Gedanken zum Corona-Virus (SARS-CoV2, Covid-19): Etwas zu Risiko, Ausbreitung, Sozialer Distanz, Supplementen, dem Immunsystem, Desinfektionsmitteln, der Zukunft & Co. (Teil 1)

By | 14. März 2020

Lange habe ich überlegt, ob ich diesen Beitrag schreiben soll. Warum? Weil die Informationen zu Corona-Virus (SARS- CoV-2) für mich lange unübersichtlich waren und auch noch sind. In vier Wochen könnte alles anders aussehen – und dieser Artikel veraltet sein. Das ist aber nicht mein Anspruch an Artikel, die ich hier im Blog veröffentliche. Einiges mag beim Lesen ‘in der Zukunft’ veraltet sein, weswegen ich bitte auch meine neuern Beiträge zu Corona & Co. zu lesen.

Nachtrag: Für aktuelle Informationen bitte ich in Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 und Teil 6 dieser Serie zu schauen. Warum? Es hat sich aus meiner Sicht bestätigt, das mit Corona, nach der Schweinegrippe 2009, wieder die ‘nächste Sau durchs Dorf’ getrieben wird & wurde – also wenn man mal auf Verhältnisse, Sterbezahlen & Co. im Vergleich der letzten Jahre & überhaupt schaut. Warum ich genaue dieser Ansicht bin und warum das auch Ethisch betrachtet angemessen ist – diskutiere ich da, neben vermeintlichen Motivationen, auch.

In diesem Beitrag geht es neben den aktuellen – auch um generelle Themen in Bezug auf Grippe-Epidemien & das Immunsystem:

  • Was ist & macht der Corona-Virus überhaupt?
  • Was die aktuell angenommene Letalität des SARS CoV-2 Virus ist
    • und etwas zu verschiedensten Ansichten zur Dramatik bzw. aktuellen Übertreibung!?
    • sowie welche Gruppen an Menschen besonders gefährdet sind.
  • Etwas zu Diabetes-II & Bluthochdruck-Medikamenten sowie Ibuprofen!
    • Und deren aktuellen speziellen Risiken.
  • Warum die Ausbreitungsgeschwindigkeit reduziert werden sollte
    • Gilt effektiv für jede hoch folgenreiche und leicht ansteckende Erkrankung.
  • Warum (aktuell) eine temporäre Reduktion von sozialen Kontakten wichtig ist.
    • u.a. Schule, Uni, ÖPVN, auf der Arbeit, im Fitness, bei Großveranstaltungen, etc. pp.
  • Was vorbeugend getan werden könnte,
    • hier in Bezug auf Supplemente (u.a. Vitamin C, Zink, Vitamin D, Lysin), auf
    • Lebenspraktiken (Sonne, kein EMF, Sauna, etc.)
    • Desinfektionsmittel (u.a. Isopropanol-Alkohol, H2O2, Chlor-Dioxid – CDS/CDL)
  • Was ggf. während einer SARS-Cov2 Infektion bzw. bei einem Covid-19 Ausbruch getan werden könnte
    • Die Rolle von Melatonin, Vitamin C und NO – wobei Melatonin durch EMF und Blaulicht ‘kaputt gemacht wird’.
  • Etwas zum angeborenen (unspezifischen) und adaptiven (lernfähigen) Immunsystem
    • u.a. Leukozyten, Neutrophile, T-Lymphozyten, TH1, TH2, TH17, IL2/4/6/10/17a, TNF-alpha, Interferon-Gamma- und wer ggf. höher gefährdet ist.
    • sowie mit einem Hinweis auf die Vermeidung von unnötig viel EMF-Belastung!
  • Meinem sehr langen Fazit 
    • Etwas zu meiner Einschätzung der Lage und zur Wahrung der Perspektive!
    • mit vielen zusätzlichen Überlegungen (Wirtschaft, Politik, Zukunft, etc.)

sowie ein paar abschließende Gedanken.

Auf jeden Fall hoffe ich, das der IHK geprüfte Bank-Kaufmann Jens Spahn, seines Zeichens Bundesminister für Gesundheit, wieder im Bereich seiner ‘wahren’ Kompetenzen eingesetzt wird – und nicht als Minister [10]. Die, die Ihn eingesetzt haben, sollten ebenfalls Ihr Amt niederlegen – aber leider gilt ja das, was vor der Wahl gesagt wird nicht mehr nach dieser. Der Bürger beerdigt eben mit der Abgabe seiner Stimme in der Wahl-Urne seine Teilhabe an unserer Demokratur für ca. 4 Jahre.

Das der Bundesregierung (und Herrn Spahn) die aktuelle Thematik (bzw. Problematik) nicht klar gewesen wäre ist aus meiner Sicht denn auch klar falsch – hier gibt es keine Entschuldigung! Schon in 2012 gab es eine Risikoanalyse als Drucksache für den Bundestag (Drucksache 17/12051) in der auch das Szenario “Modi-SARS” (modifiziertes SARS -> also Corona) durchexerziert wird (im Detail in Anhang 4, S. 55 ff.). Darin werden die Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft als äußerst massiv dargelegt. Was man da ab der Seite 73 (Sektor Gesundheit) so liest – also mir wird da ganz schlecht und Auszüge daraus mag ich gar nicht hier zitieren. Und das man nun noch (als quasi einziges Land der EU) die chinesische Hilfe ablehnt [87] – dafür habe ich keine Worte mehr…

Allerdings, und das ist wichtig, besteht aus meiner Sicht auch die Frage ob das Corona-Virus bzw. SARS-CoV2 überhaupt so ‘dramatisch’ ist – also in der Weise, das die aktuell in Deutschland (und anderswo) beschlossenen Maßnahmen, mit einem faktisch kompletten Abwürgen der Wirtschaft, angemessen sind. Auch darauf wird der Artikel hier und da eingehen. In ein paar Monaten wissen wir auch hier mehr – wobei es aktuell aus meiner Sicht genug Daten & Stimmen gibt, die für mich klar machen das nach anfänglicher ‘Ignoranz & Nichtstun’ der Politik nun einiges an Aktionen & Maßnahmen (deutlich) übertrieben scheint… ob dem so ist – wir werden es in den kommenden Wochen erfahren… denn es gibt auch Stimmen, u.a. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt [146][147] die meinen, das SARS-CoV2 und sein Risiko durchaus real ist – aber hier insbesondere die Warn-, Politik & Vorsorgesysteme versagt haben. Nicht weil es keine Warnungen gab – aber weil diese gerade in den westlichen Staaten nicht ernst genommen wurden.

Was ich im Artikel nicht (oder kaum) betrachten werde, sind Gedanken zu wirtschaftlichen Implikationen der ganzen Geschichte. Das ist noch eine ganz andere Dimension, die viele Leser hier noch einholen mag. Hinweisen möchte ich aber hier auf ein Interview mit Ernst Wolff [93], in dem er auf einige andere Implikationen eingeht. Wolff folge ich schon länger und halte Ihn für sehr reflektiert – was aber nicht bedeutet, das ich alle seine Ansichten bzw. zukünftigen Perspektiven (u.a. die baldige Inflation) teile.

Was ist & macht der Corona-Virus überhaupt?

Der Coronavirus (SARS-CoV-2) kann zu einer Viruspneumonie führen und wird wohl primär durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Die Inkubationszeit beträgt bei einer Spannweite von bis zu 14 Tagen im Median 5-6 Tage [11]. Dabei sind Coronaviren eine Virusfamilie, wozu auch das derzeit grassierende SARS-CoV-2 gehört. Das Virus kann dann eine Covid-19 bezeichnete Atemwegskrankheit auslösen – wobei von der sehr starken Erkrankung schlussendlich wohl eher nur wenige Menschen betroffen sind [78][79[80].

Die Krankheitsverläufe können dabei unspezifisch sein und variieren stark (symptomlose Verläufe bis zur schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod) [11]. Während bei bakteriellen Lungenentzündungen die (oberen) Atemwege vorrangig infiziert sind (Luftröhre, Bronchien mit viel Husten & Co.), ist bei einer Viruspneumonie (bei Covid-19 die interstitiellen Pneumonie) das Alveolarepithel betroffen, d. h. die Austauschfläche zwischen Blut und Luft. Das hat dann zahlreiche Auswirkungen auf die Diffusionskapazität für CO2 und O2.

In Einfachsprech: Es kommt zu einer Entzündung zwischen den Luftbläschen (Alveolenwänden) und den Sie direkt umgebenden Blutgefässen. Dadurch wird der Weg zwischen Luftbläschen und den Blutgefässen (wegen des entzündlichen Infiltrats) immer länger und es kommt irgendwann zuwenig Sauerstoff durch, was dann die Luftnot auslöst.

Bei wohl ca. 80-90% ist der Verlauf nach den aktuellen Daten unproblematisch bzw. (leicht) grippal. Bei 5-6% der infizierten (bzw. eher 0,4-0,5% [79][80]) kommt es wohl zu einer kritischen Pneumonie, die eine Beatmung nötig macht (ggf. bis zu 14 Tage). Ohne (künstliche) Beatmung ist die Sterblichkeit (der Betroffenen) dann wohl recht hoch – aber auch mit stirbt ggf. ein großer Prozentsatz (durchaus 2/3) [71][127][131].

Dabei ist für DE zu beachten, dass es insgesamt ca. 28.000 Intensivbetten gibt – wobei deutlich weniger mit einer Beatmungsmaschine ausgestattet sein dürften. Bei einer Behandlungsdauer von geschätzten 14 Tage ist die Kapazität zur Behandlung der Schwerst-Erkrankten deutlich limitiert. Ach ja: Erste Symptome einer Infektion sollen sich wohl in einem gestörten (bzw. dem Verlust des) Geruchs- und Geschmackssinn äußern [56].

Was ist positiv? In Bezug auf die Behandlungsoptionen gibt es erste Dokumente vom US CDC [28] und den Chinesen [29][54], Forschungen an Protease-Inhibitoren (ACE2 / TMPRSS2) [40] und sicher vieles weiteres – wobei ich weiter unten noch auf einiges was man selber machen kann eingehe (u.a. Magnesium, Zink, Vitamin C, Melatonin & Co.).

Ist der Virus wirklich so schlimm?

Was aktuell sicher bewegt: Der Bürgermeister von Bergamo, mit fast (Anm.: angeblich) 400 Toten durch Covid-19 in kurzer Zeit (Stand 18.3.2020), berichtet ziemlich erschütterndes aus Kliniken, von erkranktem medizinischen Personal – und davon das fast jeder einen erkrankten bzw. Toten kennt. Er erzählt auch darüber das zu spät Maßnahmen ergriffen wurde und viele Menschen diese ignorierten (-> ‘Soziale Distanz’, etwas das ich gleich erkläre). So gibt der Bürgermeister auch einen abschließenden Ratschlag [59]:

“Sorgt dafür, dass sich die Leute nicht mehr treffen, sondern auf Abstand gehen. Nutzt die Zeit gut, die Ihr noch zur Verfügung habt.

Die Frankfurter Rundschau (neben anderen) meldet auch, das das Militär in Italien dabei Hilft Leichen zu transportieren, weil die Krematorien in Bergamo & Co. überlastet sind [65] – nicht mehr Lustig wenn dies so stimmt und aus einer wirklichen logistischen Notlage heraus geschieht:

“Demnach bestätigte ein Armeesprecher, 15 Laster und 50 Soldaten seien abkommandiert worden, um die Leichen in benachbarte Provinzen zu bringen”

In Deutschland relativiert u.a. Lungenfacharzt und ehem. MdB Dr. Wodarg [47]: Er gibt u.a. zu bedenken das die Risikogruppen immer an irgend etwas sterben – speziell wenn man ganz genau hinschaut. So gingen auch 7-15 Prozent der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) bei ‘normalen’ Grippewellen auf das Konto von Coronaviren (Anm.: Nur testet da keiner ‘post mortem’ wie wohl nun in Italien…). Aus seiner Sicht sollte man die offiziellen Zahlen aus seiner Sicht mit Augenmaß betrachten, denn wer genug Testet, insbesondere wenn der Test auch eine hohe Fehlerrate hat (Anm.: Bis zu 50% ‘False positives’ und bis zu ca. 80% der positiven Testresultate in China waren ebenfalls falsch [88]), der wird auch Fälle finden [47]. Das in der Toskana bzw. in Italien sehr viele chinesische (Billig-) Arbeiter aktiv sind – half bei den Umständen in Italien sicher auch nicht, kann aber einiges erklären [94].

PM10 Partikel in Italien - Luftverschmutzung.

PM10 Partikel in Italien – Luftverschmutzung. Quelle: [97]

Wodargs Ansichten mögen auf den ersten Blick im Konflikt mit dem stehen, was scheinbar in Italien ‘ab geht’ – wobei einmal 50 Soldaten und 15 Fahrzeuge auch nicht überinterpretiert werden sollten. Die Anlässe für ca. 34.000 Meningitis-Impfungen im Januar 2020 der Region Brescia und Bergamo [84] und 141.000 Dosen im Herbst davor (speziell Alte) [95] werden auch nicht geholfen haben. Die Luftverschmutzung in Nord-Italien (auch geologisch bedingt), wie sicher auch in Wuhan & vielen teilen Chinas, auch nicht [96][97]. Und: Ohne die Verläufe in der Lombardei wäre das italienische Drama um einiges kleiner… Das Italien (und auch Spanien) veritable Probleme mit antibiotikaresistenten Bakterien (~11000 tote pro Jahr in Italien vs. 69 in Norwegen) hat – mag noch ein zusätzliches Problem sein [93]. Zudem scheint es, das man in Italien die Corona-Toten und die Normal-Toten nicht so genau differenziert. So hat Angelo Borrelli, Leiter des Zivilschutz in Italien, auf einer Pressekonferenz die hohen Zahlen an Corona-Toten in Italien erklärt [101]:

Wir unterscheiden nicht zwischen Corona-Infizierten, die gestorben sind, und denen, die wegen des Coronavirus gestorben sind. Alle werden zusammengezählt.“

Auch Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi (ehem. Leiter Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Johannes Gutenburg Universität Mainz) rät in einem Video (und einem Nachtrag [85]) zur Mäßigung in Bezug auf die wohl nun (19.3.2020) anstehenden Maßnahmen auf. Er differenziert, das ein infizierter kein Kranker ist – und in Deutschland, summa-summa-rum, all die ggf. anstehenden Aktionen gemacht würden um ca. 30 (extra bzw. vorzeitige) Tote pro Tag zu vermeiden – bei ca. 2200 ‘normalen’ Toten über 65 Jahren [81]. Dabei käme es nach Ihm durch die Maßnahmen (z.B. keine Sportstätten, kollabierende Firmen, Engpässe bei Operationen) in Summe zu viel mehr Lebensverkürzungen in Summe. Bhakdi spricht sogar von ‘Kollektiven Selbstmord’ –  sollten die Maßnahmen nun ausgeweitet und verschärft werden. Allerdings kann ich seine 30 Tote pro Tag nicht nachvollziehen – warum nicht? Darauf geht der Abschnitt “Top 1” ein.

Demgegenüber ist das RKI, das uns allen in 2009 die Pandemrix-Impfung mit Squalen bei der Schweinegrippe empfohlen hatte, besorgter & warnt vor bis zu 10.000.000 Infizierten in Deutschland innerhalb von 100 Tagen (nach Bhakdi keine Kranken!) [57], was nach aktuellen Daten dann ca. durchaus 50.000 Menschen mit sehr ernsthaften Symptomen (Covid-19) in einer sehr kurzen Zeit sein könnten (bei einer Annahme von 0,5% schwerer Fälle). Letztere müssten ggf. Intensiv versorgt werden – also mit den ca. 28.000 Betten, was nicht möglich ist. Zudem mehren sich wohl die Hinweise, das auch Menschen ab 30 teils schwer an Covid-19 erkranken [58], wobei die Hintergründe (wie z.B. Vorerkrankungen, EMF) im Unklaren sind. Die FAZ hat dann noch ein Interview mit Virologe Hendrik Streeck anzubieten aus dem für mich hervor geht das der größte Teil der Menschen von Covid-19 nicht schwer betroffen ist – aber dennoch Überträger von SARS-CoV-2 sein können[46]:

“Der typische Covid-19-Patient zeigt nur milde Symptome. Zu dem Ergebnis kommt auch eine chinesische Studie aus der Metropole Shenzhen, die herausgefunden hat, dass 91 Prozent der Infizierten nur milde bis moderate Symptome zeigen, mit einem trockenen Reizhusten, dazu eventuell Fieber. Bei uns kam noch der Geruchs- und Geschmacksverlust hinzu. In 30 Prozent der Fälle trat bei unseren Infizierten auch Durchfall auf, das ist häufiger, als bisher angenommen wurde.”

Ein sehr wichtiger Punkt für die gesamte Einschätzung der Lage (ca. 17.3.2020) ist aus meiner Sicht, das ca. 99% der italienischen gestorbenen Vorerkrankt gewesen sein sollen [69]. Allerdings werden dort sicher auch die jüngeren den Vorzug bei der Behandlung bekommen haben. Die Wahrheit liegt ggf. irgendwo in der Mitte zwischen Dr. Wodarg, Bhakdi, RKI & Co. Mehr zu allem dann in den nachfolgenden Abschnitten. Bedenklich macht mich jedoch, das Scienfiles.de [117] meldet, das aktuelle Spanische Daten (ende März 2020) darauf hinweisen das ca. 37% der positiv Getesteten eine Lungenentzündung entwickelt haben. Ich habe die originalen Daten aber nicht geprüft und komme da auch so langsam nicht mehr mit…

Bisher fand ich jedoch ein Video von Dr. med. Thomas Grünewald, Leiter der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin beim Klinikum Chemnitz sehr gut. Ich Dr. Grünewald findet die richtigen Worte – locker – aber auch ernst genug + hoch informativ & zugänglich [82]:

Informationsveranstaltung für Mitarbeiter des Klinikums: Vortrag über den Coronavirus
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Grünewald geht in Bezug auf die Entwicklung in China und Italien auch insbesondere auf die kulturellen Unterschiede in Bezug auf den sozialen Kontakt, die Begegnungsdichte und den Umgang miteinander ein. Er betont auch klar, worauf ich auch später noch mehrfach abstellen werden, das Alter und Vorerkrankungen wohl ein wichtiger Faktor in Bezug auf die Sterblichkeit sind. Ganz klar jedoch: Direkter Kontakt (bzw. nähe) ist die wichtigste Übertragungsform von SARS-CoV2. Letztendlich sind auch die Erkrankten nicht vermeidbar – nur die Ausbreitungsgeschwindigkeit und die zur Zeit gleichzeitig erkrankten – welche bei einer zeitlichen Streckung besser versorgt werden können (Siehe auch ‘Top 1’ weiter unten), was ja auch der Zweck der ganzen aktuellen Maßnahmen ist.

Noch mehr Stimmen gibt es z.B. von Prof. Dr. Stefan Hockertz [105], der auch darauf hinweist das die Berichterstattung der Medien aus seiner Sicht die reale Lage sehr verzerrt und überzeichnet. So wird (bzw. wurde) in einer ‘normalen’ schweren Grippewelle nicht über die (tausenden von) Toten berichtet – nun aber schon über die wenigen Corona-Toten. Auch die landesspezifische (schlechte) Situation in z.B. Italien & Spanien kommt hier zur Sprache – über die normalerweise aber keiner berichtet. So sterben dort auch bei schweren Grippewellen überdurchschnittlich viele Alte. Harald Lesch (ZDF) versucht die Zahlen anders auszulegen – wobei die Kommentare unter seinem Video sehr viel seiner Interpretationen in Frage stellen [109].

Zudem gibt es auch gute Hinweise, das gerade auch die noch uneinheitlichen und ggf. falsche Behandlungen ebenfalls zum Tode von SARS-CoV2 Patienten geführt haben, wie Dr. med. Claus Köhnlein (Buch: Virus-Wahn) es erläutert [86]. Dieses scheint mir ein extrem wichtiger Punkt, den ich inzwischen oft gelesen bzw. vernommen habe, wobei Köhnlein u.a. auch auf die falsche Gabe von antiviralen Medikamenten und Antibiotika eingeht. Ich fasse es mal in meinen Worten ‘flockig’ zusammen:

“Da werden stärkste hochtoxische Medikamente gegeben, die u.a. auch in der HIV-Therapie Verwendung finden. Der Cocktail besteht aus Antibiotika, antiviralen Mitteln und Steroiden – die in dieser Mischung wohl auch ein Pferd umhauen würden.”

Aber auch beim Intubieren (zur künstlichen Beatmung) kann schon sehr viel falsch gemacht werden, wie Dr. med. Gunter Frank, Dr. med Jobst Landgrebe und Dr. med. Jesko Matthes bei Indubio, neben anderen Aspekten, diskutieren [108] – insofern sterben wohl auch hier bis zu 2/3 der Patienten! [127][131]. Problematisch ist zudem wohl, das es, sind die Lungen erst einmal beschädigt, u.a. durch die Intubierung, dann auch zur Ausbreitung von (Krankenhaus-) Bakterien & Keimen im Körper kommen kann [132]:

As a result, the lungs are vulnerable to an invasive secondary bacterial infection. Potential culprits include the germs normally harbored in the nose and throat, and the antibiotic-resistant bacteria that thrive in hospitals, especially the moist environments of mechanical ventilators.”

So steht selbst bei Wikipedia:

“Infektiöse Komplikationen, hier besonders Pneumonien, treten gehäuft bei Patienten auf, die länger als einige Tage beatmet bleiben. Die endotracheale Intubation unterläuft die natürlichen Abwehrmechanismen gegen Lungeninfektionen, insbesondere den Prozess der „mukozilliären Clearance“. Dieser kontinuierliche Transport von Sekreten aus den Lungen in die oberen Luftwege dient der Abfuhr von Bakterien und Fremdkörpern. Die intubationsbedingte Ausschaltung dieses Mechanismus gilt als Hauptfaktor bei der Entstehung von Pneumonien.

Damit wäre ich dann wieder bei Köhnlein, der ja das ganze sich selbst bedingende Prozedere aus antiviralen Medikamenten, Antibiotika & Co. kritisiert. Ich würde mich auch fragen: Wer überlebt solch eine Art der Notbehandlung? Wer hier nicht mehr durchblickt – dem Empfehle ich auch einen Artikel bei Rubikon, der auch noch mal versucht die aktuell genannten Ansichten verschiedenster Experten und die Datenlage etwas kritischer zu hinterfragen [93]. Dieses Fact-Sheet [83] hat dann noch ein paar extra-Informationen – recht gut aufbereit. Aber lest das ggf. später mal.

Ibuprofen, ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Typ-I-Rezeptorblocker (ARBs) – wohl ganz schlecht!

Im Lancet steht ganz aktuell, das (einige) Diabetes- & Bluthochdruck- (Hypertension) Medikamente (ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Typ-I-Rezeptorblocker (ARBs)) ggf. den ACE2-Rezeptor hochregulieren (-> siehe auch [40] zur Erklärung) und deswegen Menschen, die so etwas nutzen, ein erhöhtes Risiko in Bezug auf den SARS-CoV2 haben könnten [43]:

“We therefore hypothesise that diabetes and hypertension treatment with ACE2-stimulating drugs increases the risk of developing severe and fatal COVID-19.

Aber auch andere Medikamente die ACE2 hoch-regulieren sind wohl betroffen [43]:

“ACE2 can also be increased by thiazolidinediones and ibuprofen.”

Autsch…. – zwar ist das alles eine (noch in der Praxis unüberprüfte) Hypothese, aber die aktuellen Überlegungen die in dem renommierten medizinischen Journal ‘The Lancet’ [43] veröffentlicht wurden sollten dennoch zur Vorsicht bewegen – was auch der französische Gesundheitsminister [45] und inzwischen, mit Stand 17.3.2020, auch die WHO so sieht [55]. Inzwischen bestätigen das nach Welt.de wohl auch italienische Daten [69]:

Mehr als drei Viertel der Untersuchten litten unter hohem Blutdruck, mehr als ein Drittel an Diabetes. Bei jedem dritten Verstorbenen wurde eine Herzkrankheit festgestellt.”

Für mich stellt sich das so dar: Ich habe eine Theorie und die Praxis. Passen beide Zusammen, dann ergibt das eine gute Geschichte – speziell, wenn die Theorie in einem Journal wie dem The Lancet veröffentlicht wurde. Nun frage ich mich aber: Wie viele Menschen, alleine die über 60 Jahre, sind davon betroffen? Schon in Deutschland dürften dies Millionen sein… und hundert tausende mit multiplen Vorerkrankungen und ggf. hoher Pflegestufe.

Top 1: Die Reduktion der Ausbreitungsgeschwindigkeit

In einem aus meiner Sicht absolut lesenswerten Beitrag hat PPQ [1] aus dem Englischen [2] übersetzt. Dort wird ganz klar und gut nachvollziehbar erklärt, warum es unbedingt, so schnell und so weit wie möglich eine soziale Distanzierung (Engl.: ‘Social Distancing’) in allen Bereichen geben sollte. Was ist damit gemeint?

  • Vermeidung aller nicht essentiellen sozialen Kontakte
    • z.B. in Schule, Uni, ÖPNV-Nutzung, Versammlungen, Veranstaltungen, Konzerte
  • Nutzung aller Möglichkeiten zur Wahrung einer sozialen Distanz
    • Telefon, Home-Office, Tele-Lernen, Einmal-Großeinkäufe, zu Hause bleiben….
  • Optimierte Hygiene
    • Hände Waschen, Wahrung von Individual-Abständen, nicht ins Gesicht fassen, etc.

Warum? Um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu verlangsamen.

Und warum das? Damit nicht zu viele Menschen auf einmal (-> gleichzeitig) erkranken – was einerseits die Versorgungs-Systeme im Gesundheitsbereich überfordern könnte und anderseits durch massive Erkrankungen auch die normale Versorgung einschränkt – also wenn zu viele Ärzte & Krankenhauspersonal, Menschen in Produktion, Verwaltung, Logistik & Co. ‘auf einmal’ ausfallen. Denn selbst wenn nur (auf einen Schlag) ‘die alten & kranken’ Sterben, haben die Angehörigen auf einen Schlag ganz andere Dinge zu tun und im Kopf….

In der folgenden Grafik ist zu sehen, was passiert, wenn die Ausbreitung nicht gehemmt wird und dann (potentiell) sehr viele Menschen auf einen Schlag krank werden. Ähnliches ist wohl in Wuhan (China) passiert – weil zuerst vertuscht und herabgespielt (-> ‘geSpahnt’) aber nicht gehandelt wurde. Die Menge an erkrankten Menschen überstieg dann wohl schnell die Behandlungskapazitäten, wobei hier auch Ärzte & Co. vermehrt erkrankten und es massive Probleme bei der Versorgung mit Schutzausrüstung gab. Das ist zumindest das was so aus der Berichterstattung zu entnehmen ist.

Wird jedoch durch ‘Soziale Distanzierung’ frühzeitig die Ausbreitungsgeschwindigkeit stark genug verlangsamt – dann erkranken zwar auch viele Menschen, was sich sowieso nicht verhindern lässt, aber diese Erkrankungen erstrecken sind über einen langen Zeitraum – ohne die Spitze am Anfang! Und genau das ermöglicht dann ein sinnvolles Handeln innerhalb der Kapazitäten der Gesundheitssysteme!

Warum ein schnelles und frühes handeln, also soziale Distanz in allen Varianten so wichtig ist um den Verlauf der Infektionen zeitlich zu strecken um die (Gesundheits-) Systeme nicht zu überfordern. Quelle: Alexander Rathke

Warum ein schnelles und frühes handeln, also soziale Distanzigung in allen Varianten so wichtig ist um den Verlauf der Infektionen zeitlich zu strecken um die (Gesundheits-) Systeme nicht zu überfordern. Quelle: Alexander Rathke

Wer auf die Animation schaut, dem wird ggf. transparent, dass die Anstiegsgeschwindigkeit der Neuinfektionen unter die Kapazitätsgrenze (orange Linie) des Gesundheitssystem gedrückt werden muss. Leider verstehen viele Menschen (u.a. auch einige IHK geprüfte Bankkaufleute) die Realität der Exponential-Funktion nicht. Aus dem Text von PPQ mit Bezug auf die aktuelle Situation [1]:

“Es (Anm.: Corona) kommt mit einer exponentiellen Geschwindigkeit: allmählich und dann plötzlich. Es ist eine Frage von Tagen. Vielleicht eine Woche oder zwei. Wenn es das tut, wird Ihr Gesundheitssystem überfordert sein. Ihre Mitbürger werden in den Fluren behandelt werden. Erschöpftes Gesundheitspersonal wird zusammenbrechen. Einige werden sterben. Sie werden entscheiden müssen, welcher Patient den Sauerstoff bekommt und welcher stirbt. Die einzige Möglichkeit, dies zu verhindern, ist die heutige soziale Distanzierung. Nicht morgen. Sondern heute.

Übermäßige Lungenentzündungs- und Grippe-Mortalität im Zeitraum 1913-1917 in Philadelphia und St. Louis, 8. September bis 28. Dezember 1918. Quelle: [3]. Problem: In Philadelphia tarten die ersten Fälle am 17.9 auf - erst am 3.10 wurde gehandelt. In St. Louis traten die ersten Fälle am 5.10 auf - am 7.10 wurde die 'Social Distancing' Maßnahmen implementiert (Schul-Schließungen, Verbot von Veranstaltungen).

Übermäßige Lungenentzündungs- und Grippe-Mortalität im Zeitraum 1913-1917 in Philadelphia und St. Louis, 8. September bis 28. Dezember 1918. Quelle: [3]. Problem: In Philadelphia traten die ersten Fälle am 17.9 auf – erst am 3.10 wurde gehandelt. In St. Louis traten die ersten Fälle am 5.10 auf – am 7.10 wurde die ‘Social Distancing’ Maßnahmen implementiert (Schul-Schließungen, Verbot von Veranstaltungen).

Für mich ist das kein Unsinn, sondern durchaus Ernst, denn aktuell können ‘wir’ das (Langzeit-) Risiko bezüglich des Corona-Virus noch nicht richtig oder abschließend einschätzen – man Spricht von 0,6 bis ca. 4% Toten bei den Infizierten, je nach Qualität der (möglichen) Gesundheitsversorgung (bzw. statistischen Basis-Annahmen). Die chinesische Regierung hielt das Risiko einer Epidemie jedoch für groß genug, um Ihre eigene Wirtschaft quasi durch die Quarantäne-Maßnahmen abzuwürgen bzw. stark zu beschädigen. Das tut man nicht mal einfach so – wobei natürlich auch hier nicht die Durchsetzung anderer Ziele auszuschließen sind.

Wie krass unterschiedlich der Verlauf einer Grippewelle sein kann, zeigt auch die nebenstehende Grafik in Bezug auf die spanische Grippe in 1918. In Philadelphia vergingen ca. 2 Wochen zwischen der ersten gemeldeten Infektion und der Schließung von Schulen & Co. St. Louis hatte innerhalb von 2 Tagen gehandelt – Schulen geschlossen und einen Bann auf öffentliche Veranstaltungen & Co. gelegt – also ‘soziale Distanzierung’ auf Maximum! Während Philadelphia einen extremen Anstieg bei Infizierten und Toten verzeichnete, verlief das Geschehen in St. Louis deutlich geordneter.

Wichtig: Am 3. Oktober gab es noch kaum Tote in Philadelphia! Aber es waren schon so viele Menschen angesteckt, dass die Ausbreitung und Eskalation der Grippe nicht mehr verhindert werden konnte.

Heute haben wir genau das gleiche Problem: Schulen, Kita’s & Co. sind maximale Multiplikatoren bei der Ausbreitung. Die Kinder tragen den Virus in die Familien – die Eltern dieser dann zu ihren Eltern – und dann ist es ggf. bereits zu spät.

So haben unsere verantwortlichen Politiker in Deutschland anscheinend nichts aus der spanischen Grippe, von der SARS-Epidemie in 2003 (Asien) bzw. aus Italien (2020) gelernt. Wären als erste Reaktion ziemlich schnell zumindest die Schulen & Kitas geschlossen und Großveranstaltungen abgesagt worden, hätte dieses die Ausbreitung von Corona stark eindämmen können und auch kaum eine negative Auswirkung auf die Wirtschaft gehabt. Ob die Maßnahmen, die nun meist erst ab dem 16.3.2020 greifen ebenfalls deutlich zu spät waren – werden wir in ein paar Wochen genauer wissen. So schließt auch der von PQQ übersetzte Text mit:

Je später gehandelt wird, desto höher die Sterblichkeit bis hin zu einer zehnmal höheren Sterblichkeit nach einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Ein eintägiger Unterschied bei den Maßnahmen zur sozialen Distanzierung kann also dazu führen, dass die Zahl der Todesfälle in Ihrer Gemeinde explodiert, indem mehr Fälle und eine höhere Todesrate multipliziert werden.”

So liest sich die Lage in Italien nicht mehr so gut [7]. Die Neue Züricher Zeitung meldet jedoch bereits eine potentielle Rationierung von lebensrettenden Maßnahmen in Italien [9]:

“Der Verband der Fachärzte für Intensivtherapie erklärt, dass man bei einer weiteren Zunahme der Patienten eine Altersgrenze für die Aufnahme in Intensivpflege werde setzen müssen. Die lebensrettenden Massnahmen – es geht vor allem um Beatmung von Kranken mit schweren Lungenentzündungen – wären dann den jüngeren Patienten vorbehalten, denjenigen mit den besten Heilungschancen. Die Alten müsste man sterben lassen.

Uppsss….. Allerdings gibt es Länder wie Taiwan, die nach 2003 effektiv arbeitenden Seuchenbehörden geschaffen hatten – und die hatten nach ersten Informationen der WHO schon am 31.12.2019 gehandelt und Passagiere aus Flügen von Wuhan untersucht bzw. unter Quarantäne gestellt [8]. Gerade diese beiden Beispiele zeigen auf wie wichtig es ist, gerade am Anfang  konsequent zu handeln! Dann braucht es auch später keine ggf. übertriebenen bzw. sehr einschränkende Maßnahmen für alle…

Update: Aktuell sehe ich eher, das alte und kranke Menschen sich vorsichtig zurückziehen, Ihre Hygiene intensivieren, Ihre Abwehrkräfte stärken & aktuell ganz klar jegliche Art von unnötigen sozialen Kontakten meiden sollten.

Etwas mehr zu SARS-CoV-2: Letalität, Betroffene, Ausbreitung, Altersgruppen, Vorerkrankungen und globaler Stand

Corona-Weltkarte - aktuelle Daten.

Corona-Weltkarte – aktuelle Daten. Quelle :[6]. Als Alternative kann man auch World of Meters verwenden. Interessant auch: Die Ausbreitungskarte vom Tagesspiegel [142]

Was in Bezug auf die globalen Daten und die gemeldeten Fälle wichtig zu wissen ist: Die Tests dürften noch eine recht hohe Ungenauigheit haben – das Genom des SARS-CoV2 wurde ja erst im Januar entschlüsselt – und es wird teils nur sehr wenig getestet, u.a. weil die Tests ja kaum verfügbar sind. Erste chinesische Publikationen (5.3.2020), melden dann auch bis zu 50% ‘falsch Positives’ und noch mehr Fehlerrate bei den positiv getesteten (ca. 80%) [88]:

“… in contrast, the false-positive rate of positive results was 80.33%.” und “Conclusions: In the close contacts of COVID-19 patients, nearly half or even more of the ‘asymptomatic infected individuals’ reported in the active nucleic acid test screening might be false positives.

Ich weiss jetzt nicht wie das bei den aktuellen Tests aussieht… aber ich denke nicht gigantisch viel besser. Zudem können sich die Fehler-Wahrscheinlichkeiten der Tests kulminieren, so das das wirkliche Bild verfälscht bzw. unter- oder überzeichnet ist. Statistik mann man auch missbrauchen und falsch verstandene Statistik kann dann auch in die Irre führen [38].

Covid-19 Dashboard auf Daten des RKI für Deutschland. Quelle: [102]. Alternative: Die Karte vom Tagesspiegel [141]

Deswegen spiegeln die gemeldeten (offiziellen) Fallzahlen nicht unbedingt die wirkliche Situation und Ausbreitung wieder. Das RKI gibt hier sogar eine Untererfassung von Faktor 11-20 an [11]. Das würde für Deutschland aktuell bis zu 60.000 ‘Corona-Infizierte’ bedeuten (13.3.2020). Allerdings kann davon ausgegangen werden, dass die letalen Fälle besser erfasst sind (auch Testung ‘post Mortem’) – weswegen die wirkliche Sterblichkeitsrate in Bezug auf die Zahlen der (offiziell) Infizierten aus meiner Sicht deutlich zu hoch angenommen wird, je nachdem auf welche Zahlen man sich bezieht [11]. Diese Annahme von mir bestätigt nun auch (30.3.2020) auch noch mal Prof. Dr. Hadditsch (Fokus auf Virologie, Reise- und Tropenmedizin) in einem aktuellen Video explizit [124].

Verwirrend? Genau! Deswegen gehe ich selber auf Basis der Zahlen von nur ca. max. 0,5% Problemfälle (oder weniger) bei den Infizierten aus, was auch chinesische Daten bestätigen (-> sogar nur 0,4% in Provinzen außerhalb von Hubei) [79][80]. Eine Japanische Zusammenfassung der Situation in Wuhan geht sogar nur von einer Sterberate im Bereich 0,04-0,12% aus [100]. Bei allem muss natürlich eine halbwegs funktionierende medizinische Versorgung und hoffentlich ‘ehrliche Zahlen’ aus China vorausgesetzt werden – ansonsten kann es anders aussehen.

Wie verwirrend mit Zahlen und Begriffen ‘um sich geschmissen wird’, zeigt auch nebenstehende Karte mit Daten vom RKI. Stand 29.3.2020 werden hier 57,298 Covid-19 Fälle angegeben. War Covid-19 nicht die (schwere) Atemwegserkrankung? Ich denke hier wird ein auf SARS-Cov2 positiv getesteter als Covid-19 erkrankter ausgegeben. Das ist nicht sinnvoll und spiegelt auch nicht die reale Lage wieder. Bei KEN.FM wird dann auch noch auf Thematik des Anstiegs der Fallzahlen eingegangen – denn wer mehr testet, der findet mehr potentielle Fälle + einige andere Ungereimtheiten [110]. Der Laie blickt dann gar nicht mehr durch die verschiedenen Zahlen & Begriffe.

Festzuhalten ist zudem, dass bisherige Tote sich primär aus älteren und Menschen mit Vorerkrankungen rekrutiert haben, insbesondere auch in Italien [69]. Der erste Tote in Deutschland (Essen) war 89 und (vor-)erkrankt, am 23.3.2020 war das Durchschnittsalter der Corona-Toten in DE über 80 Jahre, die durchschnittliche Lebenserwartung aber auch ‘nur’ 80,9 Jahre. Das Durchschnittsalter der Toten in Italien lag am 8.3.2020 bei ca. 81 Jahren, das der Infizierten bei 60 Jahren und zumeist (ca. 75%) waren Männer betroffen. Die Gruppen der Toten (in Italien) setzte sich dann auch folgend zusammen:

  • 14,1% der Toten waren Ü90
  • 42,2% 80-90
  • 32,4% 70-80
  • 8,4% 60-70
  • 2,8% 40-60

Dazu gehören dann auch die gestorbenen Ärzte in Italien (Stand: 31.3.2020): 32 der 63 verstorbenen Ärzte waren über 70 Jahre alt (3 sogar über 90, 5 über 80), dann 27 weitere über 60 und nur 4 unter 60 Jahren (Alter: 49, 55, 57, 58) [113]. Bei mir kommt zudem zweifel auf ob alle Ärzte da wirklich ‘im Dienst’ waren. In Frankreich sieht es nicht viel anders aus (Stand 24.3.2020) [106]:

  • 93% der Toten waren über 65 Jahre alt,
    • 78% der Toten über 75 Jahre
    • wobei das Durchschnittsalter bei 81,2 Jahren lag.
  • 2,4% der Toten war unter 65 Jahre alt und hatte keine (bekannte) Vorerkrankung.
  • Das Durchschnittsalter der Intensivpatienten liegt bei 65 Jahren.
    • 26% der Intensivpatienten sind über 75 Jahre alt; 67% haben Vorerkrankungen.
    • 17% der Intensivpatienten sind unter 65 Jahre alt und haben keine (bekannten) Vorerkrankungen.

Covid-19 Sterberaten in Bezug auf die Alterskohorten.

SARS-CoV-2 Sterberaten in Bezug auf die Alterskohorten. Quelle: [5]

Corona-Sterberaten in Bezug auf existierende Vorerkrankungen (Diabetes, Herz-Kreislauf, Krebs & Co.).

Corona-Sterberaten in Bezug auf existierende Vorerkrankungen (Diabetes, Herz-Kreislauf, Krebs & Co.). Quelle: [5]

Die Zahlen in Italien & Frankreich passen dann auch gut zum dem, was ich sonst noch so recherchieren konnte [5]. Das Risiko steigt ab ca. 60 Jahren – und insbesondere Menschen ab 80+ sind betroffen. Zudem ist das Risiko einer Erkrankung an SARS-CoV-2 bei einer bestehenden Grunderkrankung (Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf, Atemwege) um Faktoren höher. Ob hier durch Covid-19 das natürliche Ableben nur ein paar Monate vorgezogen wird – wer weiß. Auch bei der Diamond-Princess, dem Kreuzfahrschiff vor Japan, gab es wohl durch die Isolation mehr Tote als nötig – Forscher gehen von einem Faktor 4 aus. Auch dies relativiert einige Zahlen [115][116].

Das die Bluthochdruck- und Diabetes-Medikamente (-> Thiazolidinedione) den ACE2 Rezeptor hoch regulieren und es so SARS-CoV2 einfacher machen in die Zellen zu geraten [40][43] hilft den betroffenen sicher nicht, wie ja auch die schon genannten Zahlen aus Italien bestätigen [69]. Die schon angeführten Fehlbehandlungen werden kann auch Ihr übriges beigetragen haben. Ein weiterer Punkt ist die Immunoseneszenz [114]: Der altersbedingte Abbau des Immunsystems, was u.a. die erhöhte Anfälligkeit älterer Menschen für Infektionskrankheiten, sowie Erkrankungen, die im Zusammenhang mit Entzündungsprozessen (-> Covid-19) stehen erklären kann.

Bei den chinesischen Erkrankten gibt das RKI das mediane Alter zwar mit 51 Jahren an (ca. 78 % der Fälle sind zw. 30 und 69 Jahren alt) – aber das umfasst alle Arten von Erkrankungen wie auch leichtes Fieber – und nicht nur schwere Formen von Covid-19. Allerdings sind selbst hier die unter-20-jährigen mit 2,4 % kaum betroffen [11]. Natürlich bedeutet dies nicht, das junge Menschen nicht von Covid-19 betroffen wären, wie Dr. Demeyer (OLV Hospital in Aalst) ausführt [58]:

“We’re not only talking about the older generations. We’re talking about people aged between 30 and 50, who come in here. Frankly speaking lung scans of these patients are scary”.

Dem schließt sich auch ein Arzt aus der UK im Interview mit Channel 4 News (4.3.2020) an [125]: Viele Patienten unter 50, und wohl ohne bekannte Vorerkrankungen. Auch eine aktuelle Studie mit den Fallzahlen aus Italien (2.4.2020) gibt an, das durchaus auch jüngere Betroffen sein können, wobei das mittlere Alter der Toten bei 78 (mediane 80) Jahren liegt [134]:

“As of April 2nd, 145 out of the 12,250 (1.2%) positive COVID-19 patients under the age of 50 died. In particular, 35 of these were less than 40 years, 26 men and 9 women (age range between 24 and 39 years). For 14 patients under the age of 40 years no clinical information is available; the remaining 18 had serious pre-existing pathologies (cardiovascular, renal, psychiatric pathologies, diabetes, obesity) and 3 had no major pathologies.”

Was nun aber ist die Relation dieser Menschen in Bezug auf die Anzahl der gesamt-infizierten (die keiner kennt)? Und welche ggf. verborgenen Vorerkrankungen haben diese jüngeren Menschen – denn bei den Italienischen Daten hatten min. 50% der unter 40 Jährigen ‘serious pre-existing pathologies’ [134]. Im Vergleich dazu sollen bei ca. 80% der Infizierten die Erkrankung ungefähr so wie eine normale oder mittelschwere Grippe verlaufen – also in dem Fall das es überhaupt Symptome gibt. Dennoch – ein  Restrisiko für jedermann scheint es klar zu geben. Aber das gibt es immer.

Corona-Symptome - bei ca. 80% wohl nur eine einfache Grippe.

Corona und die Corona-Symptome – bei ca. 80% wohl nur eine einfache Grippe. Quelle: [5]

Letalität und Ansteckung / Infektionspotential vom Corona-Virus im Vergleich.

Letalität und Ansteckung / Infektionspotential vom Corona-Virus im Vergleich. Quelle: [5]

Das (aktuell) bei ca. 80% die Erkrankung nach der Infektion wohl mehr oder minder “Easy” abläuft ist für mich jedoch ein elementar wichtiger Punkt, der ggf. etwas ‘unter geht’. In Bezug auf die Letalität und die Ansteckungsgefahr gibt es dann auch schlimmeres unter den Viren wie nebenstehend im Bild zu sehen. Ganz aktuell noch eine Studie aus der Lancet (30.3.2020) mit Daten bis zum 25.3.2020. daraus (übersetzt mit deepl.com) [112]:

“Nach einer weiteren Bereinigung um die Demographie und die Untererfassung erhielten wir jedoch eine beste Schätzung der Todesfallrate in China von 1,38% (1,23-1,53), mit wesentlich höheren Quoten in den älteren Altersgruppen (0,32% [0,27-0,38] in den Altersgruppen unter 60 Jahren gegenüber 6,4% [5,7-7,2] in den Altersgruppen unter ≥60), bis zu 13,4% (11,2-15,9) in den Altersgruppen über 80 Jahren. Die Schätzungen des Anteils der Todesfälle in internationalen Fällen, geschichtet nach dem Alter, stimmen mit denen aus China überein.

Wer also alt, krank und / oder immun-geschwächt ist, hat aktuell jedoch ein relativ hohes Risiko. Man sollte jedoch das Risiko von SARS-CoV2 in Relation sehen – wie es auch Virologin Prof. Moelling es in einer Talk-Runde bei Phoenix (ARD) betont [77]. So ist bei 28.000 Intensivbetten, von denen schon die meisten belegt sein dürften, bei einer Behandlungsdauer von 14 Tagen nicht viel Luft für zu viele Covid-19 Erkrankte – die aktuelle Vorsicht scheint also angebracht – aber die Wirtschaft abzuwürgen nützt am Ende aus meiner persönlichen Sicht auch keinem.

Aktuell ist jedoch noch zu bedenken, das SARS-CoV-2 ein neues Virus ist, welchem die Population noch nicht ausgesetzt war. So sind Therapie wie auch Spätfolgen unklar. In China gibt es Fälle, wo die Patienten ein Verlust von 20-30% der Lungenfunktion hatten. [66]:

“Some patients might have a drop of about 20 to 30 per cent in lung function, says medical director of Infectious Disease Centre at Princess Margaret Hospital”

Klinische Verläufe der wichtigsten Symptome und Ergebnisse und die Dauer der Virusabgabe nach Krankheitsbeginn bei Patienten, die mit COVID-19 hospitalisiert wurden. Die Grafik zeigt die mediane Dauer der Symptome und des Auftretens von Komplikationen und Ergebnissen. ICU=Intensivstation, SARS-CoV-2=schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2., ARDS=akutes Atemnotsyndrom.

Klinische Verläufe der wichtigsten Symptome und Ergebnisse und die Dauer der Virusabgabe nach Krankheitsbeginn bei Patienten, die mit COVID-19 hospitalisiert wurden. Die Grafik zeigt die mediane Dauer der Symptome und des Auftretens von Komplikationen und Ergebnissen. ICU=Intensivstation, SARS-CoV-2=schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2., ARDS=akutes Atemnotsyndrom. Quelle: [71]

Auch gibt es Berichte von Fällen in China, wo die COVID-19 Erkrankung heftiger verläuft und es zu einer Wiederansteckung mit Hyperzytokinämie [68] nach Entlassung aus dem Krankenhaus kommt [67]. Ebenfalls sollen ggf. erworbene Antikörper teils nur wenige Jahre bei ehemals infizierten (SARS) nachweisbar sein. Was auch Sorgen macht: Forscher haben wohl herausgefunden, dass SARS-CoV-2 die Blut-Hirn-Schranke überquert und zumindest in einigen Fällen, und vielleicht auch chronisch, eine neurologische Erkrankung auslöst, so das wohl einige Infizierte aufgrund von Hirnschäden buchstäblich vergessen haben, zu atmen. [22] In der Studie steht denn auch:

Die mögliche Neuroinvasion von SARS-CoV-2 könnte auch teilweise erklären, warum einige Patienten eine Atemwegsinsuffizienz entwickelten, andere hingegen nicht.”

Aber all diese Dinge müssen aus meiner Sicht ebenfalls in Relation zur Gesamtpopulation in China und den Vorgeschichten und Vorerkrankungen der betroffenen gesehen werden – über die dann leider nichts in Erfahrung zu bringen ist.

Ich zumindest vorsichtig mir leichtfertig eine Infektion zuzulegen. Warum? a) Die Decke der Behandlungskapazitäten ist dünn und b) Nach einem Artikel in National Geographic ist ein zusätzliches Problem, das es durch (zu) viel ausgeschüttete Entzündungs-Mediatoren (-> Zytokine, weiter unten mehr dazu) – zu Problemen mit der Lunge, aber in Folge auch der Niere und der Leber kommen kann [30]. Aber auch das gilt für jede schlimmere Grippewelle. Allerdings wird (einigen Virologen nach) damit gerechnet das sich zwischen 20-60% der globalen Bevölkerung über die nächsten Monate (oder Jahre) infizieren [34]. Insofern: Es kommt was kommt und was hilft ist sich selber zu stärken: Gute Ernährung, guter Schlaf, sinnvolle Nahrungsergänzung, frische Luft & Sonne.

Wichtig: Wenn man dem Foren-Geflüster Glauben schenken darf scheint die Versorgungs-Lage für die letztendlich durch Covid-19 betroffenen nicht so gut wenn zu viele auf einmal krank werden sollte, speziell wenn man vorkrankt und >65 Jahre ist. Die Abwägungen welche Politik und Ärzte hier zu treffen haben sind ethisch gesehen, im Ernstfall, nicht einfachbetreffen den aktuellen Daten nach jedoch keine Massen. So besteht trotz der mäßigenden Kommentare von Dr. Wodarg, Dr. Bhakdi und Dr. Grünewald ganz klar das Potential das die Versorgungsmöglichkeiten für die nun erkrankenden, speziell dann die älteren, nicht ausreichen könnten – und das wird aus meiner Sicht klar für Schlagzeilen sorgen, ist aber in letzter Konsequenz nicht vermeidbar.

Aber dies ist nur eine Seite der Medaille… die andere sind die (persönlichen und wirtschaftlichen) Folgen & Schäden durch ggf. überzogene Maßnahmen, wie ich weiter unten noch ausführen werde.

Was kann vorbeugend getan werden?

Aus meiner Sicht drei Dinge:  a) Stärkung des Immunsystems und Sauberkeit in Bezug auf  b) Hand- und Oberflächendesinfektion, ggf. auch c) Mundschutz in exponierten Situationen (Supermarkt & Co.).

Bezüglich der Supplemente zur Stärkung des Immunsystems nutze ich in der Regel:

  • Magnesium
    • Für mich das Supplement #1
    • Auch ein guter Ca-Kanal Inhibitor, ggf. wichtig bei Sepsis durch eine Pneumonie [120].
    • Vorbeugend: Ich nutze 3-4 * 100 mg am Tag. Dabei nutze ich die Formen Malat, Bisglycinat und Taureat.
  • Vitamin C [17][18][19][20][39]
    • Für mich das Supplement #2 – aber #1 bei Krankheit!
    • Vorbeugend: min. 100-200 mg / Tag. [20]
      • Wobei ich 6-12 g (GRAMM) für mich selber nutze.
    • Akut: 6-8g / Tag [19]
      • Wobei ich selber da bis 50-100 g (GRAMM) hochgehen würde, Oral, Liposomal und IV.
    • Optimale Form: Liposomal! – weil das das Vitamin C maximal verfügbar macht.
      • Ansonsten als L(+)-Ascorbinsäure (in Kapsel) und Natrium-Ascorbat (z.B. aufgelöst in Waser)
        • beides gibts als ‘Schüttgut’ billigst im Chemie-Handel und Online.
  • Zink
    • Akut: Ich nutze bis zu 50 bzw. 75 mg / Tag – teils (u.a. Dr. Volkmann) wird auch noch mehr empfohlen.
      • Wichtig: Solche hohen Dosen wirklich nur, wenn eine akute Infektion vorliegt!
    • Vorbeugend: Ich nutze für mich selber ca. 15-25 mg/Tag
      • Was aber nicht bedeuten muss, dass das für andere Menschen passt.
    • Als Formen würde ich Gluconat und Glycinat bevorzugen.
  • Vitamin D [12][13][14][123]
    • Akut: Keine Ahnung – max. 10.000 IE /Tag für mich.
      • Weil: Die Speicher sollten langsam (vorher) gefüllt werden und zu viel Vitamin D3 ist Immun-Suppressiv (was o.k. sein kann – aber auch nicht).
    • Vorbeugend: Ich nutze 2.400-4.800 IE – je nach Blutwerten.
  • Lysin (Aminosäure)
    • Akut: bis 2-4 Tag (oder mehr)
      • Aber ab 2 g das Arginin (min. 1:1) nicht vergessen, weil Lysin & Arginin die gleichen Transporter nutzen und sonst die Aufnahme von Arginin & damit die bakterielle Abwehr unterdrückt wird.
    • Vorbeugend: 1-1,5 g Tag
  • Ggf.  auch N-Acetyl-Cystein (im Volksmud ‘ACC’) [26]
    • wobei das ja zumindest als Schleimlöser und zur Erhöhung von Glutathion (GSH) funktioniert,
    • und es Berichte gibt, dass es Symptome bei bestimmten (nicht allen!) Grippe-Erregern, aber auch H1N1 verbessert habe [26].
  • Ggf. Thiamin (Vitamin B2) [135]
    • Eine Thiamin-Ergänzung (wenn zu wenig) mildert wohl Bluthochdruck und Stoffwechselanomalien in hypertensiven Ratten. Die Thiamin-‘repletion’ reguliert wohl zudem die Expression von Angiotensinogen (-80%), ACE (-77%) und Angiotensin-Typ-1-Rezeptor (-72%) mRNAs in den hypertensiven Ratten herunter.

Pflanzliche Extrakte aus Cystrose, Echinechea, Helmkraut, Lakritze (Glycyrrhizin [126]) sowie frischer Ingwer und Knoblauch, etc. pp. sollen auch Helfen – denn all diese Dinge wirken Antiviral. Das in der aktuellen Phase sicher auch ein ordentlicher Selen-Status (bitte vor der Infektion auftanken!), eine gut funktionierende Schilddrüse sowie ein B-Komplex mit Folat und aktivem B6-P5P sinnvoll ist (bitte von letzterem nicht mehr als 5-10 mg wenn HPU-Status und Schwermetall-Belastung unklar sind) – will ich hier gar nicht mehr speziell erwähnen. Aber das Nutrients Special  “Vitamin C in health an disease” [39] sollte man mal überflogen haben – eigentlich unfassbar das selbst Vitamin C außerhalb der ‘Verschreibungs-Logik’ der meisten Ärzte ist!

Ganz klar: Eine gut funktionierende Niere & Leber sind immer wichtig – speziell auch bei Krankheit. Der Bericht aus dem National Geographic [30], weiter oben schon erwähnt, macht das für mich nochmals klar. Wer also schlechte Blutwerte bei GOT, GPT, Gamma-GT und Billirubin hat (Leber) oder auch Kreatinin, Harnsäure und ggf. Cystatin C (Niere) – der sollte aus meiner Sicht ggf. ‘mal vorbeugend’ etwas tun. Was? Zum Beispiel weniger Fett essen, keine Übermengen an Fructose – und speziell am Abend nicht zu spät essen. Weniger (oder kein) Alkohol und nicht zu viel Protein am Abend sind auch hilfreich für die Leber. Bei den Supplementen können hier, in Bezug auf die Leber, die Aminosäure Taurin [41][42] und Mariendistel-Extrakt (80% Sylimarin) oft gut helfen. Glutamin & Glycin empfinde ich ebenfalls als Hilfreich, speziell wenn N-Acetyl-Cystein eingenommen wird.

Was kann ggf. bei einer Covid-19 Infektion getan werden (Melatonin, Vitamin C, etc.) ?

Ein hoch interessante Blog-Artikel Serie geht dann noch auf Melatonin [48] und Vitamin C [49] ein – und was dies neben NO (Stickoxid) und anderen mit Corona bzw. Covid-19 zu tun hat bzw. haben könnte. Ein Punkt der dort hervorgehoben wird sind NLRP3 Inflammasome, welche bei Expression die eingangs angeführten (ggf. überschießenden) Zytokin-Stürme befördern (-> in ‘Einfach-Sprech’: zu viel Sekrete in der Lunge…). Neben sehr vielem anderen wichtigen Informationen steht in dem Artikel u.a.:

“The fact that the pro-inflammatory cytokine storm effects are induced by the activation of NLRP3 inflammasomes, the ability of melatonin to INHIBIT NLRP3 inflammasome elevates this powerful molecule to a truly unique position in the fight against COVID-19.”

Altersschwankungen des Melatoninspiegels.

Altersschwankungen des Melatoninspiegels. Quelle: [50]

Melatonin inhibiert NLRP3? Ja [53], das ist das ‘Schlaf- und Reperaturhormon’, dessen Ausschüttung durch EMF & Blaulicht reduziert bzw. ‘kaputt gemacht wird’ (Film-Tip: Schaut euch Resonance mal an…). Auch wer unter Serotonin-Mangel leitet oder eine HPU hat (-> indirekt, durch B6-P5P-Mangel) macht in der Regel weniger Melatonin – weil Serotonin der Melatonin-Vorläufer ist und B6-P5P zur synthese von Serotonin aus 5-HTP benötigt wird. Im Alter geht es dann mit Melatonin weiter bergab [50], was auch ganz gut zu den den Statistiken passt, insbesondere warum Jugendliche, jüngere und auch Schwangere (-> haben im 3ten Trimester ebenfalls mehr Melatonin) weniger betroffen sind.

Aber auch NO (Stickoxid) [51] und Vitamin C [52] inhibieren direkt und indirekt NLRP3, wobei Vitamin C wohl auch die Produktion von NO fördert. Deswegen rate ich ja auch nicht zu irrigen Lysin-Supplementationen, sondern ab einem gewissen Punkt zur Beigabe von Arginin (oder anders herum).

Synthese-Schritte von Tryptophan zu Melatonin.

Synthese-Schritte von Tryptophan zu Melatonin.

Wer sich jetzt jedoch (präventiv) unnötig viel Vitamin C, Melatonin und Arginin einwirft wird damit auch keine Freude haben – alles hat Seiteneffekte, wie z.B. zu viel NO (-> Peroxinitrid) und zu viel Antioxidantien (-> reduktiver Stress). Das richtige Maß zur richtigen Zeit ist wie immer entscheidend. Der verlinkte Artikel [48] gibt so an, das vorbeugend 0,2-0,5 mg Melatonin (ca. 0,5 h vor dem schlafen gehen) und Vitamin C alters-abhängig eingenommen werden sollte. Im (höheren) Alter halte ich selber die 0,5 mg Melatonin nicht für ausreichend.

Während einer Covid-19 Infektion können es, dem Artikel nach auch gerne 5-50 mg Melatonin sein – wobei hier spezielle Einnahme-regeln über den Tag, aber auch Interaktionen mit Medikamenten beachtet werden müssen! Bei Vitamin C wird dann 1-2 g alle 15-30 Minuten empfohlen – je nach Symptomen. Wobei letzteres schon eine durchaus sehr abführende Dosis ist, weswegen ich selber auch liposomales Vitamin C nutze. (Hochdosis) Vitamin C kommt auch immer wieder in den Protokollen der Chinesen vor – zumindest so weit man den Links & Übersetzungen glauben schenken kann [54]. Wichtig ist aber: Melatonin muss, wenn es dauerhaft eingenommen wird, immer im zirkadianen Rhythmus (und ohne Blaulicht am Abend) eingenommen werden – sonst gibt es ggf. schädliche Nebeneffekte für Augen & Co. [74][75].

Wer dann noch auf die nebenstehenden Grafik schaut, der wird wieder Zink & Magnesium finden, sowie Vitamin B6 (Aktiviert) und Folsäure (bitte als 5-MTHF-Folat) – wie es jeder gute B-Komplex bzw. ordentlich frisches Grünzeug (was kaum einer isst) enthält. Daneben gibt es natürlich auch noch andere potentielle Substanzen, u.a. Corticosteroide [71], in Bezug auf die Inhibition und Behandlung von Covid-19 [60][61][62][63]. Dabei sollten Corticosteroide zur Reduktion der Antwort des Immunsystems jedoch wohl nur bei Zytokinstürmen gegeben werden [134]:

Corticosteroids are not routinely recommended and might exacerbate COVID-19-associated lung injury.However, in hyperinflammation, immunosuppression is likely to be beneficial

Alles nicht so einfach mit der Therapie…

Was kann sonst noch so getan werden? Sonne & kein EMF!

Ganz klar: Sonne – nach draußen gehen – ohne Glas davor. Das stärkt das Immunsystem –   wer hätte es gedacht? [15][16]. Auch Sauna und Heiß/Kalt-Bäder sollen helfen – aber bitte vorher (-> vorbeugend).

Selbstverstärkender Kreislauf der chronischen Entzündung durch nitrosativen Stress, basierend auf Umwelt-Faktoren und u.a. VGCC, NMDA2-Rezeptor Aktivierung.

Selbstverstärkender Kreislauf der chronischen Entzündung durch nitrosativen Stress, basierend auf Umwelt-Faktoren und u.a. VGCC, NMDA2-Rezeptor Aktivierung. Bild basierend auf M. Pall und V. v. Baehr

Für mich ein ganz zentraler Punkt: Reduktion von EMF (Mobilfunk, WLAN), aber auch Vermeidung anderer Stressoren die oxidativen und nitrosativen Stress (-> ‘freie Radikale’) verstärken können wie:

  • Psychologischer Stress
  • Schwermetallbelastungen (Amalgam!, also Quecksilber, Blei, Cadmium, Arsen)
  • (Schimmel-) Pilze
  • Industriegifte, u.a. ‘normale’ Deos, Waschmittel, Weichspüler, Cremes, Duschmittel
  • Lebensmittel in Plastik, Weichmacher, Kassenbons mit BPA
  • Biozide, Spritzmittel (also alles was nicht zertifiziertes Bio – optimal Demeter – ist)…
  • etc.

All diese Faktoren (oder Stressoren) wirken synergistisch – also zusammen & verstärkend – in einem Teufelskreislauf. Meine Theorie, warum es die Chinesen so hart erwischt hat und der neue Virus letaler als der SARS-Virus von 2003 ist, ist denn auch: Sicher 100-10.000 mal mehr EMF-Belastung durch Mobilfunk, 4G+, 5G, WLAN & Co. als 2003, viel LED-Licht, Luftverschmutzung (Smog, Feinstaub), Pestizide in Lebensmitteln, Chemie in vielen Produkten, etc. pp. Wie soll das in einer 10 Millionenstadt anders laufen? Die Leute werden auch ‘Dicht an Dicht’ zusammenleben – was die effektive Belastung mit EMF und Luftverschmutzung noch deutlich (gegenüber deutschen Großstädten) steigert.

Das EMF und Mikrowellen das Immunsystem supprimieren und so EBV (Eppstein-Barr Virus) und Borreliose (Bakterien) befördern, das hatte ich letztens erst in EMF 21 mit Verweis auf Studien und den Vitamin-D-Rezeptor geschrieben. In Bezug auf den SARS-CoV-2 Virus dürfte das nicht viel anders aussehen. Schaut euch dazu einfach nur das nebenstehende Bild an. Da wird beschrieben wie das ganze Botenstoff-System (-> Zytokine) des Immunsystems durcheinander gerät – u.a. durch all die genannten Faktoren. Was eine TH2-Dominanz und ein Verlust von Treg-Zellen bedeuten kann, das beschreibe ich weiter unten noch: Nichts gutes! 

Auch eine Aufsatz des norwegischen Bloggers Einar Flydal [89] mit Verweis auf Zaporozhan et al. [90] und Fistenberg ist für mich in diesem Zusammenhang interessant, beleuchtet Sie doch den möglichen Zusammenhang von elektrischen und geomagnetischen Feldern auf die Gen-Expression in Bezug auf Grippeviren. Für einige mag das weit her geholt sein, es passt für mich jedoch ins Bild. Wer lieber Studien mag: EMF bringt das gesamte Immunsystem durcheinander – und Vitamin D hilft/half hier ein bisschen und die Effekte zu reduzieren [121]:

“After 30 days of exposure time, 1 h/day EMF exposure resulted in significant decrease in immunoglobulin levels (IgA, IgE, IgM, and IgG); total leukocyte, lymphocyte, eosinophil and basophil counts; and a significant increase in neutrophil and monocyte counts. These changes were more increased in the group exposed to 2 h/day EMF. “

Noch krasser: Bei einer Pneumonie – also einer Lungenentzündung ala Covid-19 – ist die meist damit verbundene Sepsis ein großes Problem, was dann auch oft zum Tode führen kann. Problematisch ist hier wohl das hohe Calcium im Zytosol [120, 123]. Was hier wohl hilft sind Calcium-Kanal-Blocker, um den weiteren Einstrom von Ca in die Zelle zu verhindern. [120]:

“Pneumonia is the leading cause of sepsis. In animal septic models, sepsis could induce uncontrolled calcium (Ca) leaking, raising cytosolic Ca to a toxic level, causing irreversible cellular injuries and organ failure. All types of calcium channel blockers (CCBs), by inhibiting Ca influx, have been shown to decrease overall mortality in various septic animal models.

Was ist jedoch ein sehr großer Beförderer für intrazelluläres Calcium? EMF! Was machen alle Menschen heute, was gibt es ganz viel in Intensivstationen mit sehr viel elektrischen Geräten? EMF!  Was ist der aus meiner Sicht natürlichste und sicherste Ca-Kanal Inhibitor? Genug Magnesium!

Dr. Klinghard berichtet in einem durchaus informativen Vortrag vom 20.3.2020 [72] dann auch noch, das er über Kontakt mit den Verwandten von 4 jungen Menschen die an Covid-19 erkrankt waren/sind herausgefunden hatte das diese in er IT/Kommunikations-Industrie arbeiten, von morgens bis abends Smartphone nutzen und sich im Umfeld von viel WLAN bewegen (zu Hause & Arbeit). Ja, ich weiss – heute nichts besondere. Wenn das nicht überzeugt, ggf. dieses:

“Ich selber leide unter Elektro-Sensitivität. Wenn ich zu lange in Umgebungen mit viel WLAN / Mobilfunk bin, dann bekomme ich Kopfschmerzen bzw. Migräne. Eine schlechter Raumluft & chemische Kontaminaten in der Luft sind zusätzliche Problembeschleuniger.”

Ehrlich & Wirklich -> ‘Kein Scheiß’. EMF’s aus Mobilfunk, WLAN & Co. sind kein Spaß (mehr)…

Was kann vorbeugend getan werden (Desinfektionsmittel, Alkohol, Chlordioxid, Masken, etc.)

Bezüglich der Oberflächendesinfektion steht im „Guide to Local Production: WHO-recommended Handrub Formulations“ (Seite 3) [23] zu selbstgemachten Handdesinfektonsmitteln:

  • Isopropanol (Isopropylalkohol) 99,8%: 75,15% (Volumenprozent),
  • Glycerin 98%: 1.45% (Volumenprozent),
  • Wasserstoffperoxid 3%: 0.125% (Volumenprozent)
  • Wasser (Rest)

Die chinesische Luftfahrtbehörde empfiehlt die Verwendung von Chlor-Dioxid (ClO2) als Mittel gegen das Coronavirus [24]. Auf der Internetseite der www.iata.org wird dabei in einem Dokument eine Chlordioxid-Lösung mit 250 ppm unter Sektion 6.1.1 (Air Disinfection) und 6.1.2 (Object Surface Disinfection) als eines der Mittel der Wahl zur Sprühdesinfektion, zur Oberflächendesinfektion und für die Desinfektion der Raumluft empfohlen. Chlordioxid wirkt auch direkt gegen Corona-Viren in Zellkulturen [21].

Einige mögen Chlordioxid als MMS und CDL / CDS kennen – die Komponenten Natriumchlorid 25% und Salzsäure 4% sind überall zur Wasserdesinfektion (und ähnlichem), auch in Gebindegrößen >= 1 Liter im Chemie-Großhandel günstigst zu beziehen. Die Zubereitung sollte unter Vorsichtsmaßnahmen in geringen Mengen geschehen – denn das dabei entstehende Chlorgas darf nicht eingeatmet werden! Spannend ist auch, das Chloroquinphosphat, ein Malaria-Mittel, wohl nach neusten chinesischen Studien (bzw. einer Studie zur Veröffentlichung in Cell) [27], wirksam gegen SARS-CoV2 sein soll. Aus der Studie:

“Chloroquine phosphate, an old drug for treatment of malaria, is shown to have apparent efficacy and acceptable safety against COVID-19 associated pneumonia in multicenter clinical trials conducted in China”

Sehr gut, das Bayer den Vertrieb von Resochin, einem Chloroquin-haltigem Mittel zur Behandlung und zur Prophylaxe von Malaria, mitte letzten Jahres eingestellt hat! [44] Allerdings soll Hydroxychloroquine ggf. noch besser wirken “as it reached three times the potency of chloroquine phosphate when given 500 mg twice daily 5 days in advance” [37]. Erinnert mich irgendwie an die Geschichten über MMS bzw.  CDS / CDL und Jim Humble – der ja dieses (MMS) gegen Malaria eingesetzt haben will bzw. soll -> auf einer Rohstoff-Expedition in Südamerika, wo dann seine Begleiter alle fernab der Zivilisation an Malaria erkrankten. Aber das ist ein Thema für später hier im Blog… Bis dahin: CDS ist einfach selber gemacht (weil es nicht lange hält): 0,5 l Milchflasche, ein Reagenzglas, 10 ml Natriumchlorid 25% + 10 ml Salzsäure 4%. Die Zutaten gibt es (wie schon geschrieben) für sehr wenig Geld im Chemie-Großhandel in 1l Gebinden.

Lohnt es Masken zu tragen? Ich denke Die Antwort ist einfach...

Lohnt es Masken zu tragen? Ich denke Die Antwort scheint einfach… Quelle

Virologe Streek weist im ZDF noch darauf hin, das SARS-CoV-2 sich wohl eher nicht durch eine Schmiereninfektion (z.B. Einkauswagen) verbreitet [119, Min. 5:00] – allerdings kann es problematisch sein, wenn jemand infiziert ist, in die Hand hustet und dann etwas anfasst. Allerdings widerspricht hier das Ärzteblatt vom 13.3.2020 dieser Aussage mit Verweis auf eine US-Studie in einem Hochsicherheitslabor! [122]. Jeder mag sich sein Teil zu diesen ‘Missinformationen’ im ZDF denken.  In Bezug auf den Mundschutz lässt und der gleiche Artikel im Ärzteblatt [122] wissen, das der Virus mehrere Stunden in der Luft aktiv sein kann (Halbwertszeit 2,74 Stunden). Eine aktuelle Chinesische Publikation bestätigt das aus meiner Sicht [144]. Ein Mundschutz im Supermarkt, oder dort wo viele Menschen durchlaufen, scheint also eher ratsam – egal ob unsere Politiker erklär(t)en das dies nicht nötig sei. Nassim Taleb, Author von ‘Der Schwarze Schwan‘ und ‘Antrifragility’, schreibt bei Twitter dann noch zum Bild nebenan:

“This is the strongest statistical association I’ve seen w/ respect to the virus. Wear a mask, mandate others to wear masks, & remember that @WHO is criminally incompetent. To repeat:@WHO is criminally incompetent.

PS-Don’t get into elevators, buses, etc. unless your mask in N95 https://t.co/ZCkl3hql9K

Ach ja: Wer irgendwie Zugriff auf Mundschutz (Masken) hat – sollte dennoch vorsichtig sein. Weil das richtige anlegen dieser ist nicht einfach [82] und kontaminierte Masken mit einer schweißigen Luft darunter sind nicht unbedingt von Vorteil. Ich würde eine einfache Maske, falls ich diese nutzen würde, jedoch ab und zu mit dem WHO Desinfektions-Mix oder der Chlordioxid 250-300 ppm-Lösung besprühen.

Etwas zum angeborenen (unspezifischen) und adaptiven (lernfähigen) Immunsystem

In einem Beitrag im Spiegel erklärt Thomas Löscher, Internist und Infektiologe vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) recht gut unser Immunsystem [25]. Ich hatte dies im Beitrag über chronische Entzündungen, Nitrostress und Umweltfaktoren – auch schon mal übersichtshalber erklärt. Damals schrieb ich, dass der Körper grundsätzlich zwei Immunsysteme hat:

  • ein unspezifisches (angeborenes, nicht lernfähiges), bestehend aus:
    • Makrophagen (Monozyten)
    • Mastzellen,
    • Granulozyten (Neutrophile, Eosinophile, Basophile),
    • Natürliche Killerzellen
  • und ein spezifisches (lernfähiges)
    • T-Lymphozyten (CD4 Helferzellen und CD8 Lymphozyten)
    • B-Lymphozyten (-> Antikörper)

Wer nun im großen Blutbild wenige Leukozyten (weiße Blutkörperchen) hat – der hat schon mal ein Problem mit seiner Immunabwehr. Gleiches gilt für wenige Neutrophile (welche u.a. genug Eisen zur Aktivierung benötigen) und Monozyten und Lymphozyten (welche u.a. durch Glutamin befördert werden). Im Spiegel-Artikel steht dann, dass das Funktionieren der unspezifische Abwehr (auch bei einer Coronaviren-Infektion) von verschiedenen Faktoren abhängt, u.a.:

  • dem Alter: Da im Alter die Aktivität der angeborene Immunabwehr abnimmt (weswegen wohl auch kaum Kinder erkranken)
  • den Grunderkrankungen: Hier schwächen u.a. Erkrankungen der Lunge das Immunsystem – aber ebenso Chemotherapien bei Krebspatienten und anderen chronischen Krankheiten.
Beispielhafter Test der Immunantwort des TH1/2/17-Systems für verschiedene Zytokine.

Beispielhafter Test der Immunantwort des TH1/2/17-Systems für verschiedene Zytokine.

Der Körper reagiert auf das Virus mit einer massiven Produktion von Entzündungsmediatoren (körpereigene Stoffe, die eine starke Entzündung hervorrufen, u.a. Zytokine). Kann die Entzündung nicht eingedämmt werden – kann es sehr schnell zu einer Lungenentzündung kommen. Eine wichtige Rolle spielen hier dann auch die Zytokine, welche von den CD4-Helferzellen freigesetzt werden. So untergliedern sich die CD4-Helferzellen in die verschiedenen TH- & T-Helferzellen [8]:

  • TH1 -> Angriffszellen
    • Sezernieren (setzen frei) IFN-γ (aber auch IL-2, TNF-alpha)
    • Eliminieren infizierte und veränderte Körperzellen
  • TH2 -> Immunmodulierende Zellen
    • Sezernieren IL-4 und 5 (aber auch IL-10)
    • Stärken die Antikörperproduktion, u.a. IgE – welcher auch für die Soforttyp-Allergie verantwortlich ist.
  • TH17 -> Kontrollzellen
    • Sezernieren IL 17 (und IL-6)
    • Kontrollieren persistierende Erreger
  • Treg (CD25+/CD127) -> Bremserzellen (auch TH3 genannt -> Darm)
    • Sezernieren IL-10 und TGF-ß
    • Erhalten die Toleranz und verhindern bzw. bremsen übermäßige (CD4/8) Immunreaktionen

Die verschiedenen Zytokine (IL-2/4/5/6/10/17, TNF-alpha, IFN-gamma) und Co. regulieren und stimulieren dann die Immunreaktion. Das Problem: Bei einigen Menschen mit Immunschwäche (u.a. chronische Infektionen, Schwermetallbelastungen mit Quecksilber aus Amalgam & Co.) kann es sein, das kaum noch Zytokine freigesetzt werden – also das Immunsystem kaum noch auch die Virenbelastungen reagiert und sich diese persistieren (-> ‘einnisten’) und ausbreiten können. Das Ganze kann man testen – ein Bild dazu ist weiter oben abgebildet, was ich mit freundlicher Genehmigung eines Lesers des Blogs verwenden darf (Danke!). Hinweis: Das Bild zeigt eine Konstellation die man nicht unbedingt ‘teilen’ möchte.

Natürlich geht es auch anders herum: Der Körper überreagiert – und setzt so viele Zytokine frei, dass das System ebenfalls überfordert ist. Diese (Zytokin-) Proteine müssen ja auch wieder abgebaut und ausgeschieden werden (-> Schleim, Eiter). Gibt es zu viele Zytokine auf einmal (-> Hyperzytokinamie) – dann kann auch das massivste Probleme auslösen, wie z.B. bei einer Re-Infektion mit SARS-CoV2 beobachtet wurde.

Hier greift nun auch die von Volker von Baehr (IMD Berlin) beschriebene Problematik: Bei chronischen Entzündungen & dann noch viel EMF (+ andere Umweltbelastungen) kann es eine TH2-Dominanz mit vermehrter Antikörperproduktion und zum Verlust der Treg-Zellen kommen, welche eine überschießende Immunreaktion dämpfen. Was bedeutet das?: Eine Überreaktion des Immunsystems mit ggf. fatalen Folgen. Die Balance ist also entscheidend! Und von einer Balance sind viele Menschen (aus meiner Sicht) weit entfernt….

Ganz wichtig noch zum Abschluss: Löscher sagt im Spiegel-Artikel klar, das das Fieber nicht direkt (Anm.: also sofort) gesenkt werden darf, sondern nur, wenn dieses (_> also das Fieber) selber zu Problemen (Kreislauf, Erschöpfung) führt. Warum? Löscher:

„Das Fieber ist einerseits eine Entzündungsreaktion und führt andererseits zu einer Aktivierung der körpereigenen Abwehr, auch der unspezifischen“,

So sollte nach Löscher erst ab 39 Grad das Fieber gesenkt werden – entweder durch z.B. Wadenwickel oder Medikamente “wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Paracetamol”. Ibu? Klasse! Siehe oben! Ich selber würde da eher Paracetamol vorziehen – als Zäpfchen – aber auch nur dann wenn es wirklich angebracht ist – wer weiß was da die (zusätzlichen) Seiteneffekte sind. Das Grundproblem: Diese Medikamente belasten dann wieder die Leber… und es braucht eben auch eine hohe Temperatur bis kurz vor oder um 40 Grad um ungewünschte Bakterien, Viren & Co. ‘zu erledigen’. Natürlich leidet auch der Körper unter dieser Aktion… das (Über-)Leben ist ein Kompromiss.

Was spannend bleibt: Im Tierversuch hat man herausgefunden, dass die Re-Infektion vermehrt zu einem Zytokin-Freisetzungssyndrom führt, welche dann zu akutem Organversagen führt [32]. Das könnte dann auch die potentiell schlimmeren Verläufe (Sterberate) in China erklären, weil das SARS-CoV2 Virus dem SARS-Virus aus 2003 sehr ähnlich ist. Dies würde jedoch auch einen Impfstoff erschweren, weil ja eine ‘vorige Infektion’ durch den Impfstoff dann beim Auftreten von Corona-CoV2 oder 3, 4, 5 – ebenfalls eine Re-Infektion wäre. Ich bin ja bei solchen Impf-Experimenten sehr, sehr vorsichtig.

Mein Fazit – die Perspektiven waren!

Man sollte sich aus meiner Sicht in den guten Zeiten um seine körperlichen Baustellen kümmern – und nicht erst wenn Corona, Grippe & Co. anrollt – egal wie dramatisch oder undramatisch diese ggf. sind. Hiermit meine ich nicht nur Diabetes II und Herz-Kreislauf-Krankheiten, sondern auch solche Sachen wie die Schilddrüse in Unterfunktion und z.B. das Hormonsystem. Das sind alles Baustellen, welche viele Menschen betreffen und, gerade im Alter, das ganze Körper- und Immunsystem nachhaltig schwächen. Das Blaulicht und EMF (Smartphone, WLAN & Co.) euch kaputt machen – darauf muss ich hoffentlich hier nicht noch mal eingehen. Gerade letztere sind jedoch wichtige (verschlimmerungs-) Faktoren, die es in der heutigen Ausprägung vor 15 Jahren noch nicht gab.

Wer aktuell Ibuprofen nimmt, oder irgendwelche Thiazolidinedione (Diabetes 2)  oder ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Typ-I-Rezeptorblocker (ARBs) – der sollte sich mal bei seinem Arzt ganz schnell schlau machen – denn der hat sicherlich auch schon die Online-Publikation der Lancet vom 11. März [43] gelesen sowie Cell [40] und weiß was nun (hoffentlich) zu tun ist (ganz sicherlich!).

Das Diabetes Typ II und Bluthochdruck dann eher Zivilisationskrankheiten sind, die oft durch schlechte (Ernährungs-) Gewohnheiten stark befördert werden – will ich hier ebenfalls nicht noch mal ausbreiten. Aber ich möchte in diesem Zusammenhang zumindest auf Dr. Esselstyn und Dr. Greger hinweisen – die geben beide, neben Dr. McDougal, Dr. Barnard & Co., viele gute Tips wie man das mit der Diabetes und dem Bluthochdruck (sowie vielen anderen Krankheiten) ohne Medikamente regeln kann. Ach ja: Eine Schilddrüse in Unterfunktion hilft bei all diesen Krankheiten gar nicht… Wer täglich Ibuprofen ‘Poppt’ – der sollte ggf. auch mal was an seinem ‘Lifestyle’ ändern – z.B. weniger Smartphone, weniger Fernsehen am Abend, früher zu Bett & Co. – habe ich alles hier beschrieben.

“Wir” oder “Man” sollte nun ganz klar nicht in Panik verfallen und die Perspektive waren: Die Auswertung der ersten 1366 Corona-Toten in Italien ergibt denn auch folgendes Bild (13.3.2020):

  • 25.6% Frauen, 74.4% Männer
  • verstorbene Frauen im Durchschnitt 84.2 Jahre alt, bei den Männern 80.3 Jahre.
  • nur zwei Tote unter 40 Jahren, davon beide mit sehr schwerer Vorerkrankung
  • Weiterhin gibt es weltweit kein einziges totes Kind unter 9 Jahren.
Sterberaten in der EU, Woche 13, 2020.

Sterberaten in der EU, Woche 13, 2020. Quelle: https://www.euromomo.eu/

Sterberaten-Abweichung in der EU, Woche 13, 2020.

Sterberaten-Abweichung in der EU, Woche 13, 2020. Quelle: https://www.euromomo.eu/

Es gilt daher, entgegen aller Panik, das gesunde jüngere Menschen bisher in der Regel nicht letal nicht betroffen sind. Und wie viele von den alten Menschen täglich die weiter oben beschriebenen Medikamente einnehmen und unter Melatoninmangel leiden – ich will das gar nicht wissen. Das LED-Fernsehen am Abend wir den älteren Menschen aktuell sicher nicht helfen – aber jüngere, die SARS-CoV2 an die älteren verteilen auch nicht.

Zudem ist zu bedenken, und das geht in der Regel fast immer unter, das ein Covid-19 Toter (also durch die Lungenproblematik) und Verkehrs-, Krebs-, Herzinfarkt-, Diabetes-Toter ‘mit einem Corona-Virus im Blut’ zwei verschiedene Dinge sind. Ich verweise nur noch mal auf Angelo Borrelli, Leiter des Zivilschutz in Italien, der auf einer Pressekonferenz die hohen Zahlen an Corona-Toten in Italien erklärt hatte [101]:

„Wir unterscheiden nicht zwischen Corona-Infizierten, die gestorben sind, und denen, die wegen des Coronavirus gestorben sind. Alle werden zusammengezählt.“

Aktuell habe ich nicht den Eindruck, das die immer bei den offiziellen Toten-Zahlen korrekt unterschieden wird, wie auch Prof Dr. Bahgdi am 29.3.2020 noch einmal ausführt [102]. Aktuell (Woche 13) sind zwar die Auswirkungen in Italien & Spanien sichtbar – aber noch keine überbordenden Sterblichkeits-Zahlen zu vermelden, speziell wenn man mal auf den Anstieg der Todeszahlen bei älteren Menschen im Winter 2017 schaut [98]. Insofern sollte darauf geschaut werden, ob in Italien (über einen längeren Zeitraum) deutlich mehr als die durchschnittlich 1700 Toten pro Tag meldet. Erst dann wissen wir ob ein Corona-Toter nicht nur ein um-deklarierter ‘normal-Toter’ ist – so makaber sich auch die letzten zwei Sätze lesen mögen. Das gleiche gilt auch für Spanien, mit ca. 1159 Sterbefällen pro Tag (2018).

Auch eine Veröffentlichung aus dem New England Journal of Medicine (202.3.2020) folgert [99]:

“This suggests that the overall clinical consequences of Covid-19 may ultimately be more akin to those of a severe seasonal influenza (which has a case fatality rate of approximately 0.1%) or a pandemic influenza (similar to those in 1957 and 1968) rather than a disease similar to SARS or MERS, which have had case fatality rates of 9 to 10% and 36%, respectively.”

Also das bisher SARS-CoV2 bzw. Covid-19 eher mit einer schweren Grippe zu vergleichen sind. Mehr dazu auch in diesem Video von Dr. Bodo Schiffmann. Weiteres Zahlenmaterial und eine hervorragende Zusammenfassung bietet H.W. Ludwig in seinem Blog Fassadenkratzer [107].

Zum sterben die (älteren) Patienten in Hospitälern & Co. immer an etwas – alleine in Deutschland ca. 20.000 durch Ärztepfusch (2014) und ähnlich viele durch Krankenhauskeime (2019). Dann sterben auch in Deutschland ca. 1 Million Menschen pro Jahr – ganz natürlich. In 2017 dann nach Destatis 344.500 an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 227600 an Krebs und 68400 an Atemwegserkrankungen alleine. 1 Million? Das macht ca. 3000 Tote pro Tag & ca. 1000 davon an Herz-Kreislauf Erkrankungen – ganz normaler Alltag! Ich schreibe das, um die bisherigen Zahlen in Perspektive zu rücken – wie es auch Dr. Wodarg, ehemals MdB., zu bedenken gibt [47]. Aus meiner Sicht fallen denn auch die bisherigen Fallzahlen zu den ‘Corona-Toten’ (Weltweit!) noch in den Bereich der Fluktuation von Ärztepfusch, Keimen und den üblichen Todesursachen im Krankenhaus (Stand 17.3.2020). Wollen wir hoffen, das es so bleibt.

Nachtrag zu den jüngeren Menschen die nun (nach Presse) wohl auch ab und zu betroffen sind: Hier wundert mich nicht viel, denn gerade die jungen Frauen nehmen oft täglich synthetische Hormonderivate zu sich, welche ganz krass viele negative Auswirkungen haben. Das ist ein rezeptpflichtiges Medikament –  eines mit ganz krassen Nebenwirkungen. Zudem exponieren sich Jugendliche heute auch maximal mit EMF aus Smartphone, WLAN & Co. – dazu noch Blaulicht. ‘Tschüss’ Melatonin mag ich meinen. Was ist mit der Ernährung? Ist die Schilddrüse in Unterfunktion? Checkt fast kein Arzt richtig. Ein MRT mit Kontrastmittel gehabt? Autsch. Oder die falschen Antibiotika mit maximaler mitochondrialer Schädigung? Richtig schlecht…

Mein Fazit bisher (28.3.2020): Wir wissen immer noch zu wenig. Alle im Vorabsatz angeführten Aspekte werden nirgendwo aufgegriffen, nirgendwo hinterfragt.

Über-erfasst und Unter-ermittelt?

Wenn ich auf die Daten schaue, und ca. 10-20 mal untererfasste ‘infizierte’ (u.a. nach RKI) – jedoch viele ‘post mortem’ getestete (u.a. Italien) mit (PCR-)Tests die eine hohe Fehlerrate haben (ca. 50%) – dann kann ich aktuell nur zum Schluss kommen das Corona klar für Alte mit Vorerkrankungen gefährlich ist.

Ich will das Risiko nicht verharmlosen, jedoch sollten alle vermeintlichen Daten die wir hier und da Lesen unbedingt mit Augenmaß betrachten, wie es auch Prof. Dr. med. Pietro Vernazza vom Kantosspital St Gallen zu bedenken gibt [78]. Zudem ist ja auch die hohe Fehlerträchtigkeit der Tests zu bedenken – da kann auch schnell ein Normal-Toter zum SARS-CoV2 Toten werden, wie es u.a. in Italien (vielen Stimmen nach) der Fall scheint. In Hamburg hat nun die Gesundheitsbehörde per Obduktion ‘richtig’ nachgeschaut – also ob angebliche Corona-Tote auch wirklich daran und nicht letztendlich deswegen gestorben sind. Was kam dabei raus? Das hier [138]:

“Der Unterschied zwischen den Zählweisen ist gravierend: Am Donnerstag gab das Robert-Koch-Institut für Hamburg 14 Todesfälle an, die Gesundheitsbehörde Hamburgs dagegen lediglich acht. Viele der Verstorbenen litten bereits an teilweise schweren Vorerkrankungen. Hamburg drängt deshalb darauf, dass bundesweit die Zählweise überprüft wird.”

Insofern sind aus meiner Sicht alle Zahlen die wir präsentiert bekommen nicht richtig einschätzbar: Wer viel Testet findet viel – speziell mit einem Test, der eine Fehlerwahrscheinlichkeit von 50% hat. Zudem wird dieser Test dann auch noch Landes- oder Laborspezifisch anders kalibriert. Ob die Covid-19 Erkrankten dann auch noch richtig behandelt werden – das weiß auch kaum einer. Vitamin-C Infusionen, (Hydroxy-) Chloroquine, aber auch Melatonin, pflanzliche Virenkiller wie Helmkraut & Cystus, Glycyrrhizin (Lakritze) [126] gehören allesamt sicher nicht zum Standard-Repertoire der üblichen Krankenhaus-Medizin. Auch hier gibt es sicher viel ‘Kollateralschaden’.

Die Sache mit den fast 200.000 Meningitis-Impfungen im Herbst und Januar 2019/20 in der Region Bergamo – und wer mag einschätzen wie sich das bei den anderen nun erkrankten verhält – lässt mich die Frage stellen: Hat ggf. die vorausgegangene Impfung die Voraussetzung geschaffen hat, dass nun die Alten & Geschwächten an Covid-19 gestorben sind? Wer sich mal mit den Problemen von Impfungen beschäftigt hat – also tiefgreifender als sicher die meisten Ärzte – der bekommt da sicher auch so seine Zweifel. ‘Oben drauf’ kommen ja dann noch die ganzen ‘normalen’ Impfungen.

Aktuell kann ich deswegen nur folgern, das wir in Bezug auf die Letalität von Corona ‘unterinformiert’ werden, um z.B. keine Panik auszulösen – oder die Zahlen und Fakten irgendwie nicht zusammen passen – exponentiell hin oder her. Ich tendiere zum letzteren, speziell weil es in Wuhan wohl nun wieder im Normalbetrieb weiter geht  [73]. Wegen dieser Informationslücke würde ich das Geschehen sehr ernst nehmen! – aber nicht unbedingt nur den Corona-Virus, sondern insbesondere das, was die Politik daraus macht (mehr weiter unten). So würde ich weitere Fragen stellen, mich informieren & nicht zu leichtgläubig sein. Allerdings schein das Virus aber in anderen Provinzen Chinas wieder vermehrt auszubrechen… wobei die Süddeutsch Zeitung mit Verweis auf Maximilian Butek, Mitglied des Vorstands der Deutschen Handelskammer (China), meldet, das [132]:

“Deutsche Unternehmen in China sind technisch in der Lage, fast auf Vorkrisenniveau zu produzieren”

wobei aber die eigentliche Geschäftstätigkeit jedoch noch nicht wieder regulär aufgenommen ist. Alles nicht so einfach zu durchschauen….

Alles wegen den Alten & Kranken?

All das, was wir gerade machen ist, also (aus meiner Sicht) primär wichtig für den Schutz der älteren Mitmenschen – die dazu noch potentiell erkrankt sind. Die ARD legt aber in genau diesem Aspekt schon mal vor und titelt (ARD Jugendwelle / Funk vom 11.3.2020) [35]:

„Corona rafft die Alten dahin. Das ist nur gerecht“

So kann man es auch sehen – und der ‘Renten-Minister’ wird sich bedanken, denn all die Lebensverlängernden Maßnahmen unserer Symptom-Medizin kosten auch ordentlich Geld. Ich kann mir jedoch vorstellen, das nicht alle Deutschen ‘GEZ- bzw. Runfunkbeitragszahler’ solch eine ‘Satire’ komisch finden. Ich würde in diesem Falle meinen Beitrag kündigen – schließlich werden Beiträge für Vereine und Clubs ja freiwillig (also nach eigener Anmeldung) gezahlt!

In diesem Sinne kann ich nur noch mal dazu appellieren seinen ‘Lifestyle’ früh genug positiv zu (ver-)ändern. Wer konsequent gegen die natürliche Betriebsanleitung des Menschen verstößt – der wird irgend wann die Konsequenzen tragen müssen. Auch für mich ist das täglich eine Abwägung – schreibe & recherchiere ich z.B. diesen Blog-Artikel – oder gehe ich in den Garten und nach draußen? Die Versuchungen der Moderne sind groß…

Abwägungen: Risiko des tun – Risiko den nichts-tuns: Was tun?

Über den Lockdown kann so oder so denken: Lässt man die ‘Sache laufen’ dann verbreitet sich der Virus schneller. Dabei kommt es dann aber auch zu allerlei Symptomen die viele Menschen Arbeitsunfähig machen könnten – das sollte unbestritten sein, wobei das wirkliche Ausmaß aber unklar ist. Sollten jedoch viele kritische(re) Fälle darunter sein, käme es so in vielen Betrieben & Firmen zu Problemen, welche die Produktion gefährden würden. Je mehr der Kollegen im Krankenhaus landen, um so stärker würde die Bereitschaft sich ebenfalls arbeitsunfähig zu melden.

Da bei dem Szenario ‘laufen lassen’ die Schließungen bzw. Störungen in den Firmen und der Produktion nicht parallel verlaufen werden, würde sich das ganze Elend auch etwas länger hinziehen, meint: Bei einer arbeitsteiligen Wirtschaftsformen wird es so, auch ohne Lockdown, zu einem Bruch der Lieferketten führen. Man kann eben kein Auto bauen, wenn man nur 98 % der Teile hat. Dies natürlich nur, wenn der Virus so problematisch ist, wie es allgemein angenommen & propagiert wird.

Mit einem verordneten Lockdown für alle sind die Produktionsausfälle zumindest synchronisiert, ohne Lockdown verlaufen sie asynchron. Ein zusätzlicher Vorteil vom Lockdown: Der Staat bezahlt die Lohnersatzleistungen, also das Kurzarbeitergeld. Ohne Lockdown müsste der Unternehmer für die Lohnersatzleistungen (Lohnfortzahlung) aufkommen – zusätzlich zu den Einbußen durch Minderproduktion und Minderabsatz! Letzteres würde noch mehr Firmen in den Ruin oder die Insolvenz führen – aber davon hat keiner etwas!

Ein Lockdown hat zudem die Chance, also wenn man es richtig ‘richtig’ macht (-> Meint: Nicht so wie Spahn), dass man die Ausbreitung ggf. so verlangsamt, dass sich die Ausbreitung des Virus faktisch ‘tot läuft’. Das dauert nach aktuellen Daten & Annahmen die 4 bis 6 Wochen – wenn man das so ‘krass’ macht wie in China. Egal was wir jedoch machen: Irgendwo wird etwas brechen. Der Bruch der Lieferketten war so bereits vor den ‘Lockdown’ in Deutschland da – so waren die Werksschließungen in der Automobilindustrie dann auch unvermeidbar: Mit 98% der Teile baut man eben kein fertiges Auto mehr.

Insofern ist der Lockdown auf Basis der aktuellen Fakten und Datenlage aus meiner Sicht eine verständliche Reaktion. Allerdings scheint mir einiges nicht mit genug bedacht geregelt und vieles zu lasch kontrolliert und zu langsam umgesetzt. Vom fehlender Vorbereitung wollen will ich gar nicht sprechen… Letztendlich ist meiner Ansicht nach eine Pandemie, hat Sie erst einmal eine kritische Schwelle überschritten, in einem Industriestaat nicht zu verhindern bzw. einzudämmen – weil eben die komplette Arbeitsteilung heruntergefahren werden müsste – und dann geht gar nichts mehr, für alle.

Ganz wichtig denn auch: Wer die Welt- und Volkswirtschaft fahrlässig ‘an die Wand’ fährt – der wird morgen schafft für die Zukunft noch mehr Leid! Schon aktuell wird es langsam problematisch viele wichtige Arzneimittel zu beschaffen – auch für die Zwangsintubierten. Ohne Volks- und Weltwirtschaft, ohne Produktion und Handeln – keine (oder zu wenig) Geräte & Arzneimittel, keine (oder zu wenig) Lebensmittel, etc. pp. – sondern Abgründe!

Wie geht es weiter?

Hoffentlich geordnet!

Was aus meiner Sicht jedoch nicht passieren sollte: Ein komplettes (unkoordiniertes) Abwürgen der Wirtschaft durch vollkommen überzogene (und panische) Maßnahmen -> also drastische allgemeine und unspezifische Ausgangssperren, geschlossene Grenzen & Co. – jedoch alles ohne systematische & koordinierte Maßnahmen und Informationen, welche u.a. die Chinesen betrieben haben. Denn dies stürzt potentiell sehr, sehr viele Menschen in eine existenzielle Krise – was dann, u.a. durch sehr viel psychischen Stress (-> Sorgen, Panik, Verlust Arbeitsplatz bzw. Einkommen bei Selbstständigen, Unfähigkeit zur Hypothekenzahlung, etc.), ebenfalls viel (oder mehr?) Unheil anrichten wird.

Dass es durch ein unkontrolliertes und unkoordiniertes abwürgen der Wirtschaft (wegen zu spätem Handeln in der ganze Sache) auch zu Versorgungsengpässen kommen kann oder könnte, u.a. auch mit frischen Lebensmitteln und kritischen Arzneimitteln. Das ist noch eine andere große Problematik, welche ich derzeit als noch viel kritischer einschätze. Insofern hat die Politik hier eine Abwägung zu treffen: a) Die Zahl der potentiell von Covid-19 betroffenen (und eher alten Menschen mit Vorerkrankungen) so gering wie möglich zu halten oder b) auch an das wirtschaftliche (und indirekt auch gesundheitliche) Wohl von sehr vielen Millionen (oder Milliarden) Menschen sowie die systemischen (negative) Verkettungs- und Rückkopplungs-Effekte zu denken.

Ganz klar für mich: Die schwelende Wirtschaftskrise und die aufgestauten finanziellen Ungleichgewichte, die seit 2008/9 verdeckt & kaschiert wurden – treten nun ans Tageslicht und werden mit voller Wucht zuschlagen. Was in Bezug auf Firmenpleiten, Arbeitslosigkeit und Lieferketten-Abbrüche & Co. auf uns in den nächsten Monaten zukommen wird – ist aus meiner Sicht nicht zu überblicken -> zu komplex sind die Verstrickungen & Abhängigkeiten der globalisierten Produktion. Einiges dazu thematisiere ich ab und zu in meinem anderen Blog, u.a. in diesem Artikel.

Ob es nun gerade an Klopapier mangeln wird weiß ich nicht – aber auch hier sollte man nicht blauäugig sein -> Schreibt sogar die Bundesregierung bzw. das zuständige Bundesamt (Lesenswert!). Das aber (31.3.2020) ca. 470.000 Betriebe Kurzarbeit angekündigt haben wird der Sache nicht helfen. Ob dann ‘nur Nudeln & Mehl’ einen bezüglich der Vitalstoffe durch eine Krise bringen… naja – vielen Durchdenken das ganze mit der Ernährung nicht so richtig. Sollte es wirklich ‘ernst’ werden, ist der Handlungsspielraum der Regierung, nach Seuchenschutzgesetz, jedoch sehr groß [31]:

„Wenn es erforderlich ist, können auch wichtige Grundrechte wie Freiheit der PersonVersammlungsfreiheit oder Unverletzlichkeit der Wohnung sowie das Recht auf körperliche Unversehrtheit eingeschränkt werden.“

Nichts zu tun ist jedoch (aus meiner Sicht) denn auch keine Option – aber gerade an der Vorsorge scheint es (wie so oft) zu mangeln. Insofern wird und bleibt es spannend wie sich die nächsten Monate entwickeln und welches Fazit in Bezug auf den SARS-CoV-2 Virus (und seinen Mutationen) aus der Perspektive in 2 Jahren, also Anfang 2022, gezogen werden kann. Was man aktuell jedoch besser nicht tun sollte: Schwer erkranken. Irgendwelche Risiko-OP’s & Co. würde ich maximal nach hinten verschieben.  Wer gerade unbedingt mit einer Chemo-Therapie beginnen will – der mag auch mal in meinen Beitrag zu Hirneise schauen.

Ungereimtheiten?

Was aktuell gerade in Bezug auf Mobilitätsbeschränkungen [128], Grenzschliessungen und Überwachungsbestreben [129][130] sehen ist für mich schon eine krasse Nummer. Ist das ggf. mit bloßer Überreaktion der Verantwortlichen zu erklären? Haben diese Angst, das die Italiener die österreichischen und schweizerischen Krankenhäuser überfluten – und sie selber keinen Platz mehr finden? Ist das Handeln hier plausibel – weil zu viele Menschen immer noch zu unbekümmert agieren, da Sie den Ernst der Lage nicht begreifen? Ich kann diese Fragen nicht beantworten… aber es scheint ohne allgemeine Beschränkungen wohl nicht zu gehen – weil sich die Menschen selber nicht vorsichtshalber beschränken… ich sehe das jeden Tag an dem ich unterwegs bin, insbesondere bei den älteren Menschen… also der primären Risikogruppe.

Bedacht werden sollte jedoch, das durch die aktuell diskutierten Maßnahmen unsere Gesellschaften in eine Überwachungsdiktatur führen können und jede Art von wirksamer Gegenöffentlichkeit (-> Demonstrationen, Versammlungen, Info-Veranstaltungen, Seminare) & Co. faktisch verboten sind. Petitionen im Internet, WhatsApp und Facebook sind jedoch keine wirksame Gegenöffentlichkeit die von der Politik ernst genommen wird. Die kann man schnell ‘weg klicken’ bzw. klickt Sie erst gar nicht an.

Das die FED die Zinsen auf 0% senkt und ein QE-Programm mit 700 Milliarden (und eigentlich noch viel mehr [140]) startet – das war ja abzusehen… andere werden folgen. Das die FED jedoch auch die Mindestreserve abgeschafft hat – darüber berichtet keiner – und das ist noch schwerwiegender! [139] Das Dänemark im ‘Corona-Notfall’ die Gehälter (bis 3000€) weiterzahlen will ist auch eine starke Ansage – bei uns soll es ebenfalls Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 1.3.2020 geben – in den USA Schecks für jeden Bürger… Wie das ganze am Anbeginn einer wohl sehr, sehr schweren Welt-Wirtschaftskrise bezahlt werden soll? Viele Fragezeichen – aber die Kredite laufen weiter und müssen bedient werden, wenn die vielen Kettenbriefe nicht abreißen sollen.

Allerdings werden Krisen auch immer dazu genutzt, komplett andere Ziele zu verwirklichen, neue Gesetze zu schaffen und das Insider sich bereichern – ganz klar. Wer hier Interesse an mehr hat, der lese ggf. einen Artikel von Christian Kreiß, Professor für Finanzierung und Wirtschaftspolitik an der Hochschule Aalen, bei Telepolis. Kreiß schreibt dort u.a. [111]:

“Es trifft also eine Schuldenblase, zu schwache Massennachfrage und eine Überkapazität von etwa einem Drittel auf eine medial erzeugte Corona-Massenhysterie und willige Politiker, die das öffentliche Leben und damit die Massennachfrage fast zum Stillstand bringen. Das ist eine extrem brisante Situation, börsentechnisch gesprochen: der perfekte Sturm.”

Kreiß beantworte im Artikel auch (seine Sicht auf) die Frage nach dem Cui bono? – also dem “Wer hat den Nutzen aus dem kommenden Desaster?”. Ein paar weitere Aspekte steuert Ken Jebsen bei [117].

Wichtig: Corona ist nicht die Ursache der Krise – nur der Auslöser…. das sollte auch für die Zukunft bedacht werden.. also bei allem was Ihr in den Medien lest und hört.

Ich möchte an dieser Stelle jedoch noch mal klar stellen, dass ich die ‘Soziale Distanzierung’ – in Maßen, also u.a. Schule, Kita, Großveranstaltungen & Co. – für einen temporären Zeitraum, bis alles übersichtlicher ist, klar befürworte. Auch gegen eine Selbst-Isolierung bzw. vorläufige Krankschreibung von ggf. noch arbeitenden älteren mit Vorerkrankung habe ich nichts. Ich bin jedoch nicht ‘einfältig’ in Bezug auf übergeordnete Aspekte  & Auswirkungen des ganzen Geschehens und wachsam bei ‘Übertreibungen’. Ich merke jedoch auch, das meine Mitmenschen den Ernst der Lage ggf. falsch einschätzen – wie eventuell in Bergamo, denn Schulfrei bedeutet in diesem falle nicht ‘Corona-Party’ [59].

Corona und die (nahe) Zukunft?

Virusforscher Drosten, der gerade immer zur Stelle zu sein scheint, geht in einem aktuellen Artikel im Spiegel davon aus, das uns der Virus noch länger begleitet, da die Temperatureffekte (im Sommer) auf das Virus wohl relativ klein sind [34]:

“Der Studie nach zu urteilen glaube ich jetzt, dass wir eine durchlaufende Infektionswelle zu erwarten haben und das Maximum der Fälle zwischen Juni und August eintritt.” 

Autsch… denn so lange kann unsere Wirtschaft und die Schulen nicht ‘runter gefahren’ werden ohne größten Schaden für alle zu generieren – und damit meine ich richtige, lebens- und existenzbedrohende, Probleme! Drosten sagt zudem, das das Auftreten des Virus, insbesondere in Bezug auf Covid-19, uns für die folgenden Winter und Jahre begleiten könne, u.a. durch Mutationen. In diesem Kontext bin ich für mich aktuell eher unbesorgt, wenn es bei den aktuellen Verläufen bleibt, die insbesondere eher alte und (gleichzeitig) Kranke betreffen. Vielleicht erweckt ja die SARS-CoV-2 Thematik einen neuen Trend zu mehr Bewusstheit in Bezug auf das Leben, Vorbeuge und Gesundheit? Ich würde mich freuen! So lange jedoch die Kassiererinnen in den Supermärkten ohne Gummihandschuhe und Atemschutzmasken sitzen – und die Einkäufer auch…. scheint das Thema noch nicht ernst genommen zu werden….

Was mich jedoch irritiert: Wuhan lockert wohl gerade (20.3.2020) seine Maßnahmen deutlichst, nach dem es 3 Tage keine neuen Fälle gab [73]. Ist bzw. war das alles so einfach? Also wenn nun Wuhan die am meisten betroffene Stadt war – mit 10 Millionen Einwohnern –   kann SARS-CoV2 nicht so dramatisch sein, wie zuerst angenommen. Aktuelle Daten & Berichte aus China bestätigen das dann auch – nach einem Bericht von Prof. Dr. med. Pietro Vernazza [79][80]. Dieser schreibt:

“Unsere Vermutung, wonach es sich beim neuen Coronavirus-Ausbruch (Covid-19) um eine eher mit einer schweren saisonalen Grippe vergleichbaren Erkrankung handelt, werden mit dieser Studie eher bestätigt.”

Natürlich gibt es auch noch andere, nicht gesundheitliche, Perspektiven’ von Corona – da die aktuelle Aufregung bzw. Panik sicher auch von der Politik (und Firmen) genutzt werden um lang geplantes oder gedachtes zu forcieren und umzusetzen. An was denke ich da? An sehr vielund komische Szenarien vor nur wenigen Monaten, die natürlich alle immer plausible Erklärungen haben und unbedingt einiges anderes [91]. Ich gehe absolut klar davon aus, das da sehr viel politisches und ‘gesetzliches’ (aber nicht unbedingt freiheitlich-demokratisches) Ungemach und Ungutes auf uns zukommen wird. Sehr schlimm wäre für mich auch das Thema Zwangsimpfung – speziell mit halbgaren Impfstoffen, wo die angeblichen ‘sicheren’ schon viel Stress machen. Unser Seuchenschutzgesetz gibt so etwas (-> Zwangsimpfung) schon her und Dänemark hat selbiges in verschärfter Form gerade verabschiedet.

Nicht vergessen: Unsere (deutschen) Politiker & Experten haben noch vor ein paar Wochen das ganze bagatellisiert: Schutzmasken & Co. für unnötig erklärt & alles auf die ‘lange Bank’ geschoben. Nun ist genau diese Taktik der Grund für demnächst wohl schon als ‘drakonisch’ zu betitelnde Maßnahmen. Für mich ist das ein fahrlässig verursachtes Problem – wobei sich jetzt andeutet, das dieses ‘nebenbei’ für die Umsetzung einiger Dinge ge- oder missbraucht wird, die mir nicht mehr gefallen [74]… und das sind nur die seichten Sachen die ich so gerade lese.

Ein Tip für die Zukunft

Wer hier im Blog schon länger ließt, der weiß sicher auch, wie ich zu Impfungen stehe – also auf wissenschaftlicher Basis begründet – u.a. mit den Studien, Zahlen, Daten und Fakten derer, die uns die Impfungen schmackhaft machen möchten. Insofern fand ich folgenden Kommentar zu einem potentiellen, sicher bald erhältlichen und wenig getesteten Corona-Impfstoff sehr gut:

“Wenn es doch noch zu (Zwangs-) Impfungen kommt, wehrt Euch mit allen Mitteln. Denn die Zusatzstoffe/Inhaltsstoffe der Impfungen werden dann genau die Coronatotenwelle produzieren, die wir die ganze Zeit als Fata Morgana von RKI, Politik und Medien zelebriert bekommen.”

Ich denke hierbei nur an die Schweinegrippe, Pandemix – aber auch die Schweinegrippe in den 1970’ern in den USA, wo die Impferei mehr Tote produzierte als die Grippe – und wo dann die Impfung aufgrund der Nebenwirkungen eingestellt wurde. Könnt Ihr alles selber ‘Googeln’ – macht auch mehr Sinn, weil das Thema für viele emotional beladen und so nicht einfach ist. Ich selber mag jedoch keine pharmazeutischen Produkte zu mir nehmen müssen, deren Sicherheit nicht zumindest durch eine randomisierte und placebo-kontrollierte Doppelblindstudie bestätigt worden ist. Das ist der ‘Goldstandard’, der für jedes zugelassene Medikament zwingend vorgeschrieben ist – bis auf Impfstoffe…

Bill Gates legt dann schon mal vor und will Milliarden 7 Fabriken vorfinanziere, von denen zwei den in der Entwicklung befindlichen Impfstoff produzieren sollen – für über 7 Milliarden Menschen. Dabei sieht Gates wohl auch ein hervorragendes Geshäft – wenn die Regierungen der Welt dann bei Ihm einkaufen. So zitiert Heise.de [137] Gates mit:

“Wir werden eine Vielzahl an ungewöhnlichen Maßnahmen haben, bis wir die Welt geimpft bekommen.

Wichtig: Die Gates-Foundation ist dabei kein Wohltäter…. Impfen ist da ganz groß auf dem Programm.

Interessant finde ich so auch, das es zwar viele Berichte & Videos gibt, die sich zu den wirtschaftlichen und krankheitlichen Folgen von Corona & Co. äußern – aber nur vergleichsweise wenige Beiträge, die klar schreiben was man auch vorbeugend und alternativ tun kann: Also z.B. mit pflanzlichen Virenkillern (-> Cystrose, Helmkraut, etc.), Vitaminen, Vitaminoiden, Hormonen und Mineralstoffen.

Letzte Worte

Ich könne noch viel schreiben, aber jetzt mache ich hier Schluss. In diesem Artikel bin ich in vielen Punkten konkreter, persönlicher und direkter geworden als ich es eigentlich in meinen Blog-Artikeln bin. Dr. Grünewald (Video am Anfang)  [82] scheint mir jedoch die ‘gesetzteste’ Perspektive auf den Virus zu haben – und das schon am 12.3.2020! Allerdings würde ich anraten auch die Artikel von und zu Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt [146][147] zu lesen – unbedingt!

Ansonsten erleben wir gerade ein (statistisches) Zahlengewirr – dessen qualitative Datenbasis & Interpretation kaum noch einer durchblicken kann. Transparenz der Zahlen scheint aktuell ein Fremdwort zu sein. Am Ende scheint es mir immer wieder um Geld und Macht (für wenige) zu gehen und in diesem Falle ist etwas Übertreibung bei Covid-19, wie auch schon bei der Schweinegrippe, ein Vehikel das genutzt wird. Ich will hoffen das es nicht so ist… abgerechnet wird zum Schluss.

Ganz klar aber noch mal: Vorsicht, Händewaschen, Hygiene & (temporäre) soziale Distanz sind sinnvolle Sachen um die Ausbreitung von SARS-CoV2 , aber auch anderen Bakterien & Viren, zu bremsen – so das unsere Gesundheitssysteme mit den (hoffentlich wenigen) die an Covid-19 & Co. erkranken nicht überlastet werden. Ich selber achte sehr stark darauf eine eventuelle SARS-CoV2 Infektion nicht weiter zu geben, bzw. erst gar nicht zu bekommen. Auch ich kann letztendlich mein persönliches Risiko nicht einschätzen. Insofern hatte ich auch schon vor dem ‘Lockdown’ viele potentielle Risikotätigkeiten freiwillig auf das nötige beschränkt. Wer mehr wissen mag, dem Empfehle ich das 99 Fragen & Antworten FAQ des Tagesspiegel [143].

Aktuell versuche ich denn auch meine Energie und mein Fokus darauf zu legen wie ich weiter handlungsfähig bleibe – im hier und jetzt. Das alles nicht unbedingt wegen SARS-CoV2, sondern auch (oder insbesondere) wegen dem, was die Politik daraus macht – und den entsprechenden globalen Folgen. Wer jedoch älter und Vorerkrankt ist – der sollte sich aus meiner Sicht unbedingt Gedanken um SARS-CoV2 machen, da er in einer potentiellen Schlange beim Krankenhaus hinten anstehen wird. Eine Patientenverfügung und der eigenhändig niedergeschriebene Wille – ‘für den Fall des Falles’ ist, nicht nur jetzt, wichtig.

Noch wichtiger aus meiner Sicht: Jeder, der jetzt Angst vor Covid-19 hat, sollte sich überlegen, was er für die Zukunft in seinem Leben ändern will – also nachdenken, ob er wirklich daran hängt – und ob er die Eigenverantwortung für seine Gesundheit übernimmt: Mit sinnvollen Handlungen und Änderungen in seinem Lebensstil!

Ich selber verlasse mich denn auch nicht auf ggf. erfolgende Fehlbehandlungen im Krankenhaus, sondern setzte auf Vorsorge. Denn wie soll aber ein Mensch der im Krankenhaus meist ‘Nährstoff-Befreit’ ernährt wird und da auch keine Kompensation in Form von sinnvollen NEMs bekommt – optimal gesunden? Die Notfallmedizin mag sehr, sehr gut sein – bei vielen anderen Bereichen sehe ich (leider) deutlichen Nachholbedarf.

Als letztes Wort kann ich euch noch eines meiner Lebensmottos mit auf den Weg geben:

You can ignore reality but you can’t ignore the consequences.”

Das gilt insbesondere in Bezug auf die Vorsicht, Vorbeugung, Vorbereitung und vor allem Gesundheit (u.a. EMF & Licht) – mit oder ohne Corona & Co.! Amen.

Ach ja: Hier gehts zu Teil 2 und hier zu Teil 3 der Corona-Serie.


Links / Quellen