gleiches für strahlenschutzwerte Fordern?

Hersteller: Mehr als ein schlechtes Zeugnis…

Das die Hersteller in der Praxis nicht einmal die geltenden (und nicht nur meiner Ansicht nach viel zu hohen) ‘Grenzwerte’ einhalten ist für mich mehr als ein Hohn. Wo ist das Problem einfach die Sendeleistung zu beschränken bzw. dem Nutzer dieses mitzuteilen (‘Piep-Piep – Achtung ich sende mit max. Sendeleistung!’) bzw. die maximale Sendeleistung einstellbar zu gestalten? Dies ist ja gerade deswegen so wichtig, da die Smartphones & Co. immer öfter mit der maximalen Sendeleistung funken dürften, wie ich es in EMF 4 schon dargelegt habe.

Welche Konsequenzen die Leser dieses Artikels für sich ziehen weiß ich nicht – ich hoffe Für Sie, das sie die gleichen ziehen, welche ich spätestens seit Ende 2017 für mich gezogen habe…

 


Quellen / Links