EMF 25: Gerichtsfest (Hanseatisches OLG Bremen): Elektrosmog aus Mobilfunk macht uns krank (Urteil in Bezug auf die REFLEX-Studie)

Von | 24. Februar 2021
Kind am Smartphone - keine wirklich gute Idee.

Kind am Smartphone – keine gute Idee. Quelle: Pixabay

Das was in der Überschrift steht ist meine Interpretation des Urteils des OLG. Das zugehörige Urteil ist sicher im ganzen Corona-Wahn untergegangen, jedoch aus meiner Sicht extrem wichtig. Diagnose::funk [1] meldet:

“Das Hanseatische Oberlandesgericht Bremen verurteilt Professor Alexander Lerchl zur Rücknahme seiner Fälschungsbehauptung gegenüber der REFLEX-Studie

Wer ist Prof. Alexander Lerchl? Er war bis 2011 Mitglied in der deutschen Strahlenschutzkommission und Vorsitzender des Ausschusses nichtionisierende Strahlung. Damit war er im Mobilfunkbereich der höchstrangige deutsche Strahlenschutzbeauftragte, Berater der Bundesregierung und Repräsentant der BRD in internationalen Gremien.

Was war die REFLEX-Studie? Eine großangelegte Studie, um zu klären, ob Mobilfunkstrahlung (-> gepulste Mikrowellen) schädlich ist oder nicht. Was fand die REFLEX-Studie heraus?

  • GSM-1800 und GSM-900 (Anm.: Der Mobilfunkstandard von vor 20 Jahren -> 2G) verändern unterhalb des geltenden Grenzwertes von 2 W/kg in verschiedenen menschlichen und tierischen Zellen nach intermittierender und kontinuierlicher Exposition Struktur und Funktion der Gene. Folgende Wirkungen wurden festgestellt:
  • Zunahme von Einzel- und Doppelstrangbrüchen der DNA in menschlichen Fibroblasten, HL60-Zellen und Granulosazellen von Ratten, aber nicht in menschlichen Lymphozyten
  • Zunahme von Mikrokernen und Chromosomenaberrationen in  menschlichen Fibroblasten
  • Veränderung der Genexpression in mehreren Zellarten, insbesondere aber in menschlichen Endothelzellen und embryonalen Stammzellen von Mäusen. Ein signifikanter Anstieg von DNA-Strangbrüchen wurde in menschlichen Fibroblasten bereits bei einem SAR-Wert von 0,3 W/kg festgestellt.

Was bedeutet das am Ende? Krebs und mitochondriale Dysfunktionen… und auf dem Weg dahin noch ein paar neurologische Störungen, schlechter Schlaf, Migräne & Co.

Das alles ist kein Witz und ich bin selber im Rahmen meines Lebens und meiner beruflichen Tätigkeit elektrosensibel geworden. WLAN, Bluetooth, Smartphone & Co. waren seit Anfang zweitausend meine ständigen Begleiter – speziell im Beruf. Das geht dann alles so lange gut – bis es eben nicht mehr geht. Die Elektrosensitivität kommt schleichend und wird meist nicht bemerkt bzw. nicht der unsichtbaren Strahlung zugeschrieben. Erst wenn dann Migräne, Erschöpfung, und/oder andere Störungen, direkt im zeitlichen Zusammenhang mit der Belastung einsetzen, werden die meisten hellhörig. Aber auch dann ist der Suchtfaktor dieser Geräte für viele oft noch zu stark…

Im weiteren Verlauf, also nachdem die ‘Einsicht’ gekommen ist das etwas passieren muss, stellen sich dann viele Fragen: Wie weiche ich der Strahlung aus? Also auf der Arbeit und im Mehrfamilienhaus? Wie mache ich es meinem Partner und den Kindern klar, wie meinen Freunden? Also, dass sie bitte in meiner Anwesenheit ihre Geräte auf Flugmodus stellen und das WLAN ausmachen? Denn selbst, wenn man selber auf diese Dinge verzichtet – das nächste Smartphone, der nächste WLAN-Notebook, der nächste WLAN-Access-Point sind oft nur wenige Zentimeter oder Meter entfernt.

Tip: Für mehr Infos zum Thema EMF schaut bitte auf meiner Übersichtsseite nach.

Heute alles noch viel schlimmer…

Die bisherigen Forschungen fanden meist nur mit dem 2G Standard statt – bei 3, 4 und 5G ist alles noch viel schlimmer, wie ich hier im Blog in zahlreichen Artikeln mit Verweis auf die Forschung transparent gemacht habe. Grundsätzlich wissen wir spätestens seit der US-Navy Studie (-> US Marine) Anfang der 70’er Jahre – also seit ca. 50 Jahren – das Mikrowellen hoch-problematisch sind und die Gesundheit in vielfacher Weise schädigen. Auch die 30 Millionen Dollar Studie des nationalen toxikologischen Programmes (NTP) der USA hatte vor ein paar Jahren (2016/18) auch belegt, dass bereits 2G-Mobilfunk Krebs und anderes böses macht. Die Beweise für die Schädlichkeit sind einfach unumstößlich, weswegen auch die WHO Mobilfunk & Co. als Klasse 2B Karzinom eingestuft hatte. Eigentlich hätte es die Klasse 1 oder zumindest 2A sein müssen…

Was jedoch ganz aufmerksam machen sollte: Es hat ca. 11 Jahre vor Gericht gebraucht, bis dem Professor Alexander Lerchl, der damals im Mobilfunkbereich der höchstrangige deutsche Strahlenschutzbeauftragte war, bei Geldstrafe (250.000€) verboten wurde Unwahrheiten zu verbreiten. Wer berichtet darüber? Keiner! Wer berichtete damals über die angeblich “gefälschte” Studie? Dr. Mutter schreibt [2]:

“Trotzdem wurde der Ruf der mobilfunkkritischen Wissenschaftler durch die angezettelte Medienkampagne, in der Spitze durch den Mobilfunk freundlichen “Spiegel” so geschädigt, dass er durch eine Richtigstellung wohl nur schwer wiederhergestellt werden kann.”

Nicht nur der Text bei diagnose::funk [1], sondern auch der Briefverkehr von Dr. Mutter mit Lerchel ist lesenswert [2].

Mein Fazit

Die Parallelen sind für mich eindeutig: Damals war es ein Herr Lerchel und heute sind es andere, die von der Regierung als ‘Experten’ berufen werden und falsches Zeugnis abgeben und damit in Konsequenz aktive Gesundheitsschädigung an den Bürgern betreiben bzw. verantworten. Fakten, Daten, Zahlen, Studien, gesicherte Forschungsergebnisse? Alles egal – wenn es um andere, ideologische, politische und speziell wirtschaftliche Ziele geht.

Im Hintergrund stehen immer die vorgenannten wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen. Wer sich nicht selber informiert, alles was er liest 3 mal hinterfragt, immer die originalen Quellen im Detail sichtet und daraus eigene Schlüsse zieht – der wird sprichwörtlich ‘verarscht’. Warum sollten auch Magazine und Zeitschriften gegen die Interessen ihrer Kunden und Geldgeber handeln? Die sind nämlich nicht die Käufer dieser Publikationen, sondern die, die dort die Anzeigen schalten, die Redakteure und Journalisten einladen und gefällige Gesetze für die Inhaber, Teilhaber und Aktionäre machen.

Insofern gibt es für mich zwei Gründe kein Mobiltelefon & Co. mehr zu nutzen: Meine Gesundheit und auch die Datensicherheit. Wer heute noch mit einer Apple- und Google-Wanze freiwillig herumläuft & dafür auch noch Geld bezahlt, den kann ich nicht mehr verstehen. Google, Apple & zahlreiche Apps (Facebook & Co.) bekommen alles (bzw. viel) mit: eMails, Kontaktlisten, Kommunikationsprofile, Aktivitäten, Aufenthaltsorte, wenn Kamera oder Mikrofon ‘zufällig’ an sind bzw. durch die Apps angeschaltet werden, auch Gespräche, Bilder der Wohnung & deren Ausstattung und mehr. Letzteres inbesondere, wenn die Daten, die in der Cloud gespeichert werden: Fotos von Familie, Freunden, Urlaub & Co. – werden analysiert & ausgewertet. Wer dann noch Dokumente, Gesundheitsdaten & Co. in den Cloud-Laufwerken speichert – dem ist aus meiner Sicht nicht mehr zu helfen. Die Krönung sind dann noch Alexa & Co. – WLAN-Vernetzt. Das sind dann Wanzen, die uns nicht nur ausspionieren, sondern uns mit der Mikrowellenstrahlung, wie auch die Smartphones, krank machen.

Wer die ganze Thematik weiter denkt, der wird sich sicher auch fragen, welche Auswirkungen die konstante Dauerbeschallung mit EMFs aus Mobilfunk, WLAN, Smartphone & Co. auf unser Immunsystem hat. Aus meiner Sicht: Keine positive.

 


Links & Referenzen