Supplemente selber Bauen Teil 3: Der ZA³C-Binder für Chemikalien, Schimmelpilzgifte, Endotoxine und Schwermetalle

ZA³C-Binder abgefüllt im Schraubglas, Tasse und Keramik-Löffel.

In diesem Artikel geht es um ein Bindemittel für (Darm-) Toxine im Selbstbau -> natürlich (nur) für eure lieben Haustiere. Was macht ein Bindemittel? Es sollte Toxine binden und ggf. nebenbei noch positiv auf das Milieu in Magen und Darm wirken: Möglichst breitbandig & effizient.

Warum braucht irgendwer ggf. ein Bindemittel? Weil Toxine (u.a. Methyl-Quecksilber, u.a. in Fisch), die von der Leber über den Galle in den Dünndarm ausgeschieden werden, in den Blutkreislauf re-absorbiert werden können. Zudem auch, weil Endotoxine bzw. Lipopolysaccharide (LPS), dass sind thermostabile Bestandteile von gramnegativen Bakterien, die Entzündungslast im Körper erhöhen, die biochemische Entgiftung (-> Phase II & III) herunterregulieren und auch Neuroentzündungen (-> u.a. Brainfog) fördern. Genau deswegen bekommen viele Menschen “Entgiftungskrisen” – weil Sie die Freisetzung, Mobilisierung bzw. Ausleitung von Giften beschleunigen, jedoch nichts dafür tun, das diese nicht (im Darm) re-absorbiert werden. Ein gutes Beispiel für mögliche Probleme sind hohe Dosen an Vitamin B6 bei einer (unerkannten) HPU.

Mein Merksatz ist deswegen:

“Die Verhinderung des Retox ist die Basis für das Detox”

In meinem Artikel zu den 3 Phasen der Entgiftung hatte ich das Thema Bindemittel deswegen schon kurz thematisiert und letztens auch noch vertieft. In diesem Artikel möchte ich mich hingegen der praktischen Seite widmen: Was nutze ich selber, wie dosiere ich es und was sollte es hoffentlich tun:

  • Überblick über meine favorisierten Bindemittel
  • Ein kurzer Blick auf den Ultrabinder: Ultrainteressant & Ultrateuer
  • Meine Rezeptur: Der ZA³C-Binder
  • Tipps zum Mischen und dem Umgang mit Aktivkohle
  • Meine Einnahme: Einige (wichtige) Tipps
  • Bezugsquellen für die Zutaten meines geringsten Misstrauens.

Am Ende folgt mein übliches Fazit.

Überblick über meine favorisierten Bindemittel

Jeder mag andere Bindemittel bevorzugen – die Erfahrungen, die zu lösenden Problem – das ist alles komplex und nicht immer einfach. Zudem gibt es auf dem Markt die verschiedensten Qualitäten, welche dann auch nicht vergleichbar sind. Strukturgrößen, Herkunft, Reinheit sind hier nur ein paar Aspekte.

Meine favorisierten Bindemittel sind:

  • Algen-Pektine (u.a. Zosterin Ultra) – faktisch unbezahlbar im Dauereinsatz.
  • Modifiziertes Citrus-Pektin (MCP) – noch bezahlbar…
  • Zeolith (80%) mit Bentonit (20%) – verschiedenste Qualitäten (u.a. Partikelgrößen) am Markt, sehr große Preisspannen.
  • Aktivkohle (Medizinisch) – der Allesbinder – teils zweifelhafter Qualität und Reinheit im Markt.
  • Chitosan – aus hoffentlich nicht verunreinigten Krusten- bzw. Schalentieren – und wohl massivst unterschätzt!

Für meinen Bindemittel-Mix fallen allerdings die Pektine aus, da sie die anderen Pulver ein-gelieren würden – etwas was ich nicht möchte. Positiv ist jedoch das es jeden Inhaltsstoff der aufgeführt ist in einer Variante zu kaufen gibt, die für die Einnahme beim Menschen als Lebensmittel oder NEM  verfügbar bzw. zulässig ist. Allerdings ist es aus meiner Sicht wichtig zu wissen welchen Produkten oder Anbietern hier potentiell vertraut werden kann.

Ein kurzer Blick auf den den Ideengeber: UltraBinder


Hinweis: Der nächste Abschnitt ist nur für Freunde des Blogs lesbar. Er beinhaltet eine detaillierte Analyse der Inhaltsstoffe des Ultrabinders sowie Ihre zugeschriebenen bzw. speziellen Wirkungsweisen.


Der Preis von ca. 86,90€ für 120 g UltraBinder (30 Portionen – ca. 10-30 Tage) ist etwas ‘abschreckend’. Mit meinem nachfolgend aufgeführten Rezept entstehen dann nur Kosten von ca. 300-400€ pro 4 Kg, also 9-12€ pro 120 g ZA³C-Binder – und das bei Kleinmengen aus Endkundenprodukten. Die Rohstoffe im UltraBinder dürften in Großmengen dann auch eher nur 1-2€ kosten (für 120 g), was die recht absurden Brutto-Spannen im NEM-Geschäft aufzeigt.

Meine Rezeptur: Der ZA³C-Binder

Der ZA³C-Binder hat seinen Namen von den Komponenten: Zeolith, Aktivkohle, Akaziengummi, Aloe-Vera, Chitosan und Bentonit. In Anbetracht der Mixtur von Quicksilver wäre mein ‘Reverse-Engineering’ folgendes:

Inhaltsstoff (pro ca. 4g)MengeAnmerkung
Akaziengummi1 gals FibreGum (Nexira)
Zeolith/Bentonit-Mix0,36 gals ZeoBent Med
Aktivkohle1,0 gMedizinisch (Ph. Eur.)
Chitosan1,54 gals Chitoclear Fg95 [47]
Aloe-Vera0,1 gGefriergetrocknet 1:200

Zutaten für den ZA³C-Binder + Waage und Mix-Behälter.

Ich selber sehe jedoch einen größeren Spielraum – je nachdem wo der ‘Schuh’ drückt:

  • Sind Endotoxine ein Problem würde ich mehr Chitosan und Aktivkohle beigeben.
  • Sind Schwermetalle das Problem, wäre ich großzügiger mit Chitosan und ggf. Zeolith.
  • Wird ‘Beton gekackt’, dann macht es ggf. Sinn die Aloe-Vera auf 120 mg, ggf. auch 150 mg, und Akzaziengummi auf 1,5 g gesteigert werden.
    • 80 mg entsprechen ca. 16 g Aloe-Vera, wobei übliche Tagesdosen bei bis zu 10 g liegen.
    • Bei Verstopfung werden bis zu 0,17 g Aloe-Vera Trockenpulver (gelöst) genutzt [7].
  • Wer noch ein paar 6g ‘Döschen’ IMD-Binder hat (ca. 150€) – kann hier auch 1 g beigeben.

Daraus ergibt sich folgender Dosierungs-Spielraum:

Inhaltsstoff (pro ca. 4g)MengeAnmerkung
Akaziengummi (Fibregum)0,5-1,5 gals FibreGum (Nexira)
Zeolith/Bentonit-Mix0,3 bis 1 gsiehe Bezugsquellen
Aktivkohle0,5 – 1,4 gMedizinisch (Ph. Eur.)
Chitosan1 – 1,8 gbei mir als Chitoclear Fg95
Aloe-Vera0,04-0,12 gGefriergetrocknet 1:200

Es ist anzumerken, das sich das ZeoBent schnell am Boden absetzten dürfte. Deswegen muss alles schön aufgerührt werden (-> Keramik oder Kunststoff-Löffel) und dann schnell getrunken werden. Alternativ kann das ZeoBent auch einzeln bzw. Separat zugeführt werden.

Tipps zum Mischen und dem Umgang mit Aktivkohle

Beutel mit der Aktivkohle – Aufpassen!

Vorweg: Aktivkohle als hochfeines Pulver ist ein Mega-Krasses Zeug. Deswegen empfiehlt sich hier ggf. das Aufsetzen einer Feinstaubmaske und die absolut vorsichtige Handhabung des Beutels mit der Aktivkohle – ggf. über dem Spülbecken. Die anderen Zutaten sind dann deutlich unstaubiger und einfach zu verarbeiten bzw. zu mischen. Wird die Aktivkohle vom Beutel in den Mixer gegeben, sollte die Hand ruhig sein und die Beutelöffnung über dem Mixer sein. Das Kohle ist so rutschig – das sie einem praktisch bei der kleinsten Bewegung vom Löffel fließt

Zum Mischen stelle ich einen Mixbehälter auf eine Küchen- oder Feinwage und gebe die Zutaten entsprechend der Zutatenliste multipliziert den herzustellenden Portionen hinein. Möchte ich 400 g  (100 Portionen) herstellen, dann bedeutet dies z.B.:

Inhaltsstoff (pro ca. 4g)MengeAnmerkung
Akaziengummi (Fibregum)100 gals FibreGum (Nexira)
Zeolith/Bentonit-Mix36 gsiehe Bezugsquellen
Aktivkohle140 gMedizinisch (Ph. Eur.)
Chitosan120 gbei mir als Chitoclear Fg95
Aloe-Vera8 gGefriergetrocknet 1:200

oder Alternativ: 100 g von allen Haupt-Zutaten und 8 g Aloe-Vera.

ZA³C-Bilder fertig gemixed.

ZA³C-Bilder fertig gemixed.

Diese Zutaten werden vorsichtig in den Mix-Behälter gegeben. Danach wird:

  • der Deckel auf den Mix-Behälter gesetzt und sehr, sehr dicht verschlossen und
    • bei Zweifel bezüglich der Dichtheit der Deckel nochmals mit Frischhaltefolie umwickelt.
  • Der Mix-Behälter wird nun auf den Mixer gesetzt und es wird auf der niedrigsten Stufe angefangen zu mixen
    • und langsam die Geschwindigkeit erhöht.
  • Dabei sollte sich das Mixgut gut vermischen.

Ist letzteres nicht der Fall, muss der Mixer (immer wieder) ausgestellt werden. Der Mixbehälter wird dann geschüttelt und/oder geschwenkt, so das sich das Mixgut vermischt. Dann wird wieder gemixt, etc. – bis alles recht homogen vermischt ist. Ist alles fertig gemischt wird der Behälter ruhen gelassen bis sich der Aktivkohle-Staub gesetzt hat. Danach wird am besten an frischer Luft und bei Windstille das Mixgut in ein Luftdicht verschließbares Glas oder einen HD-PE Kunststoffbehälter umgefüllt. Optimaler Weise wird dabei eine Feinstaubmaske aufgesetzt.

Meine Einnahme: Einige (wichtige) Tipps

ZA³C-Binder im Tasse nach dem umrühren.

Ca, 4 g ZA³C-Binder.

Zur Einnahme fülle ich eine Tasse mit etwas warmen Wasser – ca. 200 ml und gebe dann ca. 4 g ZA³C-Binder (ca. 1 großzügig gehäufter Teelöffel) mit einem Keramik- bzw. Kunststoff-Löffel hinzu. Dann rühre ich alles fleißig um, bis die Oberfläche wässrig aussieht und die Aktivkohle im Wasser vollständig gelöst bzw. dispergiert ist.

Trinken tue ich die ganze Brühe auf einmal & danach noch etwas klares Wasser um meinen Mund von der schwarzen Aktivkohle zu säubern. Meist ist nicht viel Rückstand da, was ich der Aloe-Vera zuschreibe. Den Binder trinke ich 1 bis max. 3 mal am Tag: Spätestens 30 Minuten vor dem Essen bzw. frühstens 2 h nach der letzten Mahlzeit.

Wichtig: Der Binder sollten optimaler Weise mindestens 30 Minuten vor bzw. 2 h nach der Einnahme von Schilddrüsen-Hormonen oder NEM getrunken werden. Ansonsten können diese dinge zum Teil ‘weggebunden’ werden – was jedoch kontraproduktiv ist. Insofern nehme ich (in der Regel) den Binder vor der Mahlzeit und die (meisten) NEM nach der Mahlzeit ein.

Bezugsquellen für die Zutaten meines geringsten Misstrauens.

Rohstoffe – ein schwieriges Thema. Insofern kann ich hier nur schreiben was ich selber mache – nicht was ich Empfehle. So sind den auch die Bezugsquellen meines geringeren Misstrauens folgende:


Hinweis: Der nächste kurze Abschnitt ist nur für Freunde des Blogs lesbar.


Mein Fazit

Der multiple Kreislauf aus Entzündung, exzessivem oxidativen Stress, Entgiftungsblockaden und Krankheit – Ergänzt um HPU, Zahnherde, Endotoxine und (psychischem) Stress nach H.C. Fricke

Entzündungen in Magen- und Darm können das biochemische Detox behindern. Bindemittel sollen diesem Problem entgegenwirken und dabei gleichzeitig noch andere Toxine binden. Wie wichtig das ist illustriert die nebenstehende Grafik und mein Artikel zum Teufelskreislauf.

Hochwertiges Bindemittel zum ‘kleinen Preis’ ist bei 100€ pro Kg sicherlich nicht der richtige Begriff – jedoch ist das ganze um ca. Faktor 10 günstiger als der UltraBinder für ca. 1000€ pro Kilo. Als Endverbraucher kommt ‘man’ leider nicht günstiger an die Zutaten heran – auch ich behelfe mir mit Endkunden-Produkten in Großpackungen.

Wie gut der Binder ist, kann ich nicht genau sagen da ich ‘zu wenig’ Probleme habe. Ich kann nur schreiben, das ich bisher keine negativen Auswirkungen spüre – eher im Gegenteil  – und das ist schon mal ein ganz gutes Zeichen. Insofern bin ich auf Rückmeldungen angewiesen.

Vom Basis-Konzept her, von dem, worüber ich in den letzten 3-4 Jahren ‘gestolpert’ bin, von dem, was ich selber in den letzten 2,5 Jahren umgesetzt habe, von dem, was mit zugetragen wurde und basierend auf der Kompetenz die ich C. Shade zuspreche, bin ich überzeugt, dass diese Rezeptur, im Vergleich zu anderen am Markt, effektiv und effizient ist. Die primäre Problematik an der Rezeptur die ich sehe, ist denn auch die Qualität und Reinheit der zu besorgenden Rohstoffe. Diesbezüglich hoffe ich, das meine verlinkten Quellen hier adäquates anbieten und liefern.

 


Links / Quellen

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