Eisen Spezial: Ein niedriges “Ferritin” (Serum) ist gut & fast niemandem fehlt Eisen, sondern in der Regel Vitamin A und ggf. Kupfer

Bei HPU kompromitiert: Die Häm-Synthese.

Quelle: Pixabay

Dieser Artikel ist mir ein besonderes Anliegen, da auch ich “die Sache mit dem Eisen” und den Eisen-Blutwerten, u.a. Serum-Ferritin, bisher nicht voll verstanden hatte. Zwar war ich im Blog schon immer sehr zurückhaltend bezüglich Eisen-Ergänzungen und anderem Ungemach, u.a. weil auch A. Hall Cutler, T. Levy, MD und Dr. Mercola hier immer warnten, jedoch war mir das schiere Ausmaß der fehl(enden) Informationen nicht bewusst. Diese kursieren in der populären Literatur, in vielen Gesundheitsportalen und leider auch in der medizinischen Lehre.

Zusammenfassend möchte ich schreiben:

Fast niemandem fehlt wohl Eisen, sondern in der Regel Vitamin A (als Retinol und nicht als (ß-) Carotine) und ggf. Kupfer (möglichst aus der Nahrung)(H.C)

Meint: “Auch” ein “einstelliges Ferritin (Blutwert, Serum) bedeutet nicht, dass ein Eisenmangel vorliegt, da dieser Blutwert solch eine Diagnose gar nicht zulässt. Ja, wirklich! Niemals kann ein Eisenmangel nur mit dem Messen von einem Blutwert alleine (sicher) festgestellt werden. Auch Ferritin und Eisen zusammen reichen dafür nicht aus [1][2].

Viel bedeutender ist der Hb (Hämoglobin-) Wert, sowie MCH, MCV und MCHC. Aber auch bei letzteren Werten werden die Konstellationen oft falsch interpretiert, denn niedrige Werte treten auch bei einem funktionellen bzw. bioverfügbaren (nicht unbedingt quantitativen) Kupfer-Mangel auf, was M.M. Wintrobe, quasi der Begründer dieser Werte und des “kleinen Blutbildes”, schon 1952 mit Kollegen beschrieben hatte [7]. Robbins [1][2], zu dem ich später noch etwas schreibe, dazu:

“In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist Kupfer der General und Eisen der Fußsoldat. Wenn der General nicht da ist, werden die Fußsoldaten verrückt.”

So können Störungen im Eisen- und Kupfer-Metabolismus und in Folge ein niedriger Hb-Wert auch durch einen Mangel bzw. ein niedriges Vitamin A (Retinol) verursacht werden, was bereits 1978 durch R.E. Hodges et al. beschrieben wurde [5]. Dass es für einen guten Hb-Wert auch ausreichend B6, B12 und Folat braucht möchte ich noch erwähnt haben, jedoch ist dies kein Thema für diesen Artikel.

Warum heute die meisten Ärzte & Therapeuten nur auf Serum-Ferritin schauen und diesen Wert dann fälschlicherweise noch als Eisenspeicherwert” beschreiben, geht wohl auf einen Artikel von Jacobs et al aus 1972 im BMJ zurück [8]. Jedoch stand in der damaligen Veröffentlichung nur etwas von einer Assoziation eines Serum-Ferritin < 10 ng/ml mit niedrigem Eisen oder einer niedrigen Transferrinsättigung (Blutwert). Ferritinwerte von 35 ng/ml (Frauen) bzw. 69 ng/ml (Männer) wurden zumindest damals noch als Durchschnitt (-> “mean”) angesehen.  Zwar sind einige Ferritine in der Tat “Eisenspeicher”, jedoch trifft dies am wenigsten auf das Serum-Ferritin zu [6], welches, wenn alles gut läuft, vom Eisen entladen wurde. Bei Kupfermangel kann es jedoch Passieren, dass das (Serum-) Ferritin beim ‘Laden’ des Eisens sogar noch beschädigt wird (und in Folge das Hämosiderin steigt) [10]. Das macht dann alles noch komplexer.

Meint: Eine pauschale Verordnung von Eiseninfusionen oder Ergänzungsmitteln nur auf Basis von Hb- oder Ferritin-Werten, speziell aber bei Ferritin-Werten >= 10 ng/ml und ohne weitere Werte zu berücksichtigen, hat kein klare (oder mir bekannte) wissenschaftliche Grundlage. 

Serum-Ferritin ist jedoch ein wichtiger (indirekter) Marker für entzündliche Erkrankungen, da es sich hauptsächlich um ein “Leckageprodukt” aus geschädigten Zellen handelt [6]. Deswegen ist ein hohes Serum-Ferritin schlecht und ein niedriges eher gut. Als Blutwert zur Beurteilung eines Eisenmangels ist es jedoch untauglich, da es höchstens Hinweise auf Probleme mit dem Eisenmetabolismus gibt.

Zwar gibt es Malabsorption und Menschen mit starkem regelmäßigem Blutverlust (u.a. eine wirklich starke Regelblutung, regelmäßige Blutspende) – jedoch muss sich hier der verschreibende Therapeut hier ein wirklich genaues Bild, u.a. über eine Anamnese, machen.

Viele Fragen zum Eisen-Kupfer-Retinol-Metabolismus

Das Kupfer-Retinol-Eisen Trio, welches eng mit dem Eisen-Metabolismus verbunden ist.

Für die detaillierten Ausführungen und nachfolgenden Fragen werde ich dieses Jahr einen Artikel vorbereiten und hoffentlich in 2024 veröffentlichen. Bis dahin muss ich euch auf meine Artikel zu Vitamin A, Kupfer und Eisen verweisen, welche schon einmal viel richtiges enthalten, jedoch 1) noch nicht ‘ganz tief’ auf die Interaktionen eingehen und b) beschreiben was sehr gute Blutwerte und Referenzbereiche sein könnten, um die jeweilige konkrete Mangel-Situation zu deuten. Hier schon einmal die Fragen für meinen zukünftigen Artikel:

  • a) wie ein Eisen-, Kupfer und / oder Vitamin A Mangel nun bei einer Anämie nun konkret bestimmt werden kann,
  • b) speziell auch in Bezug auf die Blutwerte zu Ceruloplasmin und Transferrin(sättigung).
  • c) Was dann, je nachdem woran es mangelt, getan werden könnte (-> Ergänzung mit Retinol & Kupfer + Dosierung) und
  • d) wie man das (zu viel) des Eisens aus Körperspeichern, Supplementen und / oder Infusionen wieder loswerden kann (-> Aderlass)

Zudem dürfte folgendes Interessant sein:

  • e) Was der Blutwert Serum-Ferritin nun konkret aussagt, warum niedriges Serum-Ferritin” eher gut und hohes ganz klar schlecht ist.
  • f) Warum Heavy- und Light-Chain sowie mitochondriales Ferritin zwar ein Eisen-Speicher ist, Serum-Ferritin aber eher nicht.
  • g) Warum die anderen Ferritine sowie Ferroportin, Hämosiderin, Hepcidin, Transthyretin und die Ferroxidase fast nie erwähnt werden.
  • h) Was die vorgenannten Enzyme und Proteine mit Eisen, Retinol und Kupfer zu tun haben.
  • i) Wie das retikuloendotheliale System (RES) das Eisen im Körper recycelt, so das ca. nur 1 mg Eisen pro Tag verloren geht

Weitere Fragen sind oft:

  • j) Warum das Serum-Ferritin nach der Gabe bzw. Infusion von (viel) Eisen für einige Wochen steigt, dann aber wieder dramatisch abfällt.
  • k) Warum und wann (fast) die ganze Ärzteschaft irgendwann “falsch abgebogen” ist und woher der Fokus auf Eisen kommt.
  • l) Was es mit dem sogenannten Root Cause Protocol (RCP) von M. Robbins auf sich hat – und was ich davon halte.
  • m) Warum in der Regel fast kein Mensch Eisen-Supplemente benötigen dürfte.
  • n) Warum Frauen ggf. mehr von vorgeblichen Eisen-Mängeln betroffen sind als Männer.

Die Antwort zur Frage j) ist dann auch so einfach, das ich hätte selber darauf kommen können, da Sie für faktisch alle Schwermetalle in hohen Dosierungen gilt. Zur Frage n) hatte ich in meinem Kupfer-Artikel schon etwas geschrieben: Dr. Kruse schreibt, das Frauen mehr Kupfer brauchen als Männer. Der Grund dafür sei, das Kupfer für die Produktion der Enzyme benötigt wird, die Progesteron in Östrogen(e) umwandeln.

Mein Fazit & was bis zum neuen Artikel (in 2024) getan werden kann

In der Regel würde ich, entgegen landläufiger ‘moderner’ Praxis, auch bei niedrigen Serum-Ferritin, Hb sowie MCH, MCV und MCHC-Werten Abstand von Eisen-Supplementen und Eisen-Infusionen halten, da diese Werte auch bei einem Mangel von Kupfer bzw. Retinol auftreten. Zudem repräsentieren die Eisen-Werte nicht das ggf. in Geweben und Organen akkumulierte Eisen. Das sich Eisen bei Kupfermangel in Geweben anreichert, ist jedoch schon seit über 50 Jahren beschrieben [15], auch wenn dies nicht die Überschrift der Studie(n) ist. “Trotz” des vielen Eisens in den Geweben sanken die Hb-Werte bei Kupfermangel in den beobachteten Kaninchen von ~ 12 g/dL auf ~ 7,7 g/dL in den Cu-Defizienten Gruppen [15]. Ich leite daraus ab: Damit das Eisen biologisch wirksam wird, braucht es bioverfügbares Kupfer, was wiederum adäquate Retinolspiegel (und anderes) voraussetzt.

So schätze ich vor allem die Eiseninfusionen als sehr kritisch ein, denn diese enthalten oft zwischen 500 bis 1500 mg Eisen. Nein, ich habe mich bei den Mengen nicht vertippt! Nach exemplarischem Beipackzettel wird die Menge vom Therapeut anhand Gewicht und Hb-Wert berechnet: Bei 80 Kilo und einem Hb-Wert von 13 g/dl werden nach Tabelle dann 1500 mg Eisen als Ausgangswert empfohlen [11]. 500 mg Infusions-Eisen kosten auf Privatrezept ca. ~ 190€, 1500 mg über 500€ – noch ohne die Leistung des infundierenden Therapeuten. 1,5 g Gold kosten aktuell (1/2023) weniger als 100€. Dr. Mercola sagte dazu: “Insult zu injury”.

Zum Vergleich: Im ganzen erwachsenen Männer-Körper werden, ohne übermäßige und ungünstige ‘Ablagerungen’ in den Geweben, nur ~ 3500-4000 mg Eisen angenommen [12], so dass 500-1500 mg, direkt in das Blut verabreicht, eine vergleichsweise (extrem) hohe Menge ist. Da ist nichts, wie z.B. Eisentransporter im Darm, was eine Resorption in das Blut noch steuern oder verhindern kann. Wenn man bedenkt, dass der Körper nur ca. 1-2 mg ‘neues’ Eisen pro Tag benötigt, da über 95% des benötigten Eisens recycelt wird [9], dann wird klar, wie wirklich hoch diese Menge ist. Mega-Ungut. Alleine diese leicht zu recherchierenden Größenordnungen sollten klar machen, das hier irgend etwas nicht passt. Das sich Eisen potentiell auch während des Alterungsprozesses (zumindest in Zellkulturen) bis zum 10-fachen anreichern kann [13] macht alles nicht besser.

Zu viel Eisen, speziell bei einem Mangel an Retinol und Kupfer, macht aus einem Menschen einen so wandelnden Fenton-Reaktions-Reaktor. Ungut! (Ungebundenes) Eisen in seiner Form als Fe2+ ist ein (sehr) starker Beförderer von oxidativem Stress, weswegen Frauen auch länger leben als Männer – denn Frauen verlieren während der Regel Blut und damit auch (überschüssiges) Eisen. Wo überall Eisen in Lebensmittel als Zugabe “reingeschüttet” wird, war schon Inhalt meines Artikels über Eisen. Zu viel (ungebundenes) Eisen befördert neben dem oxidativen Stress wohl auch Alzheimer & Demenz, Pathogene, Krebs und viele Probleme mit dem Magen- und Darm. Ungut.

Meine Kupfer-Zufuhr über die Ernährung – Ein Cronometer Beispieltag

Pauschal würde ich selber bei einem vermeintlichen “Eisenmangel” immer zuerst die Zufuhr von Retinol (-> richtiges Vitamin A) auf ~ 3000 IE / Tag erhöhen und bei Kupfer vorerst vorsichtig bleiben, ggf. ist ja genug da – nur wird es nicht genutzt. Retinol erhöht Ceruloplasmin in Ratten), wenn genügend Kupfer vorhanden ist [18]. Ohne Retinol, nach Robbins [1] kein ‘bioverfügbares Kupfer’. Zu beachten ist zudem, dass durchaus einige Menschen einen Gen-Polymorphismus haben, welcher die Umwandlung von Beta-Carotin & Co. (-> Provitamine) in Retinol stark reduziert. Wer das mit einer veganen ‘Trend’-Ernährung koppelt, der läuft durchaus Gefahr über die Zeit (nicht nur) einen relevanten Mangel an Retinol zu entwickeln. Deswegen bin ich auch kein Veganer.

So ist Kupfer für mich immer erst der zweite Schritt und eine Zufuhr erfolgt optimalerweise über die Ernährung (siehe auch nebenstehende Tabelle aus dem Cronometer). Wenn überhaupt, dann würde ich Kupfer als Bisglycinat-Supplement zuführen, jedoch nicht mehr als max. 1-3 mg / Tag. Zudem sollte das Kupfer als Kapsel zusammen mit Mahlzeiten eingenommen werden, nicht nüchtern! Hilfreich sind natürlich auch andere Co-Faktoren, was jedoch diesen Artikel sprengen würde.

Bei allem ist das Blutwert Serum-Ferritin jedoch nicht unwichtig, da, wenn die Werte über 150 (Frau) oder 300 (Männer) liegen, dieses für mich eine große Warnlampe bezüglich (systemischer) Entzündungen ist, solange der Wert nicht durch eine akute Erkrankung oder Verletzung bedingt ist. Werte unter 10 weisen jedoch wohl auch auf Probleme hin, welche ich noch nicht in der für mich ausreichenden Tiefe recherchiert habe.

Das gleiche, also das mit der ausreichenden Tiefe, gilt für das Root-Cause-Protocol (RCP) von M. Robbins [1][2], von dem ich einige Anregungen zu diesem Beitrag verarbeitet habe. Das RCP soll die Probleme mit dem Eisen-Metabolismus beheben. Es hat aus meiner Sicht interessante Aspekte, wobei ich hier beim Querlesen viele Ungereimtheiten bei dem, aus meiner Sicht einseitigem, Lösungsansatz entdeckt habe. Ich hatte das Gefühl, das gute Intention und ein guter Grundgedanke irgendwo auf dem Weg zur Lösung sich in neuen Dogmen verlieren. Robbins wäre da nicht der erste Autor bei dem mir das aufgefallen ist – speziell wen die Autoren auch etwas verkaufen. Demnächst lege ich deswegen noch eine Buchkritik nach.

Was nutze ich, wenn es “sein muss”?

Im Kontext Vitamin A (Retinol) und Kupfer nutze ich, neben Magnesium, ggf. Bor und anderem, folgende Dinge für mich bzw. würde diese nutzen:

  • Vitamin A – Wichtig im Zusammenspiel mit Vitamin D & K – denn wenn “A” fehlt, dann kann “D” nicht exprimiert werden. Zudem senkt zu viel D das A [14].
    • Ich nutze ~ 1000-3000 IE / Tag für die Prävention (weil vorwiegend pflanzliche Ernährung)
    • Hinweis: Experimentell, unter Blutwertkontrolle, nutzte ich selber für 2-4 Wochen jeden Tag 10.000 IE zum “aufladen”.
    • Tipp: Grundsätzlich scheinen täglich kleine Dosierungen besser zu sein als seltene große Dosierungen [14], wobei natürliche Quellen zu bevorzugen sind.
  • Kupfer – als Bisglycinat, die einzige Form, welche ich nutzen würde, aber nicht nutze, weil ich Kupfer über die Ernährung regele.
    • z.B. 3 mg, Bisglycinat (Bluebonnet) und ohne Siliciumdioxid.
    • Wichtig: Die Dosis langsam steigern und mit max. 1 mg anfangen. Nicht mehr als 3 mg am Tag bei klarem Mangel und das auch nicht chronisch.
    • Tipp: Ggf. den Kapselinhalt dritteln und in das Essen geben bzw. darin vermischen. Und ja, Kapseln kann man “auf & wieder zu machen” 😉

Ganz wichtig: Zusätzliches Kupfer per Supplement bei einem gestörten Kupfer-Metabolismus, u.a. niedrigen Ceruloplasmin im Blut, Problemen mit der Leber, Retinol-Mangel oder hohen (intrazellulären bzw. Körperbestand an) Kupfer (z.B. durch Quecksilber-Belastung) birgt die potenzielle Gefahr eher pro-oxidativ zu wirken und nicht die unterliegenden Probleme lösen. Deswegen finde ich es wichtig zuerst einmal alle anderen Löcher zu stopfen, bevor extra Kupfer zugeführt wird, das ggf. gar nicht fehlt. Natürliche Quellen sind deswegen immer zu bevorzugen. A. Hall Cutler [17] und auch T. Levy, MD [16] waren und sind bei Kupfer sehr zurückhaltend. Kupfer sollte nur bei einem klar nachgewiesenem Mangel über Supplemente ergänzt werden. Ach ja: Der Gesamtkörperbestand an Kupfer liegt um ~ 100 mg, wobei ein Großteil davon in Knochenmark und Muskelgeweben gespeichert ist. Damit sollte klar werden, das mit einer Ergänzung, die oft hoch bioverfügbar ist, umsichtig umgegangen werden sollte. Mehr steht in meinen Artikeln zu Kupfer.

Wirklich guter Lebertran bzw. Öle aus Fischleber sind für mich eine zu bevorzugende Alternative zu den Retinol-Produkt mit Palmitat. Bei Kupfer & Retinol als Kombi fallen mir noch Leber von Rindern ein, wobei diese natürlich auch Eisen liefert und nicht eines jeden Geschmackes ist. Auf keinen Fall sollten Vitamin A-Produkte mit Beta-Carotin (oder anderen Provitaminen) genutzt werden um einen Retinol-Mangel zu beheben. Das ist ist Bestfall wenig effektiv und bei hohen Dosen als (synthetisches) Supplement ggf. sogar ungut. Zudem sich auch “Exzesse” nicht hilfreich, denn Retinol kann sich im Körper akkumulieren. Es ist wichtig, das individuelle Maß zu finden.

Zu möglichen Eisen-Ergänzungen steht vieles in meinem Artikel zu Eisen. Vor einer Ergänzung sollte jedoch ausgeschlossen werden, das ein funktioneller Kupfer-Mangel vorliegt bzw. der Eisen-Metabolismus gestört ist, wobei auch Quecksilber eine Rolle spielen kann.

Mein Fazit

Vorsicht ist bei jeder Einnahme von Eisen als Supplement oder in “angereicherten” Nahrungsmittel angebracht. Es muss klar sein, das wirklich ein Eisenmangel vorliegt, ansonsten ist von jeglicher Extrazufuhr von Eisen abzuraten, speziell in ungünstigen Formen. Das bedeutet auch keine (…) “Cornflakes” und ähnliches, welche sogar bis 8 (oder mehr) mg Eisen-III-diphosphat pro 100 g Produkt enthalten können (-> das Eisen in “Schneckenkorn”), zudem auch ungünstige Folsäure (anstatt Folat) sowie eine Extra-Portion Calcium (bis > 400 mg / 100 g Produkt) [20]. Auch ein “extra” an Calcium wird in der Regel nicht benötigt. Totaler Wahnsinn!

Die Folge von zu viel Eisen ist dann mehr oxidativer Stress, Entzündungen und sogar gestörte Autophagie mit der Möglichkeit Insulinresistent zu werden [19]. Ungut!

 


Ach ja: Wenn Ihr bei iHerb etwas bestellen solltet, dann gebt bitte den 5% Rabatt-Code “HER2060“ an – und tut mir damit einen kleinen Gefallen. Ich bestelle dort auch viel.


Links / Quellen 

Der Rest dieses Beitrages ist nur für eingeloggte Freunde des Blogs einsehbar. Bitte logge Dich ein, oder schaue unter dem Menüpunkt 'Freunde des Blogs' für weitere Informationen wenn ein ernsthaftes Interesse besteht hier weiter zu lesen.

Das könnte dich auch interessieren …